Gehaltsspanne: Fachlagerist/-in in Deutschland

 
2.644 €
2.917 €
3.217 €
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50%
25%
  • 2.917 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 2.644 € (Unteres Quartil) und 3.217 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Fachlagerist/-in

 

Fachlageristen und Fachlageristinnen sorgen für eine funktionierende Lagerwirtschaft: Sie nehmen Güter und Waren entgegen und kümmern sich um ihre sachgerechte Lagerung. Sie organisieren den Transport der Rohstoffe und Produkte innerhalb des Unternehmens oder zwischen Betriebsabteilungen. Darüber hinaus sind sie für die Zusammenstellung von Lieferungen für den Versand verantwortlich und koordinieren die Verladung der Fracht.

Verwandte Jobs sind vor allem im Logistikbereich zu finden. Hierzu gehören beispielsweise die Berufe Fachkraft für Lagerlogistik, Fachwirtin für Güterverkehr und Logistik, Logistiker, Mitarbeiterin Materialwirtschaft/Logistik oder Teamleiter Logistik.

 
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Jobangebote für Fachlagerist/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Aufgaben und Tätigkeiten als Fachlagerist

Fachlageristen sind für die Annahme und Kontrolle von Gütern verantwortlich. Sie empfangen Lieferungen und prüfen die Waren auf Vollständigkeit, Unversehrtheit und Qualität. Sollten sie Mängel entdecken oder Gründe zur Beanstandung haben, halten sie mit dem Frachtführer Rücksprache und leiten gegebenenfalls weitere Schritte ein. Nach der Warenannahme kümmern sich die Fachlageristen um die Organisation der Güterlagerung. Dabei berücksichtigen sie die Art, die Beschaffenheit, das Gewicht und die speziellen Eigenschaften der Waren, um eine fachgerechte Lagerung sicherzustellen. Die Durchführung von Inventuren und Qualitätskontrollen hilft dabei, den Bestand der Waren zu prüfen und ihren Zustand zu gewährleisten.

Mithilfe von Fördersystemen und anderen Geräten übernehmen Fachlageristen den Transport von Waren innerhalb des Betriebes. Dabei achten sie sowohl auf die Unfallsicherheit als auch auf Aspekte wie Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit– schließlich kann ein einziger Fehler die gesamte Produktion zum Erliegen bringen. Zu den Aufgaben der Fachlageristen gehören auch das Kommissionieren und Versenden von Gütern. Sie stellen unterschiedliche Waren zusammen und kümmern sich um die angemessene Verpackung. Hierbei müssen sie stets die spezifischen Eigenschaften der Produkte beachten, die geeigneten Verpackungsmaschinen auswählen und für die korrekte Beschriftung der Fracht sorgen. Schließlich verantworten sie die Verladung von Waren und stellen dabei sicher, dass die Transportmittel einsatzbereit sind sowie dass die Güter fachgerecht verstaut werden.

Wo arbeitet eine Fachlageristin?

Eine Fachlageristin kann in fast allen Branchen Anstellung finden: Schließlich sind Unternehmen nahezu aller Wirtschaftsbereiche auf ein gut organisiertes Lager angewiesen. Dementsprechend reichen ihre Beschäftigungsperspektiven von Kunststoff- und Elektrobetrieben bis hin zu Firmen in den Bereichen Glas, Keramik, Holz oder Papier. Darüber hinaus suchen auch Nahrungsmittelhersteller, Chemiekonzerne oder Textilproduzenten nach ausgebildeten Fachlageristinnen. Eine wichtige Rolle kommt ihnen auch im Handel sowie im Transport- und Verkehrswesen zu.

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Gehälter nach Bundesland: Fachlagerist/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 3.054 €
Bayern: 2.980 €
Berlin: 2.812 €
Brandenburg: 2.564 €
Bremen: 2.853 €
Hamburg: 3.005 €
Hessen: 3.033 €
Mecklenburg-Vorpommern: 2.508 €
Niedersachsen: 2.785 €
Nordrhein-Westfalen: 2.927 €
Rheinland-Pfalz: 2.888 €
Saarland: 2.832 €
Sachsen: 2.573 €
Sachsen-Anhalt: 2.544 €
Schleswig-Holstein: 2.755 €
Thüringen: 2.570 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Ausbildung & Perspektive von Fachlageristen

Fachlagerist ist ein anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel sowie im Handwerk. Wer den Beruf ergreifen möchte, muss eine zweijährige duale Ausbildung an der Berufsschule und in einem Ausbildungsbetrieb absolvieren. Obwohl rechtlich kein bestimmter Bildungsabschluss vorgeschrieben ist, verfügen die meisten Azubis über einen Hauptschulabschluss.

Mithilfe von Anpassungsweiterbildungen können Fachlageristen ihr berufliches Wissen vertiefen und neue Fähigkeiten erlernen. Auf diese Weise sind sie in der Lage, neue Kompetenzfelder zu erschließen und moderne Technologien in ihren Arbeitsalltag zu integrieren. Mögliche Weiterbildungsthemen sind:

  • Lagerwirtschaft
  • Lagermanagement
  • Materialwirtschaft und Warenwirtschaft
  • Logistik
  • Transportlogistik
  • Verkehrswesen und Speditionswesen
  • Wearables und Drohnen
  • Gefahrguttransport, Ladungssicherung

Wer seine Karriereperspektiven verbessern will und Führungspositionen anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung absolvieren. Fachlageristen stehen dabei unterschiedliche Weiterbildungsarten zur Verfügung – von derMeisterweiterbildung bis zum Studium. Beispiele für mögliche Aufstiegsweiterbildungen sind:

  • Fachkraft für Lagerlogistik (Duale Ausbildung)
  • Logistikmeister/-in (Meisterweiterbildung)
  • Fachwirt/-in Logistiksysteme (Kaufmännische Weiterbildung)
  • Logistik, Supply-Chain-Management (Studium)
  • Fachkraft Logistik/Materialwirtschaft (Andere Weiterbildung)

Welche Kompetenzen sollte eine Fachlageristin mitbringen?

Fehler in der Lagerlogistik können sich auf die gesamte Lieferkette auswirken und weitreichende Schäden verursachen. Deshalb sollte sich eine gut ausgebildete Fachlageristin vor allem durch Verantwortungsbewusstsein und Organisationstalent auszeichnen. Zudem sollte sie stressresistent und flexibel sein, um selbst in hektischen Situationen den Überblick behalten zu können. Wer eine Karriere als Fachlageristin erwägt, sollte außerdem über eine belastbare Gesundheit und körperliche Fitness verfügen: Die Arbeit erfordert häufig schweres Tragen an wechselnden Arbeitsorten sowie unter unterschiedlichen Bedingungen – und dies möglicherweise auch im Schichtdienst. Darüber hinaus verlangt der Beruf eine sorgfältige und strukturierte Arbeitsweise, damit Waren stets korrekt etikettiert und gelagert werden. Schließlich sollte sich eine Fachlageristin auf ihr räumliches Vorstellungsvermögen verlassen können, um Güter im Lager angemessen und effizient zu verstauen.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
2.956 €
 
7–9 Jahre
2.778 €
 
3–6 Jahre
2.733 €
 
< 3 Jahre
2.701 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
3.236 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
3.166 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
2.985 €
 
< 100 Mitarbeiter
2.734 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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