Was verdient eigentlich ein …?

Labor, Forschung – Brancheninformationen

Der Bereich Forschung umfasst die Entdeckung neuer Werkstoffe, Verfahren und Rohstoffe sowie die Weiterentwicklung vorhandener Gegebenheiten. Dabei bezieht sich die Forschung nicht ausschließlich auf die Naturwissenschaften. Ebenso in den Arealen Marktwirtschaft und Gesellschaft finden Forscher ein Beschäftigungsfeld. Meinungsforschung betreibt beispielsweise das Institut Forsa. Hierbei handelt es sich um das Hinterfragen von Reaktionen bestimmter Gesellschaftsschichten auf verschiedene Themen und Produkte. Die ausgewerteten Daten beeinflussen die Werbeindustrie sowie die Entwicklung neuer Güter.

Die Teilbereiche der Forschung

In der medizinischen Forschung unterteilen sich die Kategorien in Biologie, Physik und Chemie. Da die Medikamentenentwicklung heftig in der Kritik steht, übernehmen Forscher die Aufgabe, Alternativen zu den verwendeten Tierversuchen zu finden. Lebende Zellkulturen zu entwickeln, gehört zum Arbeitsalltag eines Mitarbeiters in der medizinischen Forschung. Jedoch proben Forscher nicht ausschließlich neue Substanzen und Forschungsmethoden aus. Auch die Auswertung statistischer Erfahrungswerte sowie die Verbesserung vorhandener Techniken zählen zu diesem Aufgabenbereich. Die Medizin als sich stets neu entfaltende Wissenschaft bietet Forschern ein interessantes und weitreichendes Arbeitsfeld.

Intensiv treiben Unternehmen die Forschung im Bereich Technologie voran. Werkstoffe und Motoren wandeln Forscher hier zu umweltschonenden Modellen um. Speziell die Werkstoffe schonen durch ihre Wiederverwertbarkeit die Rohstoffe der Erde. Neben der Erfindung neuartiger Treibstoffvarianten stehen moderne Antriebsmethoden im Fokus. Ein Beispiel stellen die Brennstoffzellen dar, die auf instabilen Wasserstoffatomen basieren. Forscher übernehmen die Aufgabe, diese Instabilität sicher und haltbar zu machen. Weiterhin gehören die Kommunikationswissenschaften zum großen Bereich der technologischen Forschung. Ob Handy oder Computer – forschende Tätigkeiten führen zu einer größeren Zuverlässigkeit, zu Nutzerfreundlichkeit und Verfügbarkeit der Technik.

Im Grunde treibt Forscher das Lösen ökonomischer und ökologischer Problematiken an. Es gilt, Krankheitserreger zu bekämpfen. Behandlungsmethoden verfügen dank medizinischer Forschung über weitreichende Sicherheit und schonende Therapien für Patienten. Im Forschungsgebiet der Natur steht das umweltfreundliche Arbeiten im Mittelpunkt. Alternativen zum umweltschonenden Abbau von Ressourcen gehören zum Beschäftigungsschwerpunkt der Forschung.

Berufe im Bereich Labor

Labore finden sich in allen medizinischen Einrichtungen. Ebenso besitzen sie einen angestammten Platz in Fachhochschulen, Universitäten sowie Betrieben im Bereich Pharmazeutik und Chemie. In den Laboren führen Laboranten Tests zur Qualitätssicherung von Produkten durch, verbessern diese oder entwickeln sie weiter. Die Laborausrüstung liefern Betriebe, die sich auf diese Materialien spezialisieren. Schutzbrillen, Spritzen und Handschuhe produzieren die Unternehmen neben den eigentlichen Laborgerätschaften. Da Labormitarbeiter speziellen gesetzlichen Bestimmungen unterstehen, verpflichten sie sich zu festgelegten Schutzmaßnahmen. Sowohl Schutzkleidung, als auch die Geräte im Labor genügen zwingend diesen Ansprüchen.

Im Bereich der Labortechnik existiert eine weite Bandbreite an Arbeitsmöglichkeiten. Dazu gehören das Vorbereiten und das Durchführen von Laborversuchen. Laboranten dokumentieren ihre erzielten Ergebnisse und schreiben ein ausführliches Protokoll. Abhängig von dem Berufszweig, benötigen sie eine entsprechende Vorbildung. Allerdings beginnen Quereinsteiger im Regelfall als Laborhelfer. Für diesen Beruf besteht keine Notwendigkeit einer expliziten Ausbildung. Eignet sich ein Laborhelfer im besonderen Fall, arbeitet er sich zum Laboranten oder zum Laborleiter hinauf. Nach erreichter Qualifikation dieser Berufsausbildung folgt ein Studium in den Fachrichtungen Biologie, Pharmazeutik und Chemie. Besondere Relevanz erlangen Laboranten in den Bereichen der medizinischen und technologischen Forschung. Um Produkte oder Arbeitsweisen zu verbessern, zeigen sich Labore mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern als unerlässlich.

Angestellte in einem Labor verfügen über grundlegende Kenntnisse ihres Fachbereichs. Weiterhin benötigen sie einen soliden Umgang mit der Technik sowie das Wissen über die IT-Infrastruktur. Neben einer schnellen Auffassungsgabe gehört eine hohe Stressresistenz zu den Grundvoraussetzungen eines Labormitarbeiters. Ein Angestellter beherrscht das analytische Denken und erfasst Zusammenhänge schnell und umfassend. Schichtarbeit liegt in diesem Beruf im gleichen Fall im Bereich des Möglichen wie ein häufiger Wohnortswechsel. Berufseinsteiger lernen in verschiedenen Praktika und sammeln als Laborhelfer hilfreiche Erfahrungen. Da jedes Labor Laborhelfer benötigt, erhalten diese nach absolvierter Ausbildung im Normalfall die Chance, in einem festen Arbeitsverhältnis zu arbeiten.

Gehalt in den Bereichen Labor und Forschung

Im Tätigkeitsfeld der Forschung orientiert sich das Gehalt in der Regel an dem absolvierten Abschluss. Mitarbeiter mit einem Master-Abschluss verdienen durchschnittlich 46.600 Euro. Promovierte Forscher erhalten einen Verdienst von 48.100 Euro im Jahr. Mit einem Diplom an einer Fachhochschule oder eine Universität bekommen Angestellte in Forschungseinrichtungen ein Jahresgehalt von 44.250 bis 44.635 Euro. Liegt die Berufserfahrung bei über fünf Jahren, steigt der Lohn promovierter Forscher auf bis zu 59.000 Euro. Das Gehalt in der medizinischen Forschung variiert abhängig von der Unternehmensgröße. Betriebe mit weniger als 100 Mitarbeitern zahlen durchschnittlich 45.600 Euro jährlich. Arbeiten in der Firma 1.000 oder mehr Angestellte, erhöht sich das durchschnittliche Jahreseinkommen auf 53.000 bis 62.000 Euro. Labormitarbeiter erhalten in Sachsen und Brandenburg im Schnitt 22.000 bis 23.000 Euro im Jahr. In Bayern und Baden-Württemberg erhöht sich das Gehalt auf bis zu 29.900 Euro. Große Unternehmen zahlen ihren Angestellten ein Entgelt von bis zu 38.400 Euro.

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