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Isolierung – Brancheninformationen

Die Isolierung von Gebäuden und Heizungsanlagen gewinnt im Hinblick auf die immer mehr steigende Einsparung von Energie und die Schonung der Ressourcen zunehmend an Bedeutung. In erster Linie geht es darum, Wärmeverluste durch die Abstrahlung nach außen so gering wie möglich zu halten. Gleichzeitig soll auch das Eindringen von Kaltluft oder Feuchtigkeit vermieden werden. Des Weiteren können Isolierungen die Korrosion von Bauelementen aus Stahl vermindern oder den Feuerwiderstand im Falle eines Brandes erhöhen. Somit stellen sie einen wichtigen Faktor in der Baubranche dar und ist weder beim Bau von Eigenheimen und erst recht nicht bei gewerblichen Bauten wegzudenken. Zur Aufspürung von Wärmeverlusten an Gebäuden kommen modernste elektronische Geräte wie beispielsweise die Wärmebildkamera zum Einsatz.

Für den Bereich der Isolierungen hat sich unter der Bezeichnung Industrie-Isolierer ein selbstständiger Berufszweig entwickelt. Die dreijährige Ausbildung findet im Unternehmen und der Berufsschule statt und schließt mit einer Prüfung ab. Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sollten ebenso vorhanden sein wie gute Kenntnisse in Physik, insbesondere der Wärmelehre und der Statik sowie in Mathematik. Ein sicherer Umgang mit der Technik einschließlich der IT-Infrastruktur wird ebenso vorausgesetzt wie eine hohe körperliche Belastbarkeit und der Wille zum lebenslangen Lernen. Da der Einsatz oftmals auf Baustellen im gesamten Bundesgebiet erfolgt, sollten Mobilität und die Bereitschaft, auch fernab des Wohnortes zu arbeiten, ebenfalls vorhanden sein. Aufgrund der guten Auftragslage im Baugewerbe ist eine feste Anstellung mit einem attraktiven Gehalt und weiteren Vergünstigungen ebenso möglich wie eine Weiterbildung zum Meister oder die Aufnahme eines Studiums.

Bei der Isolierung kommen die verschiedensten Werkstoffe wie Styropor oder Polyurethan zum Einsatz. Diese sind im Gegensatz zum früher verwendeten Asbest weniger gesundheitsschädlich und lassen sich in Form von Matten, Platten oder Spritzschaum leicht verarbeiten. Spritzschaum auf Polyurethanbasis härtet aufgrund seiner Rezeptur in kürzester Zeit aus und kann daher auch über Kopf, etwa zur Isolation von Decken eingesetzt werden. Die Verarbeitung erfolgt mit einer eigens dafür entwickelten Hochdruckanlage, welche den Schaum lückenlos auch an schwer zugänglichen Stellen bringt. Polyurethan-Spritzschaum wird daher seit Jahren im Wohnungs-, Gesellschafts- und Industriebau gleichermaßen eingesetzt und besitzt von allen am Markt befindlichen Dämmstoffen die besten Eigenschaften zur Wärmedämmung.

Im Trockenbau und zur Außendämmung kommen dagegen Wärmedämmplatten, in der Regel aus Styropor oder Polyurethan zum Einsatz. Styropor-Platten werden an der Außenwand mit speziellen Dübeln befestigt und können danach verputzt werden. Ist etwa bei denkmalgeschützten Gebäuden eine Außendämmung nicht möglich, muss auf eine Innendämmung ausgewichen werden. Auch zur Wärmeisolierung von Dachböden, abgehängten Decken oder Zwischenwänden hat sich die Innendämmung allgemein durchgesetzt.

Bei der Isolierung ist neben der Dämmwirkung auch die Auswirkung des Dämmstoffes auf die Gesundheit des Menschen sowie die Einhaltung des Brandschutzes von ausschlaggebender Bedeutung. Dämmstoffe müssen unbrennbar oder zumindest schwer entflammbar sein, um im Brandfall die Ausbreitung eines Feuers auf andere Räume zu erschweren. Auch sollten Dämmstoffe keine Bestandteile enthalten, die im Verdacht stehen, Krebs zu erregen. Nur durch eine effektive Isolierung können Energie und Kosten eingespart und die Ressourcen der Umwelt geschont werden.

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