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Übersetzer/-in – Berufsbild

Übersetzer bzw. Übersetzerinnen beherrschen mehrere Fremdsprachen fließend und sorgen letztendlich dafür, dass auch Menschen mit verschiedenen Muttersprachen miteinander kommunizieren können. Sie übersetzen von einer Sprache (Ausgangssprache) in eine andere (Zielsprache), wobei Ausgangs- und Zielsprache nicht immer dieselben sein müssen.

Da die Tätigkeit des Übersetzers mit der des Dolmetschers eng verwandt ist, werden diese Berufsgruppen häufiger miteinander verwechselt. Der Hauptunterschied beider Tätigkeiten besteht darin, dass Übersetzer nur fixierte, also schriftliche Texte übersetzen, während Dolmetscher das gesprochene Wort in die Zielsprache übertragen.

Aufgabenfeld eines Übersetzers

Zu den Aufgaben eines Übersetzers gehört es, verschiedenste Textsorten in mindestens zwei verschiedenen Sprachen zu bearbeiten. Dabei kommentieren sie die Texte oft oder fassen diese knapp zu Inhaltsübersichten zusammen. Einige Übersetzer arbeiten sogar eigene Fachsprachen für ihren Aufgabenbereich aus. Hierzu bereiten sie beispielsweise die Fachterminologie eines Unternehmens in einer oder mehreren Fremdsprachen auf und führen zentrale Fachbegriffsdatenbanken. Weiterhin können Übersetzer ebenfalls den kaufmännischen und behördlichen Schriftverkehr für eine Firma oder Behörde in eine andere Fremdsprache übertragen.

Da Übersetzer größtenteils mit Fachtexten arbeiten, können die Inhalte aus den verschiedensten Fachbereichen wie beispielsweise Technik, Wirtschaft, Wissenschaft, Recht, Medizin etc. kommen. Das Spektrum der Schriftstücke reicht also von Rechtsfällen und Urteilen über medizinische Gutachten, Kataloge bis hin zu Betriebs- und Gebrauchsanweisungen. Um Sachverhalte inhaltlich und sprachlich korrekt aus der Ausgangssprache in die Zielsprache zu übertragen, müssen sich die Übersetzer vorab die nötige Sachkenntnis verschaffen und gezielt nach Informationen suchen.

Die meisten Übersetzer spezialisieren sich auf ein Fachgebiet und arbeiten als Fachübersetzer, da das nötige Wissensfeld und die damit verbundenen Fachbegriffe sonst zu umfangreich würden. Sie arbeiten dann zumeist nur noch an Textsorten aus einem oder wenigen Wissensgebieten und legen sich ebenfalls auf bestimmte Sprachen fest. Hierbei ist anzumerken, dass ein Übersetzer nicht umso besser ist, je mehr Fachgebiete und Sprachen er anbietet. Denn es ist sehr zeitaufwendig, wenn nicht gar fast unmöglich, sich in jedem Fachbereich terminologisch und sachlich auf dem neuesten Stand zu halten.

Arbeitgeber und Arbeitsumfeld

Übersetzer sind sowohl in Übersetzungsbüros und Dolmetscherdiensten als auch in international agierenden staatlichen Organisationen wie z. B. der EU tätig. Weiterhin können sie ebenfalls in großen Unternehmen, Verlagen und Behörden arbeiten oder aber sie machen sich selbständig.

Ausbildung zum Übersetzer: Wortgewandt die Karriereleiter nach oben

Wichtigste Voraussetzung für den Beruf des Übersetzers ist das perfekte Beherrschen der Muttersprache sowie mindestens noch einer weiteren Sprache. Es gibt viele Möglichkeiten, sich in diesem Beruf aus- oder weiterzubilden. So kann man z. B. ein Studium an einer Fachhochschule, Präsenz- oder Fernuniversität; eigenständig oder als Schwerpunkt einer Sprach-, Sozial- oder Kommunikationswissenschaft absolvieren.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, diese Tätigkeit als Ausbildungsberuf zu erlernen. Übersetzer ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Fachakademien und schließt mit einer seit 2004 einheitlich geregelten Übersetzerprüfung ab. In der Regel dauert die Ausbildung zwei bis drei Jahre und man erhält nach dem Abschluss die Berufsbezeichnung „staatlich geprüfter Übersetzer“. Außerdem gibt es Weiterbildungen zum Übersetzer.

Quereinsteiger können diesen Abschluss beim Nachweis gehobener fachlicher und fremdsprachlicher Kenntnisse und übersetzungsmethodischer Fertigkeiten auch unabhängig von einem bestimmten Ausbildungsgang erwerben. Zulassungsvoraussetzung ist eine mehrjährige Fremdsprachenausbildung oder einschlägige Berufsausübung als Übersetzer.

Übersetzer (ohne „staatlich geprüft“) ist in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung, sodass die Berufsausübung theoretisch auch ohne entsprechende Abschlussprüfung möglich ist. Es besteht zwar eine ISO-Norm, welche die Qualitätssicherung in Übersetzungsdienstleistungen regelt. Das Einhalten dieser Norm ist jedoch sowohl für Übersetzungsagenturen wie auch für freiberufliche Übersetzende freiwillig.

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Gehalt Übersetzer/-in
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