Gehaltsspanne: Küster/-in in Deutschland

 
2.705 €
2.982 €
3.288 €
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  • 2.982 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 2.705 € (Unteres Quartil) und 3.288 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Küster/-in

 

Beim Beruf des Küsters bzw. der Küsterin handelt es sich um eine kirchliche Hilfstätigkeit: Er oder sie hat zwar keine direkten geistlichen Pflichten, doch übernimmt organisatorische, technische und handwerkliche Arbeiten und leistet so unverzichtbare Unterstützung für die hiesige Kirchgemeinde. Ihr Aufgabenprofil ähnelt dem eines Haustechnikers oder einer Verwaltungsangestellten.

Weitere Berufsbezeichnungen sind Sakristan, Kirchnerin, Mesner, Kirchendienerin, Sigrist oder Kirchenwartin. Im Berufsalltag arbeiten Küster und Küsterinnen viel mit Pfarrern und Pastorinnen zusammen.

 
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Jobangebote für Küster/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Der Hüter der Kirchengemeinde: Aufgaben eines Küsters

Das Wort „Küster“ leitet sich vom lateinischen custos ab, was sich mit Hüter oder Wächter übersetzen lässt. Die Tätigkeit entwickelte sich aus dem Beruf des Diakons und beschreibt heute eine überall einsetzbare Hilfskraft einer Kirchengemeinde. Im Zuge dessen ist er auch Ansprechpartner für Bürger und Besucher, denn ein Küster ist häufig in den Anlagen und Bauwerken der Kirche präsent und hat hier dann immer ein offenes Ohr für alle Fragen. Somit nimmt er ebenso eine repräsentative Funktion ein.

Die meisten seiner Aufgaben erledigt ein Küster allerdings im Hintergrund des Geschehens. Auch wenn er selbst nicht eine Predigt hält oder auf der Orgel spielt, so leistet er einen genauso wertvollen Beitrag zum Ablauf eines Gottesdienstes, hier ist er nämlich für die Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung zuständig. Das gilt auch für andere Veranstaltungen der Kirchengemeinde. Typische Aufgaben sind etwa das Aufschließen und Zuschließen der Kirche, das Bereitlegen der Gesangsbücher und das Anzünden aller Kerzen. Auch das Zählen der Besucherzahl, die Weitergabe der Kollekte oder das Anschlagen der Liednummern kann zu seinen Pflichten gehören.

Obendrein hat ein Küster eine hausmeisterähnliche Rolle inne. Er kümmert sich um die Überwachung und Pflege aller Kirchengebäude und Kirchengegenstände. Bei Störungen oder Defekten legt er auch mal selbst Hand an oder organisiert entsprechende Handwerker. Eine weitere wichtige Aufgabe ist zudem die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, zum Beispiel zur Unfallverhütung oder im Brandfall. In kleineren Gemeinden ist er außerdem für die Aushebung von Gräbern verantwortlich.

Wo arbeiten Küster?

Küster arbeiten für eine religiöse Glaubensgemeinschaft – sowohl die katholische als auch die protestantische Kirche benötigen die Hilfe von Küstern. Im Zuge ihrer Tätigkeiten halten sie sich meist in Kirchenräumen und Gemeinderäumen auf, doch können ebenso viel Zeit im Büro oder im Freien verbringen. Je nach Größe der Kirchengemeinde wird der Beruf in Vollzeit oder in Teilzeit ausgeübt.

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Gehälter nach Bundesland: Küster/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 3.122 €
Bayern: 3.047 €
Berlin: 2.875 €
Brandenburg: 2.622 €
Bremen: 2.917 €
Hamburg: 3.073 €
Hessen: 3.101 €
Mecklenburg-Vorpommern: 2.564 €
Niedersachsen: 2.848 €
Nordrhein-Westfalen: 2.993 €
Rheinland-Pfalz: 2.952 €
Saarland: 2.896 €
Sachsen: 2.631 €
Sachsen-Anhalt: 2.601 €
Schleswig-Holstein: 2.817 €
Thüringen: 2.628 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

So wird man Küsterin

Um Küsterin zu werden, müssen keine formalen Vorkenntnisse mitgebracht werden, wenngleich Gemeinden in der Praxis meist zumindest eine abgeschlossene Ausbildung in einem handwerklichen Fach erwarten. Alle anderen Fähigkeiten wie etwa Glockenwartung oder Bibelkunde werden in internen Schulungen oder kirchlichen Ausbildungslehrgängen gelehrt. Viel wichtiger als bloße Fachkenntnisse sind aber eine emotionale Nähe zum Glauben und zur Religion sowie eine gewisse Lebenserfahrung – in der Kirche spricht man bei solchen Tätigkeiten daher auch von einem sogenannten Erwachsenenberuf.

Persönliche Voraussetzungen einer Küsterin

Eine Küsterin sollte problemlösend und praktisch veranlagt sein, hier braucht es dann auch handwerkliches Geschick. Da sie eine hohe Bandbreite an Aufgaben übernimmt, muss sie zudem durchaus auch Organisationstalent mitbringen. Im Umgang mit anderen Kirchenbeschäftigten sowie mit Gemeindemitgliedern zeichnet sie sich idealerweise durch Empathie, Freundlichkeit und Diskretion aus. Wichtig ist des Weiteren eine hohe Eigenmotivation, eine Küsterin ist deswegen auch eine gläubige Person und empfindet den Job als Herzensberuf – da kann dann auch Arbeit an Wochenenden und Feiertagen sowie zu frühen Uhrzeiten nicht abschrecken.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
2.991 €
 
7–9 Jahre
2.924 €
 
3–6 Jahre
2.892 €
 
< 3 Jahre
2.865 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
3.207 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
3.178 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
3.065 €
 
< 100 Mitarbeiter
2.902 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

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