Was verdient eigentlich ein …?

Klinik – Brancheninformationen

Eine Klinik ist eine Einrichtung zur Erbringung ärztlicher und pflegerischer Leistungen zur Feststellung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Ferner umfasst ein Klinikum – auch Krankenhaus genannt – die Sterbebegleitung und die Geburtshilfe. Wirtschaftlich betrachtet gilt ein Krankenhaus als Dienstleistungsanbieter aus der Branche des Gesundheitswesens. Anfallende Aufgaben betreffen bei Patienten die medizinische Rehabilitation von der Diagnose über die erforderlichen operativen Eingriffe bis hin zur Anwendung bewährter Therapien. Dieses Aufgabenspektrum lässt sich in die Bereiche der Notfallbehandlung sowie der stationären, ambulanten und rehabilitativen Behandlung unterteilen. Krankenhäuser, die nicht alle Patienten aufnehmen, sondern sich auf bestimmte Erkrankungen und Verletzungen spezialisiert haben, gelten als Fachkliniken. Ferner existiert die Möglichkeit eines Universitätsklinikums. Die dortigen Ärzte befassen sich neben der Behandlung der Patienten mit der Lehre und der Forschung.

Die Klinik bietet ausreichend Stellen für unterschiedliche Berufe. Krankenhäuser gelten als ein Arbeitsplatz mit Zukunft. Bereits heute ist es für die meisten Kliniken eine Herausforderung, ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte zu finden. Der demografische Wandel bedingt künftig eine Veränderung der dortigen Arbeitsbedingungen. Die Zunahme der älteren Menschen führt zu einer Steigerung der im Krankenhaus anfallenden Behandlungen. Zugleich herrscht zwischen den einzelnen Kliniken ein starker Wettbewerb um junge Fachkräfte. Rund zwei Drittel der Kliniken berichten von Problemen bei der Besetzung von offenen Stellen. Der Personalmangel betrifft sämtliche im Krankenhaus angestellte Berufsbilder. Die dabei anfallenden Aufgaben sind fordernd und anspruchsvoll. Zudem ist zeitliche Flexibilität notwendig, da auch nachts und an Feiertagen Personal zur Betreuung der Patienten anwesend sein muss. Auf der anderen Seite gilt die Tätigkeit in der Klinik als erfüllend und befriedigend.

Zu den bekanntesten Jobs in einem Klinikum zählen die Ärzte, die Krankenschwestern und -pfleger sowie Operationspflegekräfte. Für die Ausübung des Arztberufes ist das Studium der Medizin Voraussetzung. Das Grundlagenstudium umfasst 12 Semester und drei Monate und ist zweigeteilt: in einen vorklinischen sowie einen klinischen Teil. Der vorklinische Abschnitt umfasst die ersten vier Semester, als Abschluss folgt eine ärztliche Prüfung. Inhaltlich behandelt dieser Ausbildungsteil natur- und sozialwissenschaftliche Grundlagen mit Bezug zur Medizin. Der Student erlangt unter anderem Wissen über den Aufbau und die Funktionsweise des menschlichen Körpers.

Die Vermittlung von Wissen über Krankheiten und deren Behandlungen folgt im klinischen Teil des Studiums. Der Abschluss bildet erneut eine ärztliche Prüfung. Zuvor ist ein praktisches Jahr mit der Ausbildung des angehenden Arztes am Patienten zu absolvieren. Die erfolgreich abgelegten ärztlichen Prüfungen sind Bedingung für die Beantragung der Approbation zur Ausübung des Berufes als Arzt. Das selbstständige Praktizieren als Arzt setzt die Spezialisierung auf ein Fachgebiet voraus. Die entsprechende Weiterbildung dauert zwischen fünf und sechs Jahren. Während dieser Zeit arbeitet die Fachkraft unter Anleitung eines Ober- oder Chefarztes als Assistenzarzt ohne leitende Funktion.

Die Betreuung der Patienten übernehmen in Krankenhäusern die Gesundheits- und Krankenpfleger. Ferner führen diese Fachkräfte ärztliche Anordnungen aus und assistieren bei Untersuchungen. Ärzte erhalten währenddessen sie operieren Unterstützung von Operationspflegekräften. Als eigenständige Berufsausbildung existiert hierfür die Ausbildung zum operationstechnischen Assistenten. Alternativ haben Gesundheits- und Krankenpfleger die Möglichkeit, eine entsprechende Fortbildung für die Arbeit im OP-Saal zu absolvieren. Die Aussichten für OP-Pfleger sind angesichts des hohen Bedarfs an spezialisierten Fachkräften gut.

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