Was verdient eigentlich ein …?
Ergebnisse verbessern
- jetzt Ort hinzufügen!

Lautsprecher – Brancheninformationen

Die Bezeichnung Lautsprecher umfasst üblicherweise die gesamte Lautsprecherbox mit allen Komponenten und dem Gehäuse. Die eigentliche Komponente in der Lautsprecherbox ist das Chassis. Dieses wandelt die elektrische Energie durch die Bewegung einer Membran in akustische Energie um. In dem Zusammenhang sprechen Fachleute daher auch von einem "Schallwandler". Am häufigsten verbreitet und meistens genutzt sind dynamische Lautsprecher. Hierbei ist eine Membran, mittels einer flexiblen Aufhängung, beweglich in einem Rahmen befestigt. Ein magnetischer Antrieb lässt sie vor- und zurückschwingen. Mithilfe eines Audioverstärkers bewegt sich die Membran im Takt des Audiosignals. Dadurch produziert diese einen Schall, der für Menschen hörbar ist. Die häufigste Abgabe von Schallwellen ist dabei Musik, Sprache oder Geräusche.

Den Grundstein für den elektrodynamischen Lautsprecher setzte 1878 Werner von Siemens. Zu seinem Pech fehlte ihm ein passender Verstärker. Erst im Jahre 1925 präsentierte die Firma Western Electric der Öffentlichkeit eine elektrodynamische Lösung zur akustischen Beschallung. Heutzutage umfasst diese Lösung immer noch knapp 90 Prozent aller hergestellten Lautsprechersysteme. Erst in den letzten 20 Jahren entwickelten Forscher sogenannte "Richtlautsprecher". Diese ermöglichen die gezielte Beschallung von definierten Hörzonen. Dazu gehört die in der Medizin eingesetzte Ultraschalltechnik sowie Surround-Sound aus einer Box.

Insbesondere im Hi-Fi- und Klangbereich finden sich viele Enthusiasten. Wer gerne Musik hört oder Konzerte besucht, weiß qualitativ hochwertige Soundsysteme zu schätzen. Vor allem deutsche Firmen haben sich auf dem Markt der privaten Hörakustik etabliert. Amerikanische Unternehmen dominieren dagegen den Markt der Studio- und Konzertlautsprecher. Entsprechende Berufsfelder bieten sich vor allem in der Physik, der Elektrotechnik oder dem Maschinenbau an. Dabei steht die technische Konzeption und Umsetzung im Vordergrund. Eine direkte Berufsbezeichnung zum Lautsprecherbau gibt es nicht, da sich die Kompetenz aus vielen Themengebieten zusammensetzt. Dazu gehören auch Akustik, Design und Marketing. Die meisten dieser Berufsgruppen setzen ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule voraus.

Eine Ausbildung, die sich mehr dem Ton widmet, ist der Beruf des Audio-Engineers. Er hat die Verantwortung für das Aufzeichnen und Übertragen von Tönen. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Die Einsatzmöglichkeiten reichen vom Abmischen neuester Pophits, bis hin zum Überwachen von Aufzeichnungen in einem Tonstudio. Zu den Aufgaben gehört es, die akustischen Verhältnisse zu überprüfen, Kabel zu verlegen, Mikrofone und Lautsprecher zu platzieren, Verbindungen und Signalwege zu checken und deren Qualität zu sichern.

Die Tätigkeitsfelder sind verschieden und reichen von Film und Fernsehen, über Theater bis hin zur Konferenztechnik. Neben einem mittleren Bildungsabschluss ist ein intaktes Hörvermögen Grundvoraussetzung zur Ergreifung dieses Berufes. Der Audio-Engineer zeigt Bereitschaft zu langen Arbeitszeiten, auch am Wochenende, und zu unregelmäßigem Schichtdienst. Für Interessierte an Bild, Ton und Schnitt bietet sich eine Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton an. Hierbei ist der Mediengestalter bei der Herstellung, Bearbeitung und Sendung von Fernseh- und Hörfunk-Programmen beteiligt. Während der dreijährigen Ausbildung liegt der Fokus auf allen produktionstechnischen Bereichen, die für die Erstellung von Fernseh- und Hörfunk-Produktionen notwendig sind.

Das könnte Sie auch interessieren

Branchen von A bis Z

Verdienen Sie genug?

Vergleichen Sie jetzt kostenlos und anonym Ihr Gehalt.

Jetzt Gehalt vergleichen
Gehalt.detrust-pilot trustsiegel
Wir verwenden Cookies, damit Sie den besten Service genießen können. Details ansehen