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Heizöle – Brancheninformationen

Heizöle sind flüssige fossile Brennstoffe, die aus schwer entflammbaren Anteilen des Erdöls hergestellt werden. Es gibt mehrere Heizölsorten (nach DIN 51603 bzw. der entsprechenden ÖNORM C 1109). Die Heizölqualitäten sind dabei nach steigender Dichte, dem Asche- und Schwefelanteil, sowie dem Verhältnis von Kohlenstoff zu Wasserstoff (C/H) unterschieden. Die Heizölsorten sind im Einzelnen: Heizöl Extra Leicht (EL) und Heizöl Extra leicht schwefelarm, die sich durch ihren maximal zulässigen Schwefelanteil unterscheiden.

Heizöl EL darf einen Schwefelanteil von maximal 1.000 mg/kg aufweisen, Heizöl EL schwefelarm dagegen nur maximal 50 mg/kg. Deshalb ist Heizöl Extraleicht schwefelarm, das hauptsächlich zur Verwendung in Brennwertanlagen gedacht und verpflichtend ist, wenn das Kondensat ohne vorige Neutralisation in die Kanalisation geleitet wird, seit Januar 2009 neuer Standard in Deutschland. Heizöl EL Standard wird auch höher besteuert als Heizöl EL schwefelarm.

Sowohl Heizöl Extra Leicht als auch Heizöl Extra leicht schwefelarm sind farblose bis gelbliche Flüssigkeiten mit charakteristischem Mineralölgeruch und werden rot eingefärbt. Heizöl L (Leicht) und M (Mittel) stammen in der Regel aus Teerölen und werden nur noch selten verwendet. Heizöl S (Schwer) ist ein häufig in Kraftwerken verwendetes flüssiges Kohlenwasserstoffgemisch und gehört zur Gruppe der Schweröle. Darüber hinaus gibt es noch Heizöl ES (Extra Schwer). Die Sorten L und M stammen üblicherweise aus Teerölen und werden nur noch selten verwendet.

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