Gehaltsspanne: Tierfotograf/-in in Deutschland

 
2.756 €
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  • 3.120 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 2.756 € (Unteres Quartil) und 3.534 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Tierfotograf-/in

 

Tierfotografen und Tierfotografinnen sind Experten darin, die besten und schönsten Momente von Tieren einzufangen und festzuhalten. Sie unternehmen längere Reisen in die Tierwelt auf dem gesamten Planeten und suchen nach Möglichkeiten, Bilder von Tieren zu schießen oder arbeiten in urbanen Gegenden, wo sie in einem Fotostudio professionelle Bilder von Haustieren aufnehmen.

Beim Tierfotografen handelt es sich um eine Spezialisierung des Fotografen. Daher überschneiden sich die Tätigkeiten einer Tierfotografin, unter anderem auch mit denen des Unterwasserfotografen, der Sportfotografin oder des Babyfotografen. Tierfotografen werden auch Heimtierfotografen, Hundefotografen, Wildlifefotografen, Pferdefotografen oder Naturfotografen genannt.

 
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Jobangebote für Tierfotograf/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Was machen Tierfotografinnen?

Das Aufgabenfeld von Tierfotografinnen scheint auf den ersten Blick recht einfach erklärt: Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Fotos von Tieren aller Art zu schießen. Das gewählte Motiv ist dabei entweder aus einem Auftrag heraus entstanden oder wurde initiativ geplant.

Das bevorzugte Tätigkeitsfeld von Tierfotografinnen sind Aufnahmen von lebenden Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum. Damit Tierfotografinnen auch exotischere Tierarten ablichten können, unternehmen sie daher auch regelmäßig längere Reisen um die Welt. Im Gegensatz zu leblosen Objekten oder Landschaften lassen es wilde Tiere oft nicht zu, dass sich ihnen Menschen einfach so nähern. Tierfotografinnen schießen ihre Aufnahmen in der Wildnis deshalb häufig aus der Distanz und mit spezieller Tarnausrüstung, um die Tiere nicht zu verscheuchen oder selbst Beute von Raubtieren zu werden. Je weiter sich Tierfotografinnen dem Tier nähern, desto gefährlicher kann es werden, angegriffen zu werden oder das Bild zu verlieren. Alternativ können Tierfotografinnen auch in einer urbanen Umgebung arbeiten, wo sie beispielsweise Aufträge von Privatpersonen annehmen, die ihre Haustiere professionell fotografieren lassen wollen.

Neben dem offensichtlichen Aufgabenbereich des Fotoschießens gehört aber auch die Vorbereitung und Nachbereitung der jeweiligen Sessions dazu. Zur Vorbereitung gehört es, die passende Ausrüstung für die entsprechenden Aufträge zu wählen und im Fotostudio für die richtigen Lichtverhältnisse zu sorgen. Die Nachbereitung findet heutzutage hauptsächlich am Computer statt, wo die Fotos mithilfe von Bildbearbeitungsprogrammen gegebenenfalls optimiert oder an die Kundenwünsche angepasst werden. Des Weiteren können Tierfotografinnen ihre Bilder auch auf einer Vernissage oder Ausstellung anbieten und verkaufen.

Wo arbeiten Tierfotografen?

Geläufige Arbeitsorte für Tierfotografen sind Fotostudios oder entsprechende Magazine, Zeitschriften oder Verlage, bei denen sie auf freiberuflicher Basis arbeiten. Hierfür nehmen Tierfotografen Aufträge von den Verlagen an, die sie dann bearbeiten. Weiter verbringen Tierfotografen einen großen Teil ihrer Arbeitszeit unter freiem Himmel, wo sie selbstständig nach neuen ansprechenden und interessanten Motiven für ihre Aufnahmen suchen.

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Gehälter nach Bundesland: Tierfotograf/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 3.267 €
Bayern: 3.188 €
Berlin: 3.009 €
Brandenburg: 2.744 €
Bremen: 3.053 €
Hamburg: 3.215 €
Hessen: 3.245 €
Mecklenburg-Vorpommern: 2.683 €
Niedersachsen: 2.980 €
Nordrhein-Westfalen: 3.132 €
Rheinland-Pfalz: 3.090 €
Saarland: 3.030 €
Sachsen: 2.753 €
Sachsen-Anhalt: 2.722 €
Schleswig-Holstein: 2.948 €
Thüringen: 2.750 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Wie wird man Tierfotografin?

Für Tierfotografinnen existiert keine klassische Ausbildung, wie sie für andere Berufsgruppen üblich ist. Stattdessen sind gute zoologische und fotografische Vorkenntnisse sowie genug Motivation häufig ausreichend, um eine Karriere als Tierfotografin zu beginnen.

Auch die gesetzlich geregelte dreijährige Ausbildung zur Fotografin in einem Fotolabor oder Fotostudio kann der erste Schritt in der Karriere einer Tierfotografin sein. Ebenso kann der Besuch einer staatlichen oder privaten Fotoschule das nötige Grundwissen der professionellen Fotografie vermitteln. Studiengänge, die sich für angehende Fotografinnen anbieten, sind Bildende Kunst - Fotografie, Kommunikationsdesign - Fotografie und Design mit Studienrichtung Fotodesign.

Weder bei der Ausbildung noch an der Fotoschule oder Universität gibt es eine Spezialisierung auf Tierfotografie. Das Wissen für den speziellen Bereich sammelt die Fotografin durch eigene Erfahrung.

Was müssen Tierfotografen können?

Neben guten fotografischen Kenntnissen ist Geduld bei der Arbeit besonders wichtig. Sowohl in einem Fotostudio als auch in der Wildnis müssen Tierfotografen häufig mehrere Stunden darauf warten, dass sich das passende Motiv ergibt. Neben der Laune des Tieres sind aber auch das Wetter und die Lichtverhältnisse weitere Faktoren, die dabei mitspielen und auf die der Fotograf häufig keinen großen Einfluss hat. Außerdem sind für Tierfotografen neben Neugier und Entdeckungslust auch Naturverbundenheit und Reisebereitschaft wichtige Charaktereigenschaften.

Außerdem sollten Tierfotografen auch ein großes Interesse an Tieren aller Art zeigen und im Einklang mit der Natur arbeiten.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
3.312 €
 
7–9 Jahre
2.840 €
 
3–6 Jahre
2.736 €
 
< 3 Jahre
2.663 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
3.754 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
3.643 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
3.381 €
 
< 100 Mitarbeiter
3.021 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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