Gehaltsspanne: Straßenwärtermeister/-in in Deutschland

 
3.807 €
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  • 4.247 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 3.807 € (Unteres Quartil) und 4.738 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Straßenwärtermeister/-in

 

Schlaglöcher und verdreckte Fahrbahnen sind weder für Fahrradfahrerinnen noch für Autofahrer ein Vergnügen. Zum Glück gibt es Straßenwärtermeister und Straßenwärtermeisterinnen. Sie kümmern sich um die Organisation bei der Instandhaltung, Reinigung und Pflege von Verkehrsflächen und den umliegenden Grünflächen. Straßenwärtermeister bzw. Straßenwärtermeisterinnen führen ihre Mitarbeitenden und bilden ihre Lehrlinge aus.

Eine andere Bezeichnung für die Straßenwärtermeisterin ist Bachelor Professional in der Straßenunterhaltung.

Der Beruf des Straßenwärtermeisters ist aufgrund seiner Bezeichnung leicht mit dem des Straßenbauermeisters zu verwechseln. Straßenbauermeister beaufsichtigen die Tätigkeiten ihres Teams im Straßenbau und Tiefbau. Dabei konzentrieren sie sich weniger auf die Wartung der Verkehrsanlagen und mehr auf die Beaufsichtigung des Baus selbst.

 
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Jobangebote für Straßenwärtermeister/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Ein Straßenwärtermeister braucht den Überblick

Die Aufgaben eines Straßenwärtermeisters unterteilen sich in zwei Bereiche. In die Fachaufgaben und in die Führungsaufgaben. Zu den Fachaufgaben gehören die Veranlassung, Leitung und Überwachung der Absicherung von Unfall-, Bau- und Arbeitsstellen. Insbesondere ist ein Straßenwärtermeister für das Aufstellen von Warngeräten und für die Sicherheitskennzeichnung von Fahrzeugen, die zum Schutz der im Verkehrsraum arbeitenden Straßenwärter gebraucht werden, verantwortlich.

Im Winter überwacht ein Straßenwärtermeister Aufgaben wie die Beseitigung von Eis und Schnee auf den Fahrbahnen sowie den Streudienst. Ein Straßenwärtermeister stellt sicher, dass die benötigten Geräte betriebsbereit sind. Funktionieren diese nicht mehr einwandfrei, beschafft er neue Geräte und Maschinen, indem er sich mit den für den Einkauf zuständigen internen Stellen zusammenschließt. Außerdem leitet er die Wartung, Reparatur und Montage von Verkehrszeichen und Ampeln sowie das Aufbringen von Straßenmarkierungen und die Ausbesserung der Fahrbahndecken. Anschließend kontrolliert er die Arbeit auf ihre fachliche Richtigkeit und termingerechte Ausführung. Bei fachlich schwierigen oder anspruchsvollen Tätigkeiten hilft er auch selbst praktisch mit.

Die Führungsaufgaben bestehen aus der Planung und Koordination der Arbeitsabläufe sowie der Leitung und Einstellung von Fachkräften. Er betreut zusätzlich den Teil der betrieblichen Ausbildung und ist damit für seine Lehrlinge verantwortlich. Als Führungskraft versucht er die beeinflussbaren Kosten so gering wie möglich zu halten, indem er über die Betriebsmittel und Materialdisposition entscheidet. Zudem müssen Lohnabrechnungen, Fahrtenschreiber und Arbeitsprotokolle kontrolliert und ausgewertet werden. Auch die Verteilung der Arbeitsaufträge an die Mitarbeiter fällt in den Aufgabenbereich eines Straßenwärtermeisters.

Der Arbeitsplatz von einer Straßenwärtermeisterin

Straßenwärtermeisterinnen arbeiten in der allgemeinen öffentlichen Verwaltung, an kommunalen Bauhöfen, Straßenbahnmeistereien oder Autobahnmeistereien. Ein Großteil der Arbeit spielt sich bei der Beaufsichtigung der Mitarbeiter im Freien ab. Eine Straßenwärtermeisterin arbeitet zusätzlich in Lagerräumen und Werkstätten sowie im Büro und in Besprechungsräumen. 

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Gehälter nach Bundesland: Straßenwärtermeister/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 4.447 €
Bayern: 4.339 €
Berlin: 4.095 €
Brandenburg: 3.734 €
Bremen: 4.154 €
Hamburg: 4.376 €
Hessen: 4.416 €
Mecklenburg-Vorpommern: 3.651 €
Niedersachsen: 4.056 €
Nordrhein-Westfalen: 4.262 €
Rheinland-Pfalz: 4.205 €
Saarland: 4.124 €
Sachsen: 3.746 €
Sachsen-Anhalt: 3.704 €
Schleswig-Holstein: 4.012 €
Thüringen: 3.742 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Der Werdegang des Straßenwärtermeisters

Bei der Jobbezeichnung des Straßenwärtermeisters handelt es sich um eine Weiterbildung vom Gesellen zum Meister. Ein Straßenwärtermeister hat vor der Weiterbildung zum Meister eine Ausbildung zum Straßenwärter abgeschlossen und bereits drei Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Damit hat er genug Erfahrung gesammelt, um die Weiterbildung zum Straßenwärtermeister zu absolvieren. Diese Prüfung besteht aus einem praktischen und theoretischen Teil, in dem die Planung und Organisation der Arbeitsprozesse abgefragt wird. Im dritten und vierten Teil werden betriebswirtschaftliche, kaufmännische und rechtliche Grundlagen sowie berufspädagogische und arbeitspädagogische Grundlagen geprüft. Damit soll sichergestellt werden,  dass ein zukünftiger Straßenwärtermeister in der Lage ist, die anfallenden Arbeiten inhaltlich zu planen, zu steuern und zu organisieren.

Mit dem Titel des Meisters ist es möglich, auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium zu erhalten. Passend wäre das Studienfach Bauingenieurwesen oder Verkehrsingenieurwesen. Die Kernkompetenzen, die ein Straßenwärtermeister während seiner Weiterbildung erwirbt, können durch eine Prüfung als technischer Betriebswirt ergänzt werden. 

Die Eigenschaften einer Straßenwärtermeisterin

Die Straßenwärtermeisterin muss auch bei schlechten Witterungsverhältnissen und im Winter bei Kälte die Mitarbeiter beaufsichtigen und gegebenenfalls bei speziellen anspruchsvolleren Aufgaben unterstützten. Sie sollte daher wetterfest sein und sowohl im Sommer bei Hitze als auch bei Regen sorgfältig arbeiten. Zudem ist ein belastbares Nervensystem von Vorteil, da eine Straßenwärtermeisterin viel Verantwortung für ihre Mitarbeiter und ihre Auszubildenden übernehmen muss.

In der Meisterprüfung ist ein solides Grundwissen in Mathematik, Wirtschaft und Recht sowie ein Verständnis für Technik erforderlich. Im späteren Berufsalltag spielen diese Bereiche eine große Rolle, wenn beispielsweise Kosten kalkuliert werden müssen oder Zeitpläne und Abrechnungen zu erstellen sind. Zusätzlich ist es hilfreich, über eine kaufmännische Befähigung und handwerkliches Geschick zu verfügen.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
4.327 €
 
7–9 Jahre
3.988 €
 
3–6 Jahre
3.867 €
 
< 3 Jahre
3.772 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
5.915 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
5.050 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
4.581 €
 
< 100 Mitarbeiter
3.959 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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