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Industriebedarf – Brancheninformationen

Zum Industriebedarf zählen alle Ausrüstungen und Verbrauchsmaterialien, die ein Handwerksbetrieb oder Unternehmen zur Erbringung seiner Leistungen benötigt. Das sind nicht nur technische Einrichtungen wie Anlagen, Maschinen, Geräte und Werkzeuge, sondern auch Halbzeuge wie Profile, Bleche und Normteile wie Schrauben, Nägel usw. Selbst Büromaterial – vom Kopierpapier über den Ordner bis zur Tintenpatrone oder Tonerkartusche – die komplette Möblierung sowie die gesamte IT-Infrastruktur einschließlich ihrer Software und die Ausrüstungen für die Telekommunikation sind Bestandteil des Industriebedarfs.

Art und Umfang des Industriebedarfs sind von Branche zu Branche sehr unterschiedlich. Benötigt ein reines Verwaltungsunternehmen, das über keine materielle Produktion verfügt, lediglich eine Ausstattung der Büros mit Möbeln wie Schränke, Schreibtische und Regale sowie dem Büromaterial, so ist der Industriebedarf eines produzierenden Unternehmens wesentlich breiter gefächert. Hier fließen sämtliche Werkzeuge, Maschinen sowie Ausrüstungen wie Werkbänke, Regale, Schränke und Transportmittel mit ein. In der Lagerwirtschaft sind dies sämtliche Regalanlagen und deren Bediengeräte wie Hub- und Transportwagen und Gabelstapler.

Im Dienstleistungsgewerbe wie beispielsweise einer Reparaturwerkstatt ist oftmals auch eine umfangreiche Lagerhaltung an Ersatzteilen erforderlich, die in der Regel durch moderne Regalsysteme realisiert wird, wodurch Zeit für unnötige Suchvorgänge eingespart werden kann. In Bereichen mit hohem Kunden- und Publikumsverkehr kommt es dagegen auf eine ansprechende Repräsentation des Unternehmens an, die durch den Einsatz von meistens kostspieligen Designermöbeln erreicht wird. Daraus wird ersichtlich, dass an die Qualität der Ausrüstung und Materialien unterschiedliche Anforderungen gestellt werden. In zahlreichen verarbeitenden Branchen, insbesondere aber in der chemischen und pharmazeutischen Industrie muss der Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmer durch die Verwendung geeigneter Arbeitsschutzkleidung realisiert werden.

In der Regel decken Handwerksbetriebe und Unternehmen ihren Industriebedarf durch direkten Bezug vom Hersteller oder Großhändler. Lediglich kleine Unternehmen wie Einmannbetriebe kaufen beispielsweise Büromaterial auch im Einzelhandel ein. Je größer ein Unternehmen, umso komplexer ist auch die Beschaffung an Material und Ausrüstung. Ein großes Unternehmen verfügt daher oftmals über eine eigene Abteilung, die auch als Materialwirtschaft bekannt ist. Sie tätigt den Einkauf sämtlicher Verbrauchsmaterialien, Geräte und Maschinen. Dabei entwickeln sich oftmals feste Beziehungen zwischen dem Lieferanten und dem Kunden, was sich nicht zuletzt in der Gewährung von Rabatten und der Unterbreitung von Sonderangeboten abzeichnet.

Darüber hinaus hat sich auf dem Markt auch eine Vielzahl von Unternehmen etabliert, welche die Ausstattung und Versorgung – beispielsweise als Büroausstatter mit Büro- und Verbrauchsmaterial – komplett übernehmen. Diese liefern nicht nur das benötigte Material, sie informieren die Kunden auch über neue Produkte oder geben praktische Tipps, etwa zur Einsparung von Druckertinte oder Toner. Des Weiteren führen sie auch Reparaturen an der Bürotechnik aus oder geben diese in Auftrag. Auch die Versorgung von Unternehmen mit Arbeits- und Berufsbekleidung einschließlich deren Reinigung und Reparatur wird von speziellen Dienstleistern ausgeführt. Und nicht zu vergessen ist auch die Bereitstellung von Hygieneartikeln für die Arbeitnehmer wie Handwaschseife, Handtücher und Toilettenpapier durch meistens feste und ortsansässige Lieferanten.

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