Was verdient eigentlich ein …?
Ergebnisse verbessern - jetzt Ort hinzufügen!
  • Ort hinzufügen
 
2.651 €
4.417 €
25%
50%
25%

Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden. Berechnungsgrundlage: 295 Datensätze

 

Jobangebote für Professor/-in (+ 15 km)

Geschätztes Bruttogehalt  
  • Erhalten Sie kostenfrei die neuesten Jobs inkl. Gehaltsangaben zu Professor/-in per E-Mail
    Bitte überprüfen Sie Ihre E-Mail-Adresse.
    Bitte geben Sie eine E-Mail-Adresse ein
    Wo suchen Sie nach einem Job?
     
    Es gelten unsere Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärung. Sie erhalten regelmäßig Jobangebote sowie Informationen zum Thema Gehalt und Karriere per E-Mail. Diese können jederzeit über den Abmeldelink abbestellt werden.
  • Bitte prüfen Sie nun Ihre E-Mails und bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse
Gefunden auf:
  • adzuna
  • Jobware
  • kalaydo
  • stellenanzeigen
  • Stepstone

Professor/-in – Berufsbild

Professoren und Professorinnen haben als Hochschullehrende die höchste Karrierestufe einer akademischen Laufbahn erreicht. Sie bekleiden herausragende Positionen an Universitäten und anderen Forschungsinstituten und unterrichten Studierende. Professor bzw. Professorin ist gleichzeitig ein Titel und eine Amtsbezeichnung, allerdings kein akademischer Grad.

Was macht ein Professor?

Im Fokus der Aufgaben eines Professors stehen Forschung und Lehre. Die genauen Inhalte sind davon abhängig, in welchem Fachgebiet der Professor spezialisiert ist. Hat der Professor einen Lehrstuhl als planmäßige Stelle inne, konzeptioniert er zunächst die Vorlesungen und Seminare, die Grund- und Spezialwissen vermitteln. Dies geschieht oft in Zusammenarbeit mit anderen Mitarbeitern des jeweiligen Lehrstuhls. Die Rahmenbedingungen für die zu unterrichtenden Module sind landesrechtlich geregelt, die gestalterische Umsetzung ist dem Professor jedoch freigestellt. Die Inhalte der Seminare und Vorlesungen dienen später als Grundlage für Prüfungen, die der Professor abnimmt. Außerhalb des Hörsaals berät und betreut der Professor die Studierenden in universitätsrelevanten Themen und bietet regelmäßige Sprechstunden an.

Professoren regen nicht nur Studierende zum wissenschaftlichen Arbeiten an, sondern sind auch selbst an Forschungs- und Entwicklungsvorhaben beteiligt. Hierfür verfassen und veröffentlichen sie Forschungsberichte und stellen ihre Ergebnisse auf Fachkongressen und Tagungen, häufig an anderen Universitäten im In- und Ausland, vor. Die wissenschaftlichen Vorhaben unterliegen dem Grundsatz der Forschungsfreiheit, sodass Professoren frei über die zu erforschende Fragestellung, die Forschungsmethoden, die Methodik der Auswertung und über die Veröffentlichung der Ergebnisse entscheiden. Innerhalb ihres Fachgebiets sind sie meist dazu verpflichtet zu forschen, es steht ihnen aber dennoch frei, sich auch mit anderen Forschungsgebieten zu befassen. Ihnen steht weiterhin die Möglichkeit offen, für Forschungsvorhaben Expeditionen durchzuführen.

Neben der wissenschaftlichen Arbeit sind Professoren außerdem für hochschulverwaltende Tätigkeiten verantwortlich. Sie bringen sich in Gremienarbeiten ein und betreuen beispielsweise Hochschuleinrichtungen wie Laboratorien, Sammlungen, Bibliotheken und Rechenzentren.

Professor ist nicht gleich Professor: Begriffsklärungen

Neben Universitätsprofessoren (früher auch ordentlicher Professor oder Ordinarius), die für ihr Forschungsvorhaben und dem Lehrauftrag an Hochschulen als Beamte beschäftigt sind, gibt es eine Vielzahl an weiteren Professuren.

Hierzu zählen beispielsweise außerplanmäßige Professoren (früher außerordentlicher Professor). Dies sind Privatdozenten (Wissenschaftler, die zwar keine Professur, aber trotzdem eine Lehrberechtigung innehaben), die keine ausgeschriebene Stelle einer Hochschule besetzen. Meist sind sie nicht an der Hochschule beschäftigt, haben sich aber über mehrere Jahre hinweg in der Forschung und Lehre wissenschaftlich bewährt. Die genauen Bedingungen, die für diesen Titel erforderlich sind, sind nach dem Landeshochschulgesetz geregelt.

