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Designer/-in – Berufsbild

Das Berufsprofil des Designers bzw. der Designerin hat eine Vielzahl von Ausprägungen. Doch unabhängig vom jeweiligen Schwerpunkt dreht sich bei diesem beliebten Beruf alles rund um das Thema Planen, Entwerfen und Gestalten von Produkten aller Art. Ob Grafikdesign, Kommunikationsdesign oder Modedesign: Kreativität steht im Mittelpunkt. Neben einem Blick für die äußere Form sollte auch ein Gespür für Funktionalität und Wirtschaftlichkeit vorhanden sein.

Tätigkeitsfelder von Designern

Designer haben die Qual der Wahl: Wer einen Sinn für Ästhetik und innovative Designs mitbringt, dem steht eine große Bandbreite an diversen spezifischen Berufen offen, u. a.:

  • Produktdesign: Dies betrifft die Entwicklung neuartiger Produktideen und -konzepte bzw. die Anpassung bestehender Produkte an veränderte Markt- und Produktionsbedingungen. Hierbei spielen auch Materialkenntnisse und technisches Know-how eine Rolle.
  • Fotodesign: Künstlerische Fotografien werden von Designern geplant und realisiert.
  • Grafikdesign: Bei dem Entwurf grafischer Kommunikationsmittel kann es sich beispielsweise um Firmenlogos, Anzeigen oder Internetauftritte handeln. Im interaktiven Bereich gehören zum Teil Social-Media-Themen zu den Aufgaben von Grafikdesignern.
  • Webdesign: Beispielsweise geht es beim Webdesign um die Programmierung und Gestaltung von Homepages, Apps oder des kompletten Corporate Designs eines Unternehmens.
  • Medien- und Kommunikationsdesign: In diesem Feld geht es um die vielfältige Gestaltung analoger und digitaler Medien. Zum Beispiel entwerfen Medien- und Kommunikationsdesigner Firmenlogos und Werbespots.
  • Gamedesign: Hierbei handelt es sich um den Entwurf von Computer- und Handyspielen.
  • Modedesign: In der Modebranche wird ein Designer selbst als Schneider tätig oder entwirft Kollektionen.
  • Ausstellungsdesign: Hier werden Konzepte für Ausstellungen und Messen von Designern entworfen.

Nicht nur außergewöhnliche Objekte

In das Aufgabenfeld von Designern fällt auch die Gestaltung seriell zu fertigender Gebrauchsgegenstände wie Möbel, Haushaltsgegenstände, Automobile, Schmuck, Werkzeug oder Transportmittel. Zudem haben sich spezielle Tätigkeitsfelder wie das Tortendesign entwickelt. Abhängig von der Auftragsart entwerfen Designer Einzel- oder Serienstücke.

Während des Planungs- und Entwurfsprozesses stimmen Designer das Gestaltungskonzept und die Rahmenbedingungen mit den Auftraggebern ab und erstellen Entwürfe anhand von Skizzen und Modellen. Dabei spielt auch der Einsatz von Computerprogrammen eine wichtige Rolle. Oft begleiten Designer anschließend den Herstellungsprozess und berücksichtigen notwendige Anpassungen. Parallel zur Gestaltung sollte ein Designer sich laufend über den Markt und aktuelle Trends informieren.

Arbeitsorte von Designern können Designateliers und -büros, Werbe-, Medien- und PR-Agenturen sowie Entwicklungs- bzw. Konstruktionsabteilungen von Unternehmen unterschiedlicher Wirtschaftsbereiche sein.

Ebenso bietet sich die Möglichkeit einer Tätigkeit in der Kundenberatung und -betreuung sowie die Lehre an Berufsschulen oder Hochschulen. Wer als Hochschuldozent Design unterrichten möchte, benötigt dafür im Regelfall einen entsprechenden Abschluss wie den Master oder sogar eine Promotion.

Kreativ Geld verdienen: So wird man Designer

Für die Tätigkeit als Designer ist nicht zwingend ein Studium erforderlich. Jedoch kann dieses vorteilhaft bei Bewerbungen um eine Stelle oder einen Auftrag sein.

Im grundständigen Studienfach Design werden wissenschaftliche und praktische Grundlagen in Bereichen wie Illustration, Film, Fotografie, Kommunikation und Medienwissenschaft vermittelt. In der Regel benötigt ein Design-Student drei bis vier Jahre für ein Bachelorstudium. Im weiterführenden Studienfach werden die im grundständigen Studiengang sowie gegebenenfalls über berufliche Tätigkeiten erworbene Kenntnisse vertieft. An öffentlichen Hochschulen ist das Studium meistens recht allgemein gehalten, an privaten Universitäten hingegen ist der Studiengang oftmals spezialisierter. In den meisten Fällen werden Design-Studiengänge an Fachhochschulen angeboten.

Neben der Möglichkeit eines Studiums ist auch eine Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs möglich. Die Ausbildung zum Foto- oder Kommunikationsdesigner beispielsweise entspricht einer landesrechtlich geregelten schulischen Ausbildung an Berufsfachschulen, die zwei bis drei Jahre dauert und zu einer staatlichen Abschlussprüfung führt. Weiterhin werden Ausbildungen zum Teil nach internen Regelungen der Bildungsanbieter durchgeführt. Bei Auszubildenden wird in der Regel ein mittlerer Schulabschluss vorausgesetzt.

Die Voraussetzungen für die unterschiedlichen Ausbildungswege unterscheiden sich abhängig vom jeweiligen Studiengang bzw. Ausbildungsanbieter. Vielerorts muss eine Eignungsprüfung abgelegt werden, zu der das Anfertigen einer Bewerbungsmappe gehört. Unter den Designer finden sich auch Quereinsteiger, sofern sie die nötige Leidenschaft für den Beruf und ein Auge für gefragtes Design haben. Grundsätzlich zählt die Designbranche zu den „harten“ Branchen, in der Überstunden keine Seltenheit darstellen.

Zudem wissenswert: Der Begriff Designer genießt in Deutschland – anders als beispielsweise der Architektenberuf – keinen Schutz. So findet sich der Designerbegriff auch für Bezeichnungen als technischer Zeichner oder im Handwerk und geht mit entsprechend anderen Aufgabenstellungen und Methoden einher.

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