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Disposition – Brancheninformationen

Die Disposition, abgeleitet aus dem lateinischen Wort dispositio, definiert die Auf- und Einteilung, die Zuweisung oder Planung. Bezogen auf die Wirtschaft, ist die Disposition die unternehmensinterne Organisationsstruktur. Im Unternehmen geht es um die mengenmäßige Einteilung von Aufträgen sowie die terminierte Zuweisung der zur Verfügung stehenden Ressourcen innerhalb der Organisation.

Eingehende Aufträge disponiert beziehungsweise teilt der Disponent unter dem Gesichtspunkt der minimalsten Kosten den zu leistenden Stellen zu. Die Disposition lenkt somit Materialströme und regelt die Warenbestände. In Bezug auf Materialströme plant die disponierende Stelle die Aufträge. Dabei steht die Realisierung der geringsten Kosten für das Unternehmen sowie die zuverlässige Einhaltung des gewünschten Liefertermins im Mittelpunkt. In wirtschaftlichen Unternehmen findet sich die Disposition entlang der Wertschöpfungskette. Von der Anschaffung über die Bereitstellung bis hin zu der Auslieferung von Waren und Diensten erfolgt die Zuteilung, Planung, Einteilung und Zuweisung. Der Disponent stellt sicher, dass die Waren und Dienste zu einem bestimmten Zeitpunkt zu den minimalsten Kosten herausgehen.

Der Disponent trägt Sorge für den reibungslosen Unternehmensprozess

Der Disponent organisiert und plant die Produktion sowie die Auslieferung von Produkten und Diensten. Er sorgt für einen reibungslosen und den kostengünstigsten Ablauf der Prozesse innerhalb einer Organisation. Prozesse innerhalb großer Unternehmen sind komplex, vielschichtig und unüberschaubar. Vor diesem Hintergrund bedarf es Disponenten, die sich dieser Komplexität stellen und die Abläufe planen. Dabei sind die Kosten zu berücksichtigen sowie die Abläufe ständig zu überwachen. Disponenten finden sich in der Logistik, Produktion und im Personalwesen. Überall wo Waren und Dienste zu planen, einzuteilen und zu koordinieren sind, benötigt es Disponenten. Vor diesem Hintergrund sind die Berufsfelder, die Aufgaben und Tätigkeiten vielschichtig. Es handelt sich um einen interessanten und abwechslungsreichen Beruf, der von einem Disponenten höchste Konzentration fordert.

Mit der Annahme des Auftrages vom Kunden entscheidet der Disponent, welche Stelle im Unternehmen welche Aufgaben übernimmt, um den Prozess in Gang zu setzen. Im Unternehmen ist der Disponent selbstständig für einen Unternehmensbereich zuständig. Eine eigenständige Arbeitsweise sowie den Mut, schwerwiegende Entscheidungen an Ort und Stelle zu treffen, zeichnen Disponenten aus. In der Logistik organisiert der Disponent den Einsatz der Schiffe, der Flugzeuge oder der Kraftfahrzeugflotte sowie den Einsatz des Personals. Ein Hochseeschiff, das aufgrund einer schlechten Disposition zu lange in einen Hafen liegt, zahlt mitunter in internationalen Frachthäfen bis zu 100.000 Euro Konventionalstrafen. In Produktionsunternehmen liegt es beim Disponenten, über die terminierte Bestellung des Rohmaterials zu entscheiden. In seinem Bereich fallen die Entscheidungen, wie viel davon zu kaufen und welche Arbeitsmittel einzusetzen sind, damit die Produktion nicht stillsteht. Ein Personaldisponent findet überwiegend in Zeitarbeitsfirmen Anstellung. Er ist zuständig für die Personalauswahl, lädt zu Vorstellungsgesprächen ein und kümmert sich auch nach Einstellung um die Mitarbeiter. Der Disponent koordiniert ihre Einsätze, besucht sie an ihren jeweiligen Arbeitsstellen und hält Kontakt zum Kunden. Egal, in welcher Branche er tätig ist – der Disponent handelt im Interesse des Unternehmens, die Prozesse zu den geringsten Kosten optimal zu gestalten.

Vor diesem Hintergrund fordert der Beruf des Disponenten kaufmännische Fähigkeiten. Mathematisches Verständnis, Erfahrungen in der Kostenkalkulation sowie dem Controlling sind wichtige Voraussetzungen. Darüber hinaus bedarf es einer guten Organisation und Kommunikationsstärke.

Gehalt in der Disposition

Ein Disponent für Güterverkehr in der Spedition verdient im Durchschnitt weniger als im Bahnwesen und Luftfracht. Die Berufserfahrungen, die Ausbildung und Weiterbildungen sind signifikante Einflussfaktoren auf das Gehalt. Das Einstiegsgehalt als Disponent im Güterverkehr liegt bei durchschnittlich 2.200 Euro im Monat. Ohne Studium bewegt sich das Durchschnittsgehalt bei circa 2.500 Euro und mit Studium zwischen 2.400 bis 3.200 Euro monatlich.

Das Gehalt steigt mit zunehmender Berufserfahrung und erfolgreich absolvierten Weiterbildungen. Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche sind zu berücksichtigen. Das Hochschulstudium berechtigt den Aufstieg in Führungspositionen. Das Gehalt eines "Supply Chain Managers" liegt bei rund 4.000 Euro im Monat. Ohne ein Studium sind diese monatlichen Gehälter nicht realisierbar. Als Disponent im Prozessmanagement ohne Studium liegt der Durchschnitt bei 3.000 Euro im Monat. Disponenten im Lager beziehungsweise der Materialwirtschaft verdienen im Durchschnitt rund 2.000 Euro zu Beginn ihrer Tätigkeit. Mit Berufserfahrung sind rund 2.400 Euro im Monat realistisch. Mit einem Studium sind höhere Gehälter verhandelbar.

Das Einstiegsgehalt eines Personaldisponenten liegt bei circa 2.100 bis 2.250 Euro im Monat. Das Gehalt ist stark abhängig von Alter, Geschlecht, Erfolg und Berufserfahrung. Es bewegt sich zwischen 28.000 bis 42.000 Euro im Jahr. Zeitarbeitsfirmen bezahlen in der Regel ein Grundgehalt plus Prämien für erfolgreiche Kundenwerbung und Vermittlung.

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