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Arbeiten 2030 – Die Arbeit muss sich dem Menschen anpassen

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Kategorie: Lohngerechtigkeit & Transparenz
16.12.2013

Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus und in welche Richtung verläuft sie heute schon? Der Wandel ist bereits spürbar.

 

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Wie lässt sich Produktivität messen? Bisher ging man davon aus, während der offiziellen Arbeitszeit produktiv zu sein. Doch, stimmt das? Was ist, wenn einem Mitarbeiter die besten Einfälle beim Spaziergang nach Feierabend in den Sinn kommen? Menschen sind unterschiedlich und somit wird sich in Zukunft die Arbeit an die einzelne Person anpassen müssen.

 

Flexibilität in der Arbeitswelt

In der Berufswelt gilt es, möglichst flexibel zu sein. Flexibilität spielt auch zukünftig eine große Rolle und zwar nicht nur beim Thema Arbeitsplatz, sondern auch bei den Arbeitszeiten. Einige sind der Ansicht, dass die bisherige Zeitmessung von Produktivität schon längst überholt ist. Es ist nicht gesagt, dass derjenige, der bis spät nachts im Büro bleibt, auch tatsächlich produktiver ist, als diejenigen, die pünktlich nach Hause gehen. Kreativen Köpfen fallen beispielsweise eher in entspanntem Umfeld gute Ideen ein, statt während eines hektischen Büroalltags. Der Trend heißt also, die Individualität eines Menschen in den Fokus zu setzen und damit unter anderem auch die Arbeitszeiten flexibler zu gestalten. Produktivität wird nicht durch Überstunden gesteigert, sondern durch Motivation. Mitarbeiter sind dann motiviert, wenn sie ihre Stärken und Ressourcen nutzen können. Das ist jedoch nicht immer innerhalb festgelegter und starrer Arbeitszeiten möglich.

Werte im Wandel

Die Werte haben sich bereits verändert. Früher war ein sicherer Arbeitsplatz wichtig, an dem man bis zum Rentenalter bleiben wollte. Heute ist die Sicherheit eher zweitrangig. Besonders die jüngere Generation möchte herausfordernde Aufgaben haben und die Möglichkeit zur Weiterentwicklung bekommen. Eintönigkeit und Langeweile ist ein Grund zum Jobwechsel. Die Arbeit soll sinnvoll erscheinen und erfüllend sein. Zudem möchten sich Mitarbeiter mit den Firmenwerten identifizieren können. In Zukunft wird es somit mehr Fluktuation geben, sodass Mitarbeiter schneller eingearbeitet werden müssen.

Work-Life-Balance wird zunehmend wichtiger

Das Karriereziel vieler jüngeren Menschen ist eine gesunde Balance zwischen Arbeit und Freizeit. Auch dieser Wandel muss zukünftig Beachtung finden. Ein Thema ist zum Beispiel die ständige Erreichbarkeit dank Smartphones. Viele gehen schon dazu über, am Wochenende ihr Handy auszuschalten, um abschalten zu können. Auch bei den Bewerbungsgesprächen zeichnet sich der Trend Richtung Work-Life-Balance ab. Vor einigen Jahren hätte sich kaum jemand getraut zu fragen, ob zwischendurch eine Auszeit möglich wäre. Heute wird konkret danach gefragt, ob die Firma etwas gegen Sabbaticals hätte oder ob es erlaubt sei, ab und zu von Zuhause aus arbeiten zu können. Stress wird zwar nicht abgelehnt, doch dieser sollte eher anspornen. Dauerstress, der Erschöpfung und Burn Out nach sich zieht, wird mit der jüngeren Generation kaum noch möglich sein.

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