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Krankenpflege – Brancheninformationen

Die Gesundheits- und Krankenpflege beschreibt klar definiert die Versorgung und Betreuung von Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind. Eingeschlossen ist die Pflege von Behinderten, Kranken oder Menschen auf dem Sterbebett. Wichtige Aufgaben sind zudem die Stärkung und Unterstützung des sozialen Umfelds der Patienten. Die Geschichte des Berufsbildes steht in einer engen Beziehung zu dem der Medizin. Heilkunde und Pflege waren in früheren Zeiten voneinander undifferenziert und erst spät entwickelte sich der eigenständige Beruf des Krankenpflegers. Durch die Entstehung des Christentums, und dem damit verbundenen Ideal der Nächstenliebe, entwickelte sich die Pflege. Gemäß dem Begriff "Caritas" (dem Dienst am Menschen) bildeten sich christliche Gemeinden, die sich dieser Aufgabe annahmen. Es entstand ein organisiertes Diakonat, das sich Dienstleistungen wie dem Waschen, Salben und Bekleiden von Toten widmete. Heutzutage entsprechen die Bezeichnungen für Pflegeeinrichtungen den damaligen Bezeichnungen, wie etwa Caritas oder Diakonie.

In der Krankenpflege gibt es unzählige Beschäftigungsmöglichkeiten. Das Hauptaugenmerk liegt in der Pflege von alten Menschen und Menschen mit Behinderung. Bei der Behindertenpflege steht die Unterstützung bei Tätigkeiten, die vom Patienten nicht selbst ausgeführt werden können, im Vordergrund. Die Einsatzgebiete sind hierbei häufig Wohnheime, Tagesstätten oder Pflegeeinrichtungen. Da die Aufgaben teilweise an die psychischen Grenzen gehen, ist der Beruf nicht für jedermann geeignet. Zu den Aufgabenbereichen gehören Arztbesuche mit den Patienten, Hilfestellung beim Toilettengang, bei der Körperpflege wie beispielsweise beim Waschen oder Nägelschneiden, Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme und die seelische Betreuung. Daneben gehört die medizinische Grundversorgung nach ärztlicher Anweisung zum Tätigkeitsbereich.

Ein Krankenpfleger muss wissen, wie Blutdruck und Puls zu messen sind und das Wundliegen bei bettlägerigen Patienten zu vermeiden ist. Des Weiteren sind Pflegeprotokolle zu schreiben. Mit entsprechenden Fortbildungen kann das Spritzen von beispielsweise Insulin, mit zu den Aufgaben gehören. Die Verantwortung in dem Beruf ist sehr hoch, ebenso wie die körperliche und seelische Belastung. Gleichzeitig wirkt das Ausüben dieser Tätigkeit sehr erfüllend für den Arbeitnehmer.

Um den Beruf des Krankenpflegers einzuschlagen, ist eine pflegerische Ausbildung im Gesundheitswesen vorausgesetzt. Mit einer Ausbildung zum Pflegehelfer ist der Weg geebnet. Diese Kurzzeitlehre dauert ein bis zwei Jahre und beschränkt sich auf die schulische Ausbildung. Die Praxiserfahrung sammeln die Absolventen bei der Unterstützung von examiniertem Pflegepersonal. Pflegehelfer sind in der Krankenpflege unverzichtbar. Sie unterstützen Fachpersonal bei verschiedenen Therapien, sind für die Hygiene auf den Stationen verantwortlich, weisen neue Patienten ein, führen Pflegemaßnahmen durch und unterstützen in allen Bereichen, wo es möglich ist. Dabei ist ein freundliches und rücksichtsvolles Auftreten stets wichtig. Da die Bezahlung im Verhältnis zu dem was der Job abverlangt, recht gering ist, empfiehlt sich eine Weiterbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger oder Kinderkrankenpfleger. Nach Abschluss der Weiterbildung besteht die Möglichkeit zum Studium an einer Fachhochschule. Mit einem Bachelorabschluss in Pflegemanagement oder Pflegewissenschaft sind weitere Karriereoptionen in Führungs- und Leitungspositionen möglich. Ebenso besteht die Option zur freiberuflichen oder selbstständigen Tätigkeit in der Krankenpflege, in Form von ambulanter Pflege.

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