Gehaltsspanne: Fachplaner/-in Brandschutz in Deutschland

 
3.386 €
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  • 3.857 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 3.386 € (Unteres Quartil) und 4.394 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Fachplaner-/in Brandschutz

 

Brandschutz ist eigentlich ein allgegenwärtiges Thema, das häufig aber erst in den Mittelpunkt rückt, wenn es zu spät ist. Die rechtzeitige Prävention ist Aufgabe von Fachplanern und Fachplanerinnen für den Brandschutz, auch Fachplaner und Fachplanerinnen für vorbeugendenen Brandschutz genannt.

Einen ähnlichen Beruf üben Sachverständige für vorbeugenden Brandschutz aus. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Berufen sind minimal, werden aber vor allem in der Art der Brandschutzkonzeptausarbeitung und der Komplexität der Aufträge deutlich. Ein weiterer sehr eng verwandter Beruf, der sich sogar in  mehreren Kompetenzen und Befugnissen überschneidet, ist der von Fachbauleitern und Fachbauleiterinnen für Brandschutz.

Weitere ähnliche Berufe üben Brandschutzingenieure und Brandschutzingenieurinnen und Brandschutzfachkräfte, und Brandschutzbeauftragte aus.

 
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Jobangebote für Fachplaner/-in Brandschutz

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Cool bleiben: Das machen Brandschutz-Fachplanerinnen

Tagtäglich beschäftigen sich Fachplanerinnen für vorbeugenden Brandschutz mit präventiven Brandschutzmaßnahmen, wobei ihre Hauptaufgabe in der Ausarbeitung von Brandschutzkonzepten liegt. Dafür prüfen und bewerten sie mögliche Gefahrenquellen in Gebäuden und auf Baustellen und führen Begehungen der entsprechenden Orte durchs. Außerdem prüfen sie auch die Einhaltung der brandschutztechnischen Anforderungen. Weiter stehen sie den leitenden Architektinnen und Bauingenieurinnen als fachliche Beraterin unterstützend zur Seite zum Beispiel was die Breite von Fluchtwegen angeht.

Ein weiteres Aufgabenfeld von Fachplanerinnen für vorbeugenden Brandschutz liegt in der Kontrolle der brandschutztechnischen Anforderungen und der anschließenden Erstellung von Gutachten und Brandschutznachweisen. Hierfür ist es wichtig, dass sie auch schon während des Baus regelmäßig auf der Baustelle anwesend sind. Außerdem führen Fachplanerinnen für vorbeugenden Brandschutz hierfür auch Begehungen und Besuche in bereits abgeschlossenen Bauten durch, um anschließend Gutachten zu erstellen.

Wo arbeiten Fachplaner für den Brandschutz?

Der geläufigste Arbeitsort für Brandschutz-Fachplaner findet sich in Ingenieurbüros. Von hier aus findet ein Großteil der Arbeit statt: Sie führen organisatorische Tätigkeiten wie die Planung des Arbeitstages aus oder die finale Erstellung von Gutachten und Konzepten. Natürlich nimmt aber auch der Außendienst vor Ort einen wesentlichen Teil der Arbeit von Fachplanern für Brandschutz ein. Sie besuchen Baustellen, auf denen sie gemeinsam mit den Bauingenieuren und Architekten Brandschutzkonzepte ausarbeiten, oder untersuchen Gebäude, für die sie Brandschutzgutachten erstellen.

Ein weiterer möglicher Arbeitgeber für Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz ist der öffentliche Dienst. Hier besteht ein Großteil ihrer Arbeit aus der Erstellung von Gutachten und der Überprüfung von Gebäuden. Diesen Arbeitsbereich teilen sie sich mit Sachverständigen für vorbeugenden Brandschutz.

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Gehälter nach Bundesland: Fachplaner/-in Brandschutz
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 4.038 €
Bayern: 3.941 €
Berlin: 3.719 €
Brandenburg: 3.391 €
Bremen: 3.773 €
Hamburg: 3.974 €
Hessen: 4.011 €
Mecklenburg-Vorpommern: 3.316 €
Niedersachsen: 3.684 €
Nordrhein-Westfalen: 3.871 €
Rheinland-Pfalz: 3.819 €
Saarland: 3.745 €
Sachsen: 3.402 €
Sachsen-Anhalt: 3.364 €
Schleswig-Holstein: 3.644 €
Thüringen: 3.399 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Wie wird man Fachplanerin für Brandschutz?

Wer den Beruf Fachplanerin für den Brandschutz anstrebt, kann dies durch einen entsprechenden Lehrgang oder eine Weiterbildung erreichen, die in Deutschland an verschiedenen technischen Universitäten oder Hochschulen angeboten werden. Voraussetzung für die Zulassung zu den Weiterbildungskursen ist neben einem abgeschlossenen Ingenieurstudium erste Berufserfahrung von mindestens drei Jahren im Arbeitsbereich des vorbeugenden Brandschutzes. Alternativ kann es ebenfalls ausreichen, wenn die Bewerberinnen einen baugewerblichen, technischen oder einen anderen fachnahen Meistertitel oder Technikertitel sowie mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Branche des vorbeugenden Brandschutzes vorweisen können.

In den meisten Fällen findet die Weiterbildung in Form von Blockveranstaltungen statt und kann berufsbegleitend absolviert werden. Die Gesamtdauer der Weiterbildung beträgt somit ungefähr zwölf Monate. Bereits während der Weiterbildung finden Leistungsüberprüfungen in Form von Zwischenprüfungen und Präsentationen von Projekten statt. Den Abschluss bildet schließlich eine meist zweigeteilte Abschlussprüfung bestehend aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil.

Die Inhalte der Weiterbildung drehen sich um die verschiedenen Formen des Brandschutzes, aber auch um seine rechtlichen Aspekte.

Die allgemeinen Inhalte der Weiterbildung sind:

  • Brandschutzrecht
  • Baulicher Brandschutz
  • Technischer und anlagentechnischer Brandschutz
  • Betrieblicher Brandschutz
  • Erstellung von Brandschutzkonzepten und Brandschutznachweisen

Was müssen Brandschutz-Fachplaner sonst noch mitbringen?

Fachplaner Brandschutz üben einen technischen Beruf aus, weswegen gutes technisches, physikalisches und mathematisches Wissen wichtig ist. Bereits während der Schulzeit sollte ein Interesse für diese Themenfelder vorhanden sein. Ebenfalls ist eine analytische Denkweise für diesen Beruf zentral. Diese ist besonders bei der Untersuchung von Baustellen und Gebäuden hilfreich. Außerdem übernehmen Fachplaner Brandschutz in ihrem Beruf auch eine große Verantwortung und sollten sich dieser auch bewusst sein. Mit der Ausarbeitung von Brandschutzkonzepten sorgen sie neben der Sicherheit von Gebäuden auch für die der dort lebenden oder arbeitenden Menschen.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
3.982 €
 
7–9 Jahre
3.547 €
 
3–6 Jahre
3.405 €
 
< 3 Jahre
3.296 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
5.054 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
4.259 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
3.903 €
 
< 100 Mitarbeiter
3.423 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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