Was verdient eigentlich ein …?

Internist – Brancheninformationen

Der Internist ist ein Facharzt für Innere Medizin. Sein Aufgabengebiet erstreckt sich von der Vorbeugung über die Diagnose und Behandlung bis zur Nachsorge von Krankheiten. In Deutschland hat dieser Arzt auch die Bezeichnung Facharzt für Innere Medizin. Um diese Berufsbezeichnung zu tragen, ist eine Weiterbildung in einer von der Landesärztekammer festgelegten Ordnung in einer Bildungsstätte zu absolvieren. Diese Weiterbildung hat eine Dauer von mindestens fünf Jahren. Der Arzt kann für seine Weiterbildung einen Schwerpunkt setzen; zum Beispiel Endokrinologie oder Hämatologie. Dadurch erhöht sich die Studienzeit um ein weiteres Jahr. Erst nach bestandener mündlicher Prüfung ist er ein Facharzt für Innere Medizin oder Internist.

Der Facharzt für Innere Medizin befasst sich mit verschiedenen Organen im menschlichen Körper, wenn diese ihre Funktionen nicht mehr im vollen Umfang erfüllen. In seinen Bereich fallen Erkrankungen des Herzens, Kreislaufs sowie des Blutes und der Gefäße. Viele weitere Krankheitsbilder zählen zu den Bereichen der Inneren Medizin, die der Internist behandelt. In den Krankenhäusern überweisen die Notärzte bei nicht geklärten Ursachen die Patienten an die Innere Station. Auf dieser Station stellt der Facharzt die Diagnose und leitet die Behandlung ein.

Ärzte der Allgemeinmedizin haben über die Weiterbildung die Möglichkeit den Facharzttitel zu erwerben. Die Weiterbildung dauert fünf Jahre und endet mit einer mündlichen Prüfung. Bei der Weiterbildung ist es nicht möglich, Schwerpunkte zu wählen. Für die Wiedereinführung dieser Maßnahme entschied sich der 110. Deutsche Ärztetag. Die Krankenversicherungen haben sich für das Hausarztprinzip eingesetzt. Ist das Mitglied erkrankt, führt die erste Untersuchung der Hausarzt durch. Der Hausarzt überweist den Patienten zum Facharzt, sofern dies notwendig ist. Damit haben die Kassen die Aufspaltung von Hausarzt und Facharzt vollzogen.

Das Prinzip der Krankenkassen führt zu einem eingeschränkten Kompetenzbereich. Betroffen sind die Hausärzte, die auch Fachärzte sind. Viele der Fachärzte für Innere Medizin haben sich mit eigenen Praxen selbstständig gemacht und sind sowohl Hausarzt als auch Facharzt. Die Ärzte, die Schwerpunkte setzten, haben ihre Facharztpraxen in den Bereichen der Kardiologie, der Radiologie, der Neurologie und der Gastroenterologie sowie der Labormedizin. Große Kliniken haben für diese Bereiche ihre eigenen Abteilungen. Kleinere Kliniken haben aus finanziellen Gründen diese Möglichkeit nicht und übertragen solche überlappende Untersuchungen dem Facharzt – dem Internisten.

Können andere Fachärzte die Ursachen einer Krankheit nicht ermitteln, ist der Internist der Ansprechpartner. Fachärzte der Inneren Medizin, die sich schwerpunktmäßig weitergebildet haben, sind beispielsweise als Rheumatologen, Lungenfachärzte oder Hämatologen sowie in der Endokrinologie und Onkologie tätig. In Deutschland ist es für einen Internisten möglich, zusätzliche Qualifikationen zu erwerben. Zu diesen gehören die Notfallmedizin und die Infektiologie. In jedem Falle ist der Facharzt für Innere Medizin gut aus- und weitergebildet.

Die Fachärzte, die sich weitergebildet haben und Schwerpunkte setzten, erhalten eine erweiterte Bezeichnung. Je nachdem, wie sich die Ärzte schwerpunktmäßig entschieden haben, werden die Schwerpunkte nach dem Titel gesetzt. Ein Beispiel: Facharzt für Innere Medizin und Onkologie und Hämatologie. Anderes geschrieben: Facharzt für Innere Medizin und Onkologe/Hämatologe.

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