Gehaltsspanne: Kranführer/-in in Deutschland

 
2.648 €
3.093 €
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  • 3.093 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 2.648 € (Unteres Quartil) und 3.612 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Kranführer/-in

 

Kranführer und Kranführerinnen sind für die Wartung, Bedienung und Führung verschiedenster Krananlagen verantwortlich. Die Tätigkeit ist auch unter dem Begriff Kranfahrer bekannt. Neben diesen allgemeinen Tätigkeitsbezeichnungen gibt es Spezialisierungen, die nach folgenden beruflichen Einsatzmöglichkeiten unterschieden werden:

  • Drehkranführer führen Be- und Entladearbeiten mithilfe von Drehkränen durch.
  • Hafenkranführer be- und entladen Schiffe an Bord oder vom Ufer aus.
  • Brückenkranführer führen Be- und Entladearbeiten in Produktionsbetrieben mithilfe von Brückenkrananlagen durch und transportieren schwere Güter in Häfen oder auf Großbaustellen.
  • Mobil- und Autokranführer führen Transportarbeiten mithilfe von Kränen durch, die auf Spezialfahrzeugen montiert sind.
 
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Jobangebote für Kranführer/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Was macht ein Kranführer?

Zu den Hauptaufgaben eines Kranführers gehört die Bedienung der Kräne zum Transport schwerer Lasten. Darunter fallen die Steuerung der Kräne, das Aufnehmen der Lasten und das anschließende Absetzen an der erforderlichen Stelle. Die Kräne werden entweder aus den Krankanzeln oder per Fernsteuerung bewegt.

Bevor mit den Kränen gearbeitet werden kann, prüfen Kranführer die Funktion und die Betriebssicherheit. Sie stellen Störungen fest und wirken bei anfallenden Reparaturarbeiten mit. Auch Sicherheitsvorkehrungen, wie zum Beispiel das Absperren von Baustellen, gehören zu ihrem Arbeitsalltag.

Die regelmäßigen Wartungen der Kräne werden ebenfalls von Kranführern übernommen. Dabei kontrollieren und wechseln sie zum Beispiel Kraft- und Schmierstoffe sowie Hydrauliköle. Wenn nötig, übernehmen sie auch die Umrüstung der Kräne mit mobilen Anbau- und Zusatzgeräten.

Während der Arbeit stehen sie über Funkgeräte oder Mobiltelefone mit ihren Kollegen und der Einsatzleitung in Kontakt. So stimmen sie unter anderem ihre Arbeit ab und klären Beladestrategien. Zusätzlich kommunizieren sie mithilfe international einheitlicher Handzeichen.

Bei der Arbeit mit Kränen spielt die Sicherheit eine entscheidende Rolle. Es ist deshalb wichtig, dass Kranfahrer Helme, Sicherheitsschuhe und ggf.signalfarbene Westen tragen.

Angehende Kranführer sollten sich darüber bewusst sein, dass die Arbeit in vielen Fällen im Schichtdienst stattfindet, teilweise auch auf Nachtbaustellen. Auch sollten sie wissen, dass sie durch die laufenden Maschinen einer erheblichen Geräuschkulisse ausgesetzt sind.

Wo arbeiten Kranführer?

Kranführer sind unter anderem im Baugewerbe, in der Metall- und Holzindustrie und im Bergbau tätig. Darüber hinaus arbeiten sie in der Spedition und in der Logistik, z. B. in Lagereien. Auch in der Abfallwirtschaft sowie in den Bereichen des Maschinen- und Werkzeugbaus finden Kranführer eine Anstellung. Außerdem sind sie im Hoch-, Beton- und Stahlbetonbau tätig.

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Gehälter nach Bundesland: Kranführer/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 3.239 €
Bayern: 3.160 €
Berlin: 2.982 €
Brandenburg: 2.719 €
Bremen: 3.026 €
Hamburg: 3.187 €
Hessen: 3.217 €
Mecklenburg-Vorpommern: 2.659 €
Niedersachsen: 2.954 €
Nordrhein-Westfalen: 3.104 €
Rheinland-Pfalz: 3.062 €
Saarland: 3.003 €
Sachsen: 2.728 €
Sachsen-Anhalt: 2.698 €
Schleswig-Holstein: 2.922 €
Thüringen: 2.726 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Der Weg zur Kranführerin

Die Voraussetzung für eine Tätigkeit als Kranfahrerin ist in vielen Fällen eine dreijährige duale Berufsausbildung zur Baugeräteführerin. Diese kann sowohl in der Industrie als auch im Handwerk absolviert werden. Alternativ macht auch eine Weiterbildung im Bereich Güterumschlag, z. B. zur Hafenfacharbeiterin, die Arbeit in diesem Beruf möglich. Um die Kräne bedienen zu können, ist außerdem eine entsprechende Berechtigung erforderlich.

Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, hat die Möglichkeit, dies in Form einer Weiterbildung zur Baumaschinenmeisterin oder zur Technikerin der Fachrichtung Maschinentechnik zu tun. Um ihre beruflichen Kenntnisse aktuell zu halten, stehen Kranfahrerinnen zusätzlich die folgenden Themenfelder für eine Anpassungsweiterbildung zur Wahl:

  • Kranführung
  • Ladungssicherung
  • Lagerwirtschaft
  • Wartung und Instandhaltung
  • Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz und Unfallverhütung

Auch durch ein Studium können sich weitere Karrierechancen eröffnen. Naheliegend sind zum Beispiel die Studiengänge Maschinenbau und Bauingenieurwesen.

Voraussetzungen für den Beruf

Wichtige Voraussetzungen sind unter anderem ein technisches Verständnis sowie Konzentrationsfähigkeit, Präzision und Schwindelfreiheit. Auch die Arbeit im Freien, zum Teil bei Nässe und Kälte, sollte für angehende Kranführerinnen kein Problem sein. Ebenfalls sollte eine Bereitschaft zum Schichtdienst und zur Arbeit an wechselnden Einsatzorten vorhanden sein.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
3.088 €
 
7–9 Jahre
2.909 €
 
3–6 Jahre
2.868 €
 
< 3 Jahre
2.839 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
3.658 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
3.545 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
3.128 €
 
< 100 Mitarbeiter
2.592 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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