Gehaltsspanne: Naturschützer/-in in Deutschland

 
2.961 €
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  • 3.349 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 2.961 € (Unteres Quartil) und 3.786 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Naturschützer/-in

 

Naturschützer und Naturschützerin sind Fachleute, die sich für den Schutz und die Erhaltung der natürlichen Umwelt und ihrer Artenvielfalt einsetzen. Sie arbeiten eng mit Biologen, Umweltschützern und anderen Experten zusammen, um Maßnahmen zum Naturschutz zu entwickeln und umzusetzen. Es besteht Verwechslungsgefahr mit dem Beruf des Umweltschützers, da beide Berufe sich mit dem Schutz der Umwelt befassen.

 
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Jobangebote für Naturschützer/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Die Tätigkeit eines Naturschützers: Für den Erhalt der Natur eintreten

Naturschützer sind Fachleute, die sich leidenschaftlich für den Schutz und die Erhaltung der natürlichen Umwelt und ihrer Artenvielfalt einsetzen. Ihr Arbeitstag umfasst eine vielfältige Palette von Aufgaben, die darauf abzielen, Ökosysteme zu bewahren, gefährdete Arten zu schützen und nachhaltige Naturschutzmaßnahmen zu fördern.

Ein normaler Arbeitstag eines Naturschützers beginnt oft mit der Planung und Koordination von Projekten. Dies umfasst die Durchführung von Geländeaufnahmen, um relevante Informationen über die Ökosysteme zu sammeln, sowie die Auswertung von Daten und die Entwicklung von Strategien zur Bewahrung der Biodiversität. Sie führen auch Untersuchungen durch, um den Zustand von bedrohten Arten oder gefährdeten Lebensräumen zu analysieren.

Im Laufe des Tages arbeiten Naturschützer eng mit Biologen, Umweltschützern und anderen Experten zusammen. Gemeinsam entwickeln sie Schutzpläne, setzen Maßnahmen um und überwachen den Erfolg der Naturschutzprojekte. Sie bauen auch Partnerschaften mit lokalen Gemeinden, Regierungsbehörden und NGOs auf, um den Naturschutz voranzutreiben und die Sensibilisierung für Umweltthemen zu fördern.

Ein großer Teil der Arbeit eines Naturschützers besteht darin, Öffentlichkeitsarbeit zu leisten und das Bewusstsein für die Bedeutung des Naturschutzes zu schärfen. Sie halten Vorträge, organisieren Veranstaltungen und bieten Umweltbildungsprogramme an, um Menschen aller Altersgruppen für die natürliche Umwelt zu sensibilisieren und zum Handeln zu inspirieren.

Darüber hinaus können Naturschützer in Feldarbeit involviert sein, bei der sie Lebensräume überwachen, Artenbestände zählen, invasive Arten bekämpfen und Renaturierungsmaßnahmen durchführen. Sie engagieren sich auch in politischen Diskussionen und nehmen an Umweltschutzkonferenzen teil, um den Schutz von Naturgebieten und die Umsetzung von Umweltgesetzen zu fördern.

Insgesamt ist die Tätigkeit des Naturschützers äußerst abwechslungsreich und anspruchsvoll. Sie erfordert ein tiefgreifendes Verständnis für Ökosysteme, Artenvielfalt und Umweltprobleme sowie die Fähigkeit, in multidisziplinären Teams zu arbeiten und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Durch ihr Engagement und ihre Expertise tragen Naturschützer maßgeblich zum Schutz unserer natürlichen Umwelt bei und hinterlassen einen positiven ökologischen Fußabdruck für kommende Generationen.

Arbeitsorte und Branchen für Naturschützer: Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für den Schutz der Natur

Naturschützerinnen arbeiten in verschiedenen Branchen und Bereichen, die sich auf den Schutz und die Erhaltung der natürlichen Umwelt konzentrieren. Sie können in staatlichen oder kommunalen Naturschutzbehörden tätig sein, wo sie an der Entwicklung und Umsetzung von Naturschutzstrategien und -programmen mitwirken. Naturschützerinnen finden auch Beschäftigung in Umweltorganisationen und Non-Profit-Organisationen, die sich dem Schutz von Ökosystemen, bedrohten Arten und der Förderung des nachhaltigen Lebens widmen.

Ein weiteres Tätigkeitsfeld für Naturschützerinnen sind Umweltberatungsunternehmen, die Dienstleistungen im Bereich Umweltmanagement und -planung anbieten. Hier unterstützen sie Kunden bei der Einhaltung von Umweltauflagen und der Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen in Bauprojekten oder anderen wirtschaftlichen Aktivitäten.

Naturschützerinnen können auch in Forschungseinrichtungen und Bildungseinrichtungen beschäftigt sein, wo sie wissenschaftliche Studien durchführen, Umweltdaten analysieren und Erkenntnisse für den Naturschutz gewinnen. Sie können auch als Umweltlehrerinnen oder Umweltpädagoginnen in Schulen, Umweltbildungszentren oder Naturschutzgebieten arbeiten, um das Bewusstsein für die Natur zu fördern und die nächste Generation für den Umweltschutz zu sensibilisieren.

