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Pathologe/-in – Berufsbild

Um einen Behandlungsplan erstellen zu können, benötigen die behandelnden Ärzte und Ärztinnen meist die Unterstützung von Fachärzten und -ärztinnen für Pathologie (bzw. von Pathologen und Pathologinnen). Diese untersuchen krankhafte Symptome und liefern durch ihre Diagnose eine wichtige Entscheidungshilfe für das weitere medizinische Vorgehen.

Aufgaben eines Pathologen: Diagnose und Obduktion

Pathologen untersuchen Proben, die ihnen von medizinischem Fachpersonal zugesandt worden sind. Sie stellen fest, welche Ursachen krankhafte Symptome haben und prüfen, wie diese entstanden sind und wie sie sich auf den Gesundheitszustand des Patienten auswirken werden. Hierfür nutzen sie verschiedene Verfahren wie die sogenannte Schnellschnittuntersuchung oder die vergrößerte Darstellung unter einem Mikroskop.

Besonders bei der Krebsdiagnose ist die Arbeit von Pathologen essenziell. So stellen sie fest, ob ein Tumor bös- oder gutartig ist, in welchem Stadium er sich befindet und um welche Krebsart es sich handelt. Gegebenenfalls wirken sie auf Grundlage dieser Feststellungen auch bei der Erstellung eines entsprechenden Therapieplans mit.

Ein Pathologe führt zudem Obduktionen durch, um Krankheitserreger nachzuweisen oder um bei einem Patienten, der nicht eines natürlichen Todes gestorben ist, die Todesursache festzustellen. Medizinische Sektions- und Präparationsassistenten unterstützen die Fachärzte bei der Aufbewahrung des Obduktionsmaterials und bei der Konservierung von Leichen.

Neben den medizinischen Aufgaben übernehmen Pathologen außerdem organisatorische und verwaltende Tätigkeiten. Sie dokumentieren die Präparate (fotografisch) und erstellen Gutachten. Darüber hinaus können sie auch für die Aus- und Weiterbildung von angehendem medizinischem Personal zuständig sein.

Wie wird man Pathologin?

Der Beruf der Pathologin ist reglementiert. Es wird sowohl die Anerkennung als Fachärztin durch die zuständige Landesärztekammer als auch eine abgeschlossene Weiterbildung zur Fachärztin für Pathologie benötigt. Um diese antreten zu können, ist eine Erlaubnis zur Ausübung des ärztlichen Berufes bzw. eine Approbation als Ärztin erforderlich. Die Weiterbildung dauert in Vollzeit in der Regel sechs Jahre, wobei zwei Jahre für eine Basisweiterbildung im Gebiet Pathologie und vier Jahre für die Weiterbildung zur Fachärztin für Pathologie vorgesehen sind. Gegebenenfalls muss eine Pathologin einen Fachkundenachweis gemäß der Strahlenschutzverordnung leisten.

Die Medizin unterliegt ständigem Fortschritt. Daher ist es unabdinglich, dass eine Pathologin sich in ihrem Fachgebiet fortlaufend weiterbildet. Der Umgang mit Patienten erfordert gleichermaßen Verantwortungsbewusstsein und Empathie. Die medizinischen Proben werden von der Pathologin präzise, genau und mit einem ausgeprägten Sinn für Details analysiert. Bei Laboruntersuchungen arbeitet sie eigenständig. Es findet aber auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fachkräften statt, sodass Kommunikationskompetenzen gefragt sind. Der ärztliche Beruf in Kliniken erfordert Flexibilität, da gegebenenfalls im festgelegten Rhythmus Arbeit im Schicht-, Nacht- und Bereitschaftsdienst sowie Arbeit an Wochenenden und Feiertagen anfallen kann.

Pathologinnen, die während ihrer Ausbildung herausragende Leistungen erbracht haben, mehrjährige Berufserfahrung als Oberärztin sammeln konnten und zudem habilitiert haben – also den Titel einer Professorin tragen dürfen – haben Aussichten darauf, zur Chefärztin der Pathologie berufen zu werden.

Einsatzorte für Fachärzte für Pathologie

Fachärzte für Pathologie arbeiten vor allem in Krankenhäusern und Facharztpraxen. Doch auch pathologische oder rechtsmedizinische Institute kommen als mögliche Einsatzorte infrage. Pathologen können zudem in der medizinischen Forschung und Lehre tätig sein.

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