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Schulleiter/-in – Berufsbild

Wie auch in anderen Betrieben und Einrichtungen, gibt es an Schulen viele administrative und organisatorische Aufgaben zu erledigen. Schulleiter und Schulleiterinnen (auch als Schuldirektoren und Schuldirektorinnen bezeichnet) übernehmen diese Tätigkeiten und sind darüber hinaus für alle grundsätzlichen pädagogischen und wirtschaftlichen Aspekte ihrer Schule verantwortlich.

Aufgaben eines Schulleiters: verwalten und lehren

Damit der Schulalltag möglichst organisiert abläuft, koordiniert und organisiert ein Schulleiter den Unterrichtsbetrieb. Hierfür teilt er zu Beginn eines Schul- bzw. Halbjahres, meist in Zusammenarbeit mit der stellvertretenden Schulleitung, die Kurse und Klassen der Schüler ein und weist diesen entsprechend unterrichtende Lehrer zu. In diesem Zusammenhang erstellt er außerdem Stunden-, Aufsichts- und Vertretungspläne.

Lehrerkonferenzen und Dienstbesprechungen werden vom Schulleiter organisiert und initiiert. Während die Gesamtkonferenzen nach der sogenannten Konferenzordnung abgehalten werden und unter anderem dazu dienen, Beschlüsse bezüglich verschiedener Angelegenheiten zu treffen, dienen Dienstbesprechungen als verwaltendes Instrument der Schulleitung, um das Kollegium über dienstliche Sachverhalte zu informieren.

Schulleiter sind darüber hinaus sowohl in fachlichen als auch in pädagogischen Angelegenheiten die Ansprechpartner für Lehrer und Lehrerinnen. So beraten sie das Kollegium beispielsweise dahingehend, welche Weiterbildungsseminare in Anspruch genommen werden sollten. Doch nicht nur die Lehrer und Schüler fallen in den Verantwortungsbereich der Schulleiter; sie stellen außerdem sicher, dass Schulgebäude und Schulinventar gepflegt werden und den Sicherheitsstandards entsprechen.

Ob Schulleiter selbst noch unterrichten, hängt meist mit der Größe der Schule und dem damit einhergehenden Volumen organisatorischer und repräsentativer Aufgaben zusammen. Neben der möglichen eigenen Lehrtätigkeit fungieren Schulleiter als öffentliche Vertretung der Schule gegenüber der Elternschaft, Schulträgern und Behörden. Teil dieser Funktion ist es beispielsweise, Öffentlichkeitsarbeit zu organisieren.

Wie wird man Schulleiterin?

Der Beruf einer Schulleiterin ist reglementiert. Zunächst ist der Masterabschluss bzw. der erfolgreiche Abschluss des ersten und des zweiten Staatsexamens in einem relevanten Studienfach erforderlich. Je nach Schulform kommen folgende Studiengänge infrage:

  • Lehramt Grundschulen / Primarstufe
  • Lehramt Schularten der Sekundarstufe I
  • Lehramt Gymnasien / Sekundarstufe II
  • Lehramt Sonderschule / Förderschule bzw. Sonderpädagogik

Gegebenenfalls müssen Schulleiterinnen auch ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen. Einige Bundesländer fordern zudem die Teilnahme an einer verpflichtenden Fortbildung.

Schulleiterinnen an Waldorfschulen müssen ein Studium im Bereich der Waldorfpädagogik absolviert haben. Außerdem benötigen sie eine Unterrichtsgenehmigung für Lehrende an Waldorfschulen, die von der zuständigen Kultusbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt wird.

Schulleiterinnen benötigen pädagogisches Geschick, Empathie und Durchsetzungsvermögen. Außerdem müssen sie wahre Organisationstalente sein, die mit Überzeugungskraft die Schule nach außen repräsentieren. Um beispielsweise Schulveranstaltungen zu leiten, ist außerdem ein hohes Maß an Engagement gefragt. Der Schulalltag obliegt vielen gesetzlichen Vorgaben. Schulleiterinnen müssen mit den Vorschriften des Schul- und Verwaltungsrechts vertraut sein.

Wo Schulleiterinnen arbeiten

Schulleiterinnen sind in der Regel Beamte und finden vor allem an allgemeinbildenden Schulen wie Hauptschulen, Realschulen oder Gesamtschulen sowie Gymnasien und Grundschulen Beschäftigung. Doch auch folgende Schulformen kommen als Einsatzorte infrage:

  • Berufsschulen und Berufsfachschulen
  • Berufsakademien und Fachakademien
  • Schulen des Gesundheitswesens
  • Musikschulen und Konservatorien
  • Waldorfschulen
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Gehalt Schulleiter/-in
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