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Bauwirtschaft – Brancheninformationen

Der Wirtschaftsbereich der Bauwirtschaft beschäftigt Angestellte verschiedener Berufsgruppen. Das Grundelement der Bauwirtschaft sind Bauunternehmen. Diese teilen sich in verschiedene Sparten auf. Ziel der Bauwirtschaft ist es, Bauwerke zu errichten, zu verändern oder zu planen. Aus dieser Vielfältigkeit resultieren die abwechslungsreichen Beschäftigungsmöglichkeiten der Bauwirtschaft. Nicht zur Bauwirtschaft gehören Unternehmen beziehungsweise Behörden, die sich mit Genehmigungen, der Forschung und der Materialherstellung beschäftigen. Bauträgergesellschaften zählen gleichsam nicht zur Bauwirtschaft.

Die Strukturen der Bauwirtschaft:

Die Regelung der Bauwirtschaft unterliegt dem Europa-Recht. Dementsprechend spielen derartige Maßgaben für die korrekte Definition der Tätigkeiten eine bedeutende Rolle. Eine maßgebliche europarechtliche Verordnung teilt die Bauwirtschaft in fünf Kategorien ein. Zu den bauwirtschaftlichen Zweigen gehören demnach vorbereitende Tätigkeiten an einem Bauwerk oder Grundstück. Dazu gehören Sprengarbeiten, Trümmerbeseitigung und Erdvorbereitungen. Unter Letzterem ist das Auskoffern oder Ausheben von Untergründen zu verstehen sowie das Aufschütten von Landmassen. Ein anderer Bereich der vorbereitenden Maßnahmen im Erdreich sind Bohrungen. Auf Ölvorkommen oder Geothermie spezialisierte Unternehmen veranlassen, dass ein Bauunternehmen im Boden nach den verlangten Objekten bohrt. Testbohrungen, um bestimmte Eigenschaften des Bodens zu bestimmen, gehören ebenfalls dazu.

Spezialkonstruktionen als internationale Herausforderung:

Nicht erst seit Beginn der Globalisierung entstehen weltweit immer höhere, auffälligere und extremere Bauwerke. Dafür ist die Zusammenarbeit der Unternehmen der Bauwirtschaft erforderlich. Ein diffiziles Gebiet der Bauwirtschaft sind die Bereiche Hoch- und Tiefbau. Bei Hochbau handelt es sich um Brücken, Dächer oder ähnliche, in großen Höhen befindlichen Arbeiten. Zum Tiefbau gehören weiterhin Tunnelarbeiten, das Führen von Wasser und Spezialbauten. Unter letzterem Begriff sind öffentliche Einrichtungen, wie Sportanlagen oder Eisenbahnnetze zu verstehen. Regelmäßig spezialisieren sich die brancheninternen Unternehmen auf eine Sparte.

Nicht minder wichtig als die Bauten selbst ist das Installieren der zugehörigen Komponenten. Der Straßen- und Wegebau nimmt einen wesentlichen Bereich der Bauwirtschaft ein. Private und öffentlich-rechtliche Unternehmen existieren oftmals nebeneinander. Im Rahmen von Bauinstallationen nehmen die Beschäftigten Aufgaben an den bestehenden Bauten vor. Sie dämmen Gebäude oder installieren die Bautenelektrik. Schutzmaßnahmen gegen äußere Einflüsse stellen einen weiteren Schwerpunkt dar. Darüber hinaus nehmen Statiker bei hohen Gebäuden Maßnahmen gegen Instabilität vor. Sanitärinstallationen und Heizungsanlagen gehören ebenfalls zum Repertoire der Branche. Durch Sicherheitsvorschriften im Bundesrecht und im internationalen Recht erlangen Schutzmaßnahmen gegen Feuer und Wasser besonderen Wert.

Entferntere Sektionen der Bauwirtschaft im Überblick:

Bis zur Inbetriebnahme eines Bauwerkes beteiligen sich noch deutlich mehr bauwirtschaftliche Unternehmen an der Fertigstellung. Gipser beschäftigen sich mit den Wänden. Fußboden- und Fliesenleger verhelfen den Räumen zu einer ansprechenden und sicheren Trittfläche. Glaser stellen Fensterflächen und teilweise Türen her. Schlussendlich verhelfen Innenausstatter sowie Stuckateure und Maler dem Bauwerk zu seiner Identität. Diese Unternehmen rechnet die Branche zu den Ihrigen.

Zur besseren Unterscheidung rechnen sich die Unternehmen zu zwei verschiedenen Hauptkategorien zu. Zum einen gehören handwerkliche Betriebe, wie Zimmerer und Glaser, zum Baugewerbe. Andere Unternehmen, die im großen Stil agieren, gehören zur Bauindustrie. Die Unterscheidung orientiert sich an der Zugehörigkeit zur Industrie- und Handelskammer oder der Handwerkskammer. Das Baugewerbe in der Bundesrepublik Deutschland beschäftigt über zwei Millionen Erwerbstätige in verschiedenen Bereichen. Damit entfallen auf die Bauwirtschaft insgesamt circa sechs Prozent der Erwerbstätigen. Diese Zahlen erreicht kaum eine andere selbstständige Branche.

Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in der Bauwirtschaft:

Die Bauwirtschaft hat sowohl das Planen als auch Erstellen und Beseitigen von Bauwerken zum Gegenstand. Aus diesem Grund existieren unzählige Ausbildungs- und Erwerbsmöglichkeiten in der Branche. Eine grundsätzliche Option entfällt auf die Ausbildungen und Lehren. Spezialisierte Unternehmen bilden Facharbeiter aus, die später auf ihre Ausbildung aufbauen. Weiterhin bilden insbesondere handwerkliche Betriebe klassische Berufe aus. Dazu zählen Maurer oder Betonbauer. Aus anderen Berufen gehen Fliesenleger und Straßenbauer hervor. Grundlegend ist die Ausrichtung des ausbildenden Unternehmens. Mit zunehmender Internationalisierung der Bauwirtschaft entstehen neue Berufe, wie der Spezialtiefbauer. Hierbei handelt es sich um einen Aufbaulehrgang für den Tiefbaufacharbeiter.

Gehalt in der Bauwirtschaft sowie weitere Informationen:

In der Bauwirtschaft hängt das Gehalt stark von der Fachrichtung der Tätigkeit ab. Trockenbauer mit einiger Berufserfahrung verdienen etwa 2.000 Euro monatlich. Bauleiter der Fachrichtung verdienen tendenziell mehr. Bau- und Projektleiter des Ingenieurbereiches verdienen bis zu 4.000 Euro monatlich. Dazwischen, darüber und darunter befinden sich viele Möglichkeiten für individuelle Karrieren im Bauwesen. Die Bauwirtschaft ermöglicht Quereinsteigern umfassende Kenntnisse. Die Branche weist, als eine von wenigen, Zuwächse in den Gehältern auf. Darüber hinaus zeichnen die Statistiken stabile Werte im Bereich der Nachfrage. Die internationalen Studiengänge der Bauwirtschaft ziehen Studenten an und sichern so die Konkurrenzfähigkeit der nationalen Branche gegenüber Mitbewerbern. Die Bauwirtschaft hält sich durch Innovationen flexibel und garantiert so Perspektiven für die Zukunft.

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