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Informatikkaufmann/-frau – Berufsbild

Kaufleute im Bereich Informatik sind für die Beschaffung und Verwaltung informations- und telekommunikationstechnischer Systeme zuständig. Anhand ihres computertechnischen Fachwissens ermitteln sie den Bedarf an IT-Systemen im Unternehmen, erstellen Softwarebeschreibungen für Anwender, betreuen und koordinieren IT-Systeme und sorgen für den Datenschutz.

In Österreich auch als EDV-Kaufmann bzw. EDV-Kauffrau bekannt, lautet die frühere Berufsbezeichnung für Informatikkaufleute Datenverarbeitungskaufmann bzw. Datenverarbeitungskauffrau. Beschäftigung finden Informatikkaufleute in nahezu allen Wirtschaftsbereichen, ob in Softwareunternehmen oder in anderen Unternehmen einer Vielzahl von Branchen (z. B. in Industrie und Handel, in Krankenhäusern oder bei Banken und Versicherungen).

Aufgaben rund um Informationstechnik

Zum Tätigkeitsspektrum eines Informatikkaufmanns bzw. einer Informatikkauffrau gehören die Bedarfsermittlung an informations- und telekommunikationstechnischen Systemen für das jeweilige Unternehmen und die Beschaffung der benötigten Hard- und Software, sodass diese im Unternehmen eingeführt werden kann. Dabei bilden Informatikkaufleute die Schnittstelle zwischen betriebswirtschaftlicher Organisation und IT-Bereich: Aus der kaufmännischen Position heraus analysieren sie beispielsweise die Lagerbestandsverwaltung und überprüfen den Einsatz von IT-Systemen auf deren Wirtschaftlichkeit hin.

Informatikkaufmänner und -frauen erstellen Kostenpläne, holen Angebote von Herstellern ein, erstellen Anforderungsprofile, ermitteln Verbesserungsbedarf im Betriebsablauf und erarbeiten entsprechende Lösungsvorschläge. Um den Markt überblicken zu können, informieren sich Informatikkaufleute laufend über aktuelle Informations- und Telekommunikationstechnologien, sodass sie den speziellen Nutzen und die Einsatzfähigkeit von IT-Systemen für Abteilungen wie die Buchhaltung, den Einkauf oder Vertrieb bestimmen können. Zudem fungieren sie als Ansprechpartner gegenüber Herstellern und Anbietern von IT-Systemen.

Des Weiteren implementieren, prüfen und verwalten Informatikkaufleute Anwendungssysteme und sorgen für eine möglichst hohe Nutzerfreundlichkeit. Bevor sie Anwenderprogramme erstellen, klären sie die geforderten Programmvoraussetzungen und halten in einem Konzept fest, was die Anwendersoftware leisten sollte. Im Anschluss sorgen sie für die Installation der Software, organisieren Testläufe und analysieren und dokumentieren auftretende Störungen oder Erweiterungs-/Anpassungsmöglichkeiten. Sie überprüfen auch die Nutzung der IT-Ausstattung nach ergonomischen und ökologischen Aspekten.

Zu den Aufgaben von Informatikkaufleuten zählen darüber hinaus die Unterstützung, Schulung und Betreuung der Mitarbeiter in den einzelnen Fachabteilungen eines Unternehmens beim Einsatz von Anwendungssystemen. Sie erstellen Programmbeschreibungen, Nutzungsanweisungen und Schulungsunterlagen.

Die Ausbildung zum Informatikkaufmann bzw. zur Informatikkauffrau

Die Ausbildung zum Informatikkaufmann bzw. zur Informatikkauffrau dauert in der Regel drei Jahre und wird im dualen System absolviert. Die Betriebe erwarten als Voraussetzung für den Start der Ausbildung überwiegend die Hochschulreife. Im Ausbildungsbetrieb lernen die Azubis beispielsweise, wie man den Bedarf an IT-Produkten und -Dienstleistungen ermittelt, Angebote einholt und vergleicht.

In der Berufsschule erwerben sie zum einen Kenntnisse in berufsspezifischen Lernfeldern wie der betrieblichen Organisation oder der Betreuung von IT-Systemen. Zum anderen haben sie Unterricht in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch oder Wirtschafts- und Sozialkunde.

Zudem ist während der Ausbildung die Spezialisierung auf einen der folgenden Fachbereiche vorgesehen:

Weiterbildungsmöglichkeiten

Wer sich als Informatikkaufmann weiterbilden möchte, kann sich zum IT-Kundenbetreuer zertifizieren lassen oder eine Weiterbildung als Betriebswirt für Informationsverarbeitung, als Fachwirt im Computermanagement, als IT-Systemadministrator oder als Wirtschaftsinformatiker machen. Eine weitere Option mit kreativem Anteil stellt die Weiterbildung zum Softwareentwickler dar.

Daneben eröffnet ein Studium in Fächern wie Informatik oder IT-Management weitere Berufs- und Karrierechancen.

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