Was verdient eigentlich ein …?

Elektroinstallationen – Brancheninformationen

Mittlerweile ist ein Leben ohne Elektrizität nicht mehr vorstellbar. Elektroinstallationen verbinden Haushalte und Unternehmen sicher mit dem Stromnetz. Auch die Verkabelung im Gebäude selbst, sowie die Beleuchtung wird von diesen Betrieben eingerichtet und gewartet. Ebenso die Steuerung von Heizanlagen, oder elektrisch betriebene Tore.

So sehr Elektrizität aus dem Leben nicht wegzudenken ist, so gefährlich ist sie auch. Wohl jeder hat schon von Verletzungen oder gar Todesfällen durch Stromschläge gehört oder aber von Bränden, die durch schadhafte Kabel verursacht wurden. Es genügt also nicht, den Strom irgendwie ins Haus zu bringen, die Installation muss auch fachgerecht und sicher ausgeführt werden. Fachbetriebe im Elektrohandwerk arbeiten nach allen gängigen Sicherheits- und Qualitätsvorschriften, so dass die elektrischen Anlagen zuverlässig und auch sicher arbeiten. Sie verlegen nicht nur Kabel, oder schließen Steckdosen an, sondern sie fügen auch Sicherungen und Schutzschaltungen in den Stromkreis ein. Diese Schutzeinrichtungen lösen bei Stromschwankungen aus und unterbrechen dem Stromkreis, so dass die Gefahr eines elektrischen Schlages oder eines Funkenfluges gebannt ist. Auch Überhitzen und Schmoren von Kabeln und Geräten wird mit den Schutzschaltungen sicher vermieden.

Die Branchenbezeichnung Elektroinstallationen beinhaltet genau genommen nur den sogenannten Niederspannungsbereich. Niederspannung bezeichnet den haushaltsüblichen Strom mit einer Spannung von 220 ¨C 230 Volt. Hier wird vom Elektroinstallateur alles betreut. Das Planen und Anbringen von Leuchten, das clevere Setzen von Steckdosen oder auch Klingel- und Kommunikationsanlagen für Haustüren werden von den Fachleuten angebracht und gewartet. Manche Betriebe bieten sogenannte E-Checks an. Hier wird die Sicherheit und Funktion der Installation überprüft, um eventuelle Schäden an Kabeln hinter Wänden messen, orten und beheben zu können. In einigen Bundesländern sind diese Überprüfungen bei öffentlichen Einrichtungen bereits Pflicht, eine Verpflichtung für Privathaushalte wird diskutiert. Bei Neuinstallationen sind sie bereits auch im privaten Bereich verpflichtend.

Vorsicht bei der Haftung:

Anbieter und Hersteller für Materialien, die für die heimische Stromanlage gebraucht werden, gehören ebenso in diese Branche. Steckdosensicherungen, Zeitschaltuhren oder auch Verlängerungskabel werden zum Installationsbedarf gerechnet. Auch Stromschienen und Leuchten gehören in diesen Bereich. Wenn die Beleuchtung im Heim auf die energiesparende und langlebige LED-Technik umgestellt werden soll, ist der Fachbetrieb für Elektroinstallationen der richtige Ansprechpartner. Wird eine solche Umrüstung privat gemacht und erfolgt nicht sachgerecht, verweigern viele Versicherungen die Haftung bei eventuellen Schadensfällen.

Auch im Außenbereich ist diese Branche tätig. Wenn Innenstädte zu bestimmten Anlässen festlich beleuchtet werden, oder Feste und Märkte mit Strom versorgt werden müssen, sorgen Fachleute aus dem Elektrohandwerk für das sichere Anbringen und Verkabeln der Beleuchtungen. Hier müssen besondere Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden, denn bei Regen oder Nebel, wenn die Luft feucht ist, darf es nicht zu unerwünschten Stromflüssen zum Boden hin kommen. Dieser sehr kreative Bereich von Elektroinstallationen hat einige Fachbetriebe für Beleuchtung und Leuchtreklame hervorgebracht. Innenstädte wie die von Hamburg oder London hätten bei weitem nicht den legendären Charme bei Nacht ohne das typische Lichterspiel.

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