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Verfahrenstechnologe/-in Metall – Berufsbild

Verfahrenstechnologen und Verfahrenstechnologinnen Metall sind mit der Herstellung und Umformung von Eisen, Stahl und Nichteisenmetallen beschäftigt.

Diese Berufsbezeichnung ersetzte den bis 1989 existierenden Ausbildungsberuf Schmied bzw. Schmiedin sowie den bis 1997 existierenden Ausbildungsberuf Former bzw. Formerin. Bis zum Jahr 2018 wurde der Beruf Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie genannt.

Der Beruf des Verfahrenstechnologen Metall tritt in den folgenden vier Fachrichtungen auf:

  • Eisen- und Stahlmetallurgie
  • Nichteisenmetallurgie
  • Stahlumformung
  • Nichteisenmetallumformung

Im Übrigen gibt es nicht nur den Verfahrenstechnologen Metall, sondern auch einen Verfahrenstechnologen Mühlen- und Getreidewirtschaft. Beide Ausprägungen unterscheiden sich jedoch deutlich voneinander und sollten nicht miteinander verwechselt werden.

Die Aufgaben eines Verfahrenstechnologen Metall

Der Arbeitsalltag dieses Verfahrenstechnologen besteht hauptsächlich daraus, Metalle mithilfe von Hochöfen und Pressen zu schmelzen und umzuformen. Er überwacht die technischen Anlagen, erkennt Fehler und leitet entsprechende Maßnahmen ein. Während der Produktion entnimmt er Proben und prüft deren Qualität. Häufig ist er auch für die Wartung und Reparatur der Anlagen zuständig.

Da bei der Arbeit in diesem Beruf Dämpfe und Gase entstehen, trägt der Verfahrenstechnologe Schutzkleidung in Form von Schutzanzügen, Sicherheitsschuhen, Atemschutz und Gehörschutz.

Die genauen Aufgaben eines Verfahrenstechnologen Metall hängen von der gewählten Fachrichtung ab.

Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie

Verfahrenstechnologen der Fachrichtung Eisen- und Stahlmetallurgie sind auf die Herstellung von Stahl und Roheisen spezialisiert. Dafür nutzen sie Stoffe wie Erze, die sie zunächst in den entsprechenden Mengen zusammenstellen und anschließend in Hochöfen befördern. Auch die Steuerung der Kühlsysteme und die Bedienung der Transportanlagen gehören zu ihrem Aufgabenbereich. Schließlich bringen sie den Stahl in eine Form, die sich für den Transport eignet, und lassen ihn abkühlen.

Fachrichtung Nichteisenmetallurgie

Die Aufgabe eines Verfahrenstechnologen der Fachrichtung Nichteisenmetallurgie ist die Herstellung von Blei, Gold, Kupfer, Aluminium und anderen Nichteisenmetallen. Hierfür arbeitet er mit Stoffen wie Erzen oder Altmetallen, die er zunächst zusammenstellt und anschließend in die Schmelzöfen befördert. Außerdem ist er dafür zuständig, die Temperatur zu kontrollieren. Mithilfe von Gießeinrichtungen vergießt er das geschmolzene Produkt in die gewünschte Form.

Fachrichtung Stahlumformung

Verfahrenstechnologen der Fachrichtung Stahlumformung haben die Produktion von Stahlblechen, Stahlträgern, -draht und -platten zur Aufgabe. Sie verwenden hierfür Walz-, Press- oder Schmiedeanlagen. Unter anderem sind sie für das Heizen der Öfen verantwortlich und überwachen den Produktionsprozess. Gegebenenfalls schneiden sie die Produkte anschließend zu oder veredeln ihre Oberfläche.

Fachrichtung Nichteisenmetallumformung

Der Arbeitsalltag eines Verfahrenstechnologen der Fachrichtung Nichteisenmetallumformung besteht aus der Produktion von Blechen, Rohren, Bändern und Profilen aus Zink, Aluminium, Kupfer, Messing und Nickel. Dafür arbeitet er an Walzanlagen, Pressen und Gussanlagen. Nach dem Umformungsprozess schleift und poliert er das Metall. Auch die Herstellung von verschiedenen Bauteilen gehört zu seinem Aufgabengebiet.

Wie wird man Vefahrenstechnologin Metall?

Für die Arbeit als Verfahrenstechnologin Metall ist eine gleichnamige 3,5-jährige duale Berufsausbildung in einer der vier Fachrichtungen notwendig. Wichtig sind außerdem Sorgfalt und körperliche Kraft.

Nach einem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung bietet sich unter anderem eine Weiterbildung zur Industriemeisterin der Fachrichtung Metall oder zur Technikerin der Fachrichtung Werkstofftechnik oder Maschinentechnik an. Alternativ schafft bei geeigneter Zugangsberechtigung auch ein Studium neue berufliche Perspektiven. Beispielsweise eignen sich hierfür die Studiengänge Materialwissenschaft, Wirtschaftsingenieurwesen sowie Werkstoffwissenschaft und -technik.

Mithilfe von Anpassungsweiterbildungen können Verfahrenstechnologinnen Metall ihr Wissen auffrischen oder in bestimmten Bereichen vertiefen. Hierfür stehen unter anderem die folgenden Themenbereiche zur Wahl:

  • Produktionstechnik und Fertigungstechnik
  • Hydraulik, Pneumatik, Hybride Steuerungstechnik
  • Elektrische Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

Wo arbeiten Verfahrenstechnologen Metall?

Verfahrenstechnologen Metall finden vor allem in Schmiedebetrieben sowie in Hütten- und Umformbetrieben eine Anstellung. Je nach Fachrichtung arbeiten sie zudem in Gießereien oder Walzwerken. Außerdem können sie in der Herstellung von Zubehör für Kraftfahrzeuge tätig sein.

Hier finden Sie weitere Informationen über das Gehalt in Ihrem Beruf:
Gehalt Verfahrenstechnologe/-in Metall
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