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Gutachten – Brancheninformationen

Eine neutrale Aufnahme eines Zustandes durch einen unabhängigen Fachmann wird Gutachten genannt. In allen Lebensbereichen können solche Begutachtungen vorgenommen werden. Vor allem im Streitfall oder wenn eine Auseinandersetzung sogar vor Gericht geht, werden Sachverständigengutachten eingeholt. Doch auch, wenn hochpreisige Waren verkauft oder gekauft werden sollen, wie etwa Immobilien, sind oft Sachverständige gefragt. Ebenso holen viele Versicherungen Schadensgutachten ein, ehe sie leisten.

Wert- und Schadensgutachten:

Wenn sehr wertvolle Gegenstände etwa versichert werden sollen, ist ein Wertgutachten meist unumgänglich. Dieses Gutachten bietet Sicherheit für den Versicherer und auch den Versicherten. Der Versicherte kann nach solch einer Einschätzung sicher sein, dass er nicht mehr Versicherungssumme zahlt, als wirklich nötig ist, und im Verlust- oder Schadensfall den Wert der Sache auch wirklich erstattet bekommt. Die Versicherung erlangt die Gewähr, dass es sich bei dem angegebenen Wertgegenstand auch wirklich um einen solchen handelt und er richtig taxiert ist.

Im Schadensfall ist ein Streitfall oft nicht weit. Wenn etwa ein Schaden am Auto entsteht, muss zunächst ein Kostenvoranschlag von der Werkstatt eingeholt und der Versicherung vorgelegt werden. Wenn die Versicherung die angegebene Schadenshöhe anzweifelt, wird ein Schadensgutachten eingeholt. Zunächst prüft der Gutachter, ob auf Grund des geschilderten Unfallherganges ein Schaden, wie angegeben überhaupt zu Stande gekommen sein kann. Dann wird er den Unfallwagen selber in Augenschein nehmen. Hier gilt es zu ermitteln, wie hoch die niedrigsten, möglichen Reparaturkosten ausfallen dürften.

Schadensgutachten gibt es auch etwa bei der Hausratversicherung. Wenn etwa ein schadhafter Computer gemeldet wird, kann die Versicherung ebenfalls einen Schadensgutachter hinzu ziehen. Er wird feststellen, wie viel der Rechner überhaupt noch wert ist, und ob die Reparaturkosten wirklich in der Höhe anfallen, in der sie angegeben wurden. Ebenso wird er feststellen, ob die Hausratversicherung überhaupt leisten muss. Doch auch für den Geschädigten kann ein Schadensgutachten von großer Wichtigkeit sein. Wenn etwa die Waschmaschine kaputt geht, können manche Schäden durch Aufräumen nicht mehr klar ermittelbar sein. Ein nasser Teppich zum Beispiel muss dann schnell entsorgt werden, damit er nicht schimmelt. In solchen Fällen ist das Aufnehmen des Schadens durch einen Gutachter ein Schritt, um die eigenen Ansprüche gegen die Versicherung zu festigen.

Fachgutachten:

In diesem Bereich stellt ein Gutachten die Richtigkeit, Qualität und Beschaffenheit fest. Dies klingt sehr trocken, wenn man etwa bedenkt, dass in diesen Bereich auch medizinische Gutachten fallen. Solche Vorgänge sind etwa dann nötig, wenn Frührente, Behinderung oder auch Behandlungsfehler festgestellt werden sollen. In einem solchen Fall werden zunächst die Patientenunterlagen gesichtet und auf Schlüssigkeit geprüft. Bei einer anschließenden Untersuchung des Patienten durch einen Gutachter wird ferner der jetzige Zustand festgestellt und geprüft, ob der angegebene Zustand tatsächlich vorhanden ist. Medizinische Gutachten werden unter dem Aspekt der Wissenschaftlichkeit angefertigt. Dieser Aspekt liegt auch allen anderen Fachgutachten zu Grunde.

Die meisten Gutachter sind amtlich bestellt und vereidigt. Viele arbeiten für Behörden oder werden von Versicherungen geschult und beschäftigt. Freie, niedergelassene Gutachter gehören ebenso zur Branche, wie Sachverständige, die für Behörden oder Firmen arbeiten.

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