Der tägliche Arbeitsort einer Naturschützerin variiert je nach Tätigkeitsbereich. Sie kann sowohl im Freien als auch in Innenräumen arbeiten. Im Freien können sie in Naturschutzgebieten, Nationalparks oder anderen geschützten Gebieten arbeiten, um Lebensräume zu überwachen, Arten zu zählen oder Renaturierungsprojekte umzusetzen. In Innenräumen verbringen sie Zeit in Büros, Laboren oder Besprechungsräumen, wo sie Daten analysieren, Berichte verfassen, Projekte planen und mit Kolleginnen und Experten zusammenarbeiten.

Unabhängig vom Arbeitsort ist die Arbeit einer Naturschützerin von großer Bedeutung, um unsere natürliche Umwelt zu schützen und zu bewahren. Durch ihr Engagement und ihre Fachkenntnisse tragen sie dazu bei, die Artenvielfalt zu erhalten, Ökosysteme zu schützen und das Bewusstsein für die Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit unserer Umwelt zu stärken.

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Gehälter nach Bundesland: Naturschützer/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 3.506 €
Bayern: 3.422 €
Berlin: 3.229 €
Brandenburg: 2.944 €
Bremen: 3.276 €
Hamburg: 3.450 €
Hessen: 3.482 €
Mecklenburg-Vorpommern: 2.879 €
Niedersachsen: 3.198 €
Nordrhein-Westfalen: 3.361 €
Rheinland-Pfalz: 3.315 €
Saarland: 3.252 €
Sachsen: 2.954 €
Sachsen-Anhalt: 2.921 €
Schleswig-Holstein: 3.163 €
Thüringen: 2.951 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Wege zur Ausbildung als Naturschützer: Bildungsgänge und Studiengänge für eine Karriere im Naturschutz

Um Naturschützer zu werden, stehen verschiedene Ausbildungswege und Studiengänge zur Verfügung. Eine Möglichkeit ist eine Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Natur- und Landschaftspfleger/in. In dieser dreijährigen dualen Ausbildung werden Kenntnisse in Bereichen wie Ökologie, Naturschutz, Landschaftspflege und Umweltrecht vermittelt. Die Ausbildung beinhaltet sowohl theoretischen Unterricht als auch praktische Erfahrungen im Gelände.

Eine weitere Option ist ein Studium im Bereich Naturschutz oder Umweltwissenschaften. Hier bieten sich Bachelorstudiengänge wie Naturschutz und Landschaftsplanung oder Umweltwissenschaften an. Im Studium erwirbt man fundierte Kenntnisse über Ökosysteme, Artenvielfalt, Umweltgesetze und -politik sowie Managementstrategien für den Naturschutz. Ein anschließendes Masterstudium in einem spezialisierten Bereich wie Naturschutzbiologie, Umweltmanagement oder Landschaftsökologie kann die Karriereaussichten verbessern.

Für bereits praktizierende Naturschützer sind Weiterbildungen und Fortbildungen eine gute Möglichkeit, um ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern. Beispielsweise können sie an Seminaren und Workshops zu spezifischen Themen wie Naturschutzmanagement, Artenschutz oder Umweltrecht teilnehmen. Es gibt auch Zertifikatskurse, die bestimmte Schwerpunkte im Naturschutz abdecken, wie beispielsweise Gewässerökologie oder Biodiversitätsmonitoring.

Fortgeschrittene Naturschützer, die eine leitende Position anstreben, können auch eine Weiterbildung zum/zur geprüften Natur- und Landschaftspflege-Meister/in in Erwägung ziehen. Diese Weiterbildung vermittelt vertiefte Kenntnisse in Naturschutzmanagement, Projektplanung und Führungskompetenzen.

Eigenschaften einer Naturschützerin: Leidenschaft, Beobachtungsgabe und Teamfähigkeit für den Schutz der Natur

Eine Naturschützerin sollte über verschiedene Eigenschaften verfügen, um ihre Aufgaben effektiv zu erfüllen. Eine wichtige Eigenschaft ist ein ausgeprägtes Interesse und eine Leidenschaft für die Natur und den Umweltschutz. Sie sollte eine tiefe Verbundenheit zur natürlichen Welt haben und sich für den Erhalt von Ökosystemen und bedrohten Arten engagieren.

Des Weiteren ist eine Naturschützerin in der Lage, gut zu beobachten und präzise Daten zu sammeln. Sie sollte über gute Beobachtungsfähigkeiten verfügen, um Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt zu erkennen und ökologische Zusammenhänge zu verstehen. Diese Fähigkeit ermöglicht es ihr, wichtige Informationen zu erfassen und entsprechende Schutzmaßnahmen abzuleiten.

Eine Naturschützerin sollte auch über ausgeprägte analytische Fähigkeiten verfügen. Sie ist in der Lage, komplexe ökologische Zusammenhänge zu verstehen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu interpretieren. Auf diese Weise kann sie fundierte Entscheidungen treffen und effektive Naturschutzstrategien entwickeln.

Eine weitere wichtige Eigenschaft ist die Teamfähigkeit. Naturschützerinnen arbeiten oft in multidisziplinären Teams mit anderen Expertinnen und Fachleuten zusammen. Sie müssen in der Lage sein, effektiv zu kommunizieren, Informationen auszutauschen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, um Naturschutzprojekte erfolgreich umzusetzen.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
3.456 €
 
7–9 Jahre
3.079 €
 
3–6 Jahre
2.952 €
 
< 3 Jahre
2.855 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
3.999 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
3.671 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
3.427 €
 
< 100 Mitarbeiter
3.091 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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