Gehaltsspanne: Schulsozialarbeiter/-in in Deutschland

 
3.396 €
3.775 €
4.196 €
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25%
  • 3.775 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 3.396 € (Unteres Quartil) und 4.196 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Schulsozialarbeiter/-in

 

Mobbing, Konflikte, Streit: Treten derartige Probleme in Schulen auf, greift der Schulsozialarbeiter bzw.  die Schulsozialarbeiterin  ein. Wenn das Klassenklima schlecht ist, Schülerinnen und Schüler ausgegrenzt werden oder aufgrund von sozialer Benachteiligung nicht mithalten können, haben es Lehrerinnen und Lehrer alleine oft schwer. Um trotzdem auf die individuellen Probleme der Kinder eingehen zu können und ihnen eine Unterstützung zur Seite zu stellen, beschäftigen viele Schulen einen Schulsozialarbeiter bzw. eine Schulsozialarbeiterin. Sie bilden eine wichtige Hilfe für die Lehrkraft und tragen mit ihrer Arbeit zu einem reibungslosen und harmonischen Schulalltag bei.

Ein gängiger Begriff für diesen Beruf ist auch Schulsozialpädagoge bzw. Schulsozialpädagogin.

 
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Jobangebote für Schulsozialarbeiter/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Problemlösung und Konfliktprävention: Die Aufgaben einer Schulsozialarbeiterin

Eine Ansprechpartnerin für Schülerinnen und Schüler zu sein und sie bei Problemen zu beraten und zu unterstützen: Das ist die Hauptaufgabe einer Schulsozialarbeiterin. Durch regelmäßige Sprechstunden und die ständige Erreichbarkeit über das Diensthandy ist es ihr möglich, sofort auf die individuellen Problemlagen der Schüler reagieren zu können. In Gruppen oder -Einzelsitzungen bietet die Schulsozialarbeiterin den Kindern eine professionelle Beratung und unterstützt sie dabei, Lösungen zu finden. Außerdem bringt sie den Schülerinnen und Schülern bei, Streit gewaltfrei zu beenden, Konflikte zu lösen und respektvoll miteinander umzugehen. Auch die Sozial- und Lernkompetenzen sollen durch intensives Coaching und Beratung gefördert werden und  so die Persönlichkeit der Kinder stärken.

Um Gewalt und Ausgrenzung von Anfang an zu verhindern, arbeitet die Sozialarbeiterin vor allem mithilfe präventiver Maßnahmen. Beispielsweise hilft die Durchführung von Projekttagen und Gruppenarbeiten dabei, die sozialen Kompetenzen der Schüler zu stärken und die Klassengemeinschaft zu festigen. Auch Schulverweigerer sollen hier mit eingebunden werden, um sie zu motivieren, regelmäßig am Unterricht teilzunehmen. Mithilfe dieser Maßnahmen erhofft sich die Schulleitung unter anderem bessere schulische Leistungen und eine größere Motivation der Schülerinnen und Schüler sowie einen reibungslosen Einstieg in die Berufswelt oder den Beginn eines Studiums bzw. einer Ausbildung. Außerdem sollen so auch Kinder unterstützt werden, die in schwierigen sozioökonomischen Bedingungen leben, und diese Nachteile möglichst ausgeglichen werden. Doch auch Eltern und Lehrer sind oft auf Unterstützung und Hilfe angewiesen. Die Schulsozialarbeiterin richtet deswegen thematische Abende aus, welche unter anderem zur Problembesprechung dienen, und kümmert sich um die Weitervermittlung an externe Beratungsstellen.

Wo arbeitet eine Schulsozialarbeiterin?

Eine Schulsozialpädagogin findet sowohl Anstellung in einer Grundschule, als auch in weiterführenden Schulen. Besonders in Ganztagsschulen oder Schulen mit angeschlossener Mittagsbetreuung werden die Dienste von Schulsozialarbeiterinnen häufig in Anspruch genommen. Somit sind sie oft im Öffentlichen Dienst beschäftigt, jedoch häufig keine Beamten. Auch freie Träger kommen als Arbeitgeber infrage.

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Gehälter nach Bundesland: Schulsozialarbeiter/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 3.953 €
Bayern: 3.857 €
Berlin: 3.640 €
Brandenburg: 3.319 €
Bremen: 3.693 €
Hamburg: 3.890 €
Hessen: 3.926 €
Mecklenburg-Vorpommern: 3.246 €
Niedersachsen: 3.605 €
Nordrhein-Westfalen: 3.788 €
Rheinland-Pfalz: 3.737 €
Saarland: 3.665 €
Sachsen: 3.330 €
Sachsen-Anhalt: 3.292 €
Schleswig-Holstein: 3.566 €
Thüringen: 3.326 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Wie wird man Schulsozialarbeiter?

Der Zugang zur Tätigkeit des Schulsozialarbeiters ist reglementiert und erfordert eine umfassende Ausbildung. Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Studium im Bereich Soziale Arbeit, Sozialpädagogik oder Psychologie. Weiterhin muss eine Zusatzqualifikation, also eine Aus-/Weiterbildung zum Schulsozialarbeiter, erworben werden. Es ist jedoch empfehlenswert, vor der Ausbildung bereits einige Jahre Berufserfahrung mitzubringen, damit man bereits an den Umgang mit jungen Menschen gewöhnt ist und der Einstieg in den neuen Beruf reibungslos verlaufen kann.

Belastbarkeit & Empathie: Das sollte ein Schulsozialarbeiter mitbringen

Die Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist für diesen Beruf Grundvoraussetzung. Ein Schulsozialarbeiter sollte stets Motivation und Einsatzbereitschaft zeigen. Hohe Belastbarkeit, das Arbeiten im Team und vor allem Erfahrung im Umgang mit aggressivem Verhalten sind besonders wichtig. Menschen in diesem Beruf sollten außerdem empathisch sein, Einfühlungsvermögen besitzen und Probleme schnell erkennen und reflektieren können.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
3.817 €
 
7–9 Jahre
3.624 €
 
3–6 Jahre
3.557 €
 
< 3 Jahre
3.505 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
4.009 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
3.981 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
3.869 €
 
< 100 Mitarbeiter
3.707 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

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