Gastprofessoren lehren und forschen nur vorübergehend für einen befristeten Zeitraum an einer Hochschule. Auch eine Vertretungsprofessur ist für eine befristete Zeit zu besetzen, bis sie wieder regulär von einem planmäßigen Professor übernommen wird.

Um eine akademische Karriere schon im jüngeren Alter zu ermöglichen, wurde 2002 die Juniorprofessur in Deutschland eingeführt. Sie ermöglicht jungen promovierten Wissenschaftlern, an Hochschulen weisungsfrei zu forschen und lehren, ohne zuvor die Habilitation erlangen zu müssen. Durch die sogenannte Tenure-Track-Option können die Juniorprofessuren nach einer befristeten Bewährungszeit und einer erfolgreichen Zwischenevaluation die Professur auf Lebenszeit und damit den Beamtenstatus erhalten, ohne dass die Stelle erneut ausgeschrieben werden muss.

Nach mehrjähriger Erfahrung in der Lehre und wissenschaftlichen Forschung ist es möglich, ohne Habilitation die Honorarprofessur zu erlangen. Die genauen Regelungen für diese Ernennung sind durch das Landeshochschulgesetz geregelt. Meist sind Honorarprofessoren nebenberuflich unentgeltlich als Hochschullehrer tätig. Sie beziehen kein Honorar, wie der Name vermuten lässt.

Stiftungsprofessuren werden nur teilweise von der Universität finanziert. Die zur Forschung nötigen Mittel werden von Dritten meist für eine festgelegte Förderdauer gestiftet. Nach Ablauf dieser Laufzeit ist es nicht unüblich, dass die Hochschule die Stiftungsprofessur als reguläre Professur übernimmt.

Seniorprofessoren lehren und forschen weiterhin an einer Universität, obwohl sie bereits emeritiert sind, sich also im Ruhestand befinden. Die genauen Bedingungen und Regelungen für eine solche Professur variieren jedoch stark in den einzelnen Bundesländern.

Die Ehrenprofessur hängt nicht zwangsweise mit einer akademischen Vorbildung zusammen. Sie kann von Universitäten und privaten Hochschulen sowie von Stiftungen und Regierungen für besondere Leistungen in der Wissenschaft, in der Politik, in der Geschichte oder in anderen Fachgebieten verliehen werden.

Wissenschaftler sind in staatlichen und privaten Organisationen vorrangig in der Forschung tätig. Häufig arbeiten auch sie als Hochschullehrer, dies ist jedoch keine zwingende Voraussetzung.

Die Arbeit an Universitäten

Für die Berufung von Professorinnen ist die landesrechtlich zuständige Stelle verantwortlich. Meist erfolgt dies nach einer öffentlichen Ausschreibung auf Vorschlag der Hochschule. Eine Professorin muss selbst ein Studium abgeschlossenen haben und darüber hinaus ihre besonderen Fähigkeiten zur wissenschaftlichen oder je nach Fachgebiet auch zur künstlerischen Arbeit durch eine Promotion oder Habilitation unter Beweis gestellt haben. Der Erwerb einer Lehrbefugnis (Venia Legendi), ebenfalls eine Voraussetzung für eine Professur, geht in der Regel mit der Habilitation einher.

In vielen Angelegenheiten unterliegen Professorinnen keiner Weisung, daher arbeiten sie eigenverantwortlich. Um auch schwierige Inhalte verständlich zu vermitteln und Studierende zu beraten, benötigen sie ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten sowie pädagogische und didaktische Fähigkeiten. Halten sie Gastvorträge auf (internationalen) Kongressen oder an Universitäten, sollten sie flexibel und bereit sein, zu reisen.

Professorinnen finden überwiegend an Universitäten und Fachhochschulen Anstellung. Außerdem werden herausragende Mitarbeiter und Leitungspersonen von außeruniversitären Forschungsinstituten und Behörden mit einer Professur ausgestattet. Anpassungsweiterbildungen in verschiedenen Bereichen können helfen, um stets auf dem aktuellen Wissens- und Forschungsstand ihres Fachgebiets zu bleiben oder um sich auch didaktisch weiterzubilden. Hierfür bieten sich Weiterbildungen in Erwachsenenbildung, Moderation oder Forschung und Entwicklung an.

Hier finden Sie weitere Informationen über das Gehalt in Ihrem Beruf:
Gehalt Professor/-in
Wir verwenden Cookies, damit Sie den besten Service genießen können. Details ansehen