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Wie viel verdient ein Vermögensberater ?

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Kategorie: Berufe & Gehälter
04.01.2013

Dieser Beruf, für dessen Bezeichnung auch das Synonym Finanzberater existiert, ist nicht berufsrechtlich geschützt. Grundsätzlich ist ein Vermögensberater im Bereich Kapitalanlagen, Darlehen, Versicherungen und Finanzwesen tätig. Meist spezialisieren sich die Fachleute auf einen dieser Bereiche. Sie arbeiten selbstständig oder in Anstellung bei einem entsprechenden Unternehmen. Wenn sie unabhängig arbeiten, müssen sie vor der IHK Sachkunde nachweisen. Auch müssen sie geordnete, finanzielle Verhältnisse nachweisen, sowie eine ausreichend hohe Berufshaftpflichtversicherung vorlegen. In Anstellung sind derartige Nachweise meist nicht nötig, denn die arbeitgebende Finanzgesellschaft haftet für ihre Mitarbeiter.

 

 

Umfassende Kenntnisse in den Bereich Wirtschaft, Finanz- und Rechnungswesen, sowie den geltenden Rechten und Gesetzen im Versicherungs- und Kredit- sowie Anlagewesen sind Voraussetzung für diese Tätigkeit. In Anstellung, etwa bei einer Versicherungsgesellschaft, werden die Mitarbeiter intern geschult. Beratungen erfolgen hier in der Regel mit dem Ziel, einen Abschluss über ein Finanzprodukt zu tätigen. Auch Banken sind oft Arbeitgeber für Vermögensberater. Neben der Vermittlung von Darlehen ist hier ihre Hauptaufgabe, Kunden bei der Beratung über Anlagemöglichkeiten zu informieren. Die Fachleute beraten sowohl Privatleute als auch Unternehmen. Auch für Anlageplanungen, etwa für die Kinder des Kunden oder bestimmte Bereiche des Nachlasses sind sie zuständig.

 

Einkommen in der Branche

Um eine genau Aufschlüsselung der Einkünfte anzugeben, konnten für die zu Grunde liegende Statistik nicht genug Werte erhoben werden. Daher sind die hier angegebenen Zahlen als Näherungswerte zu betrachten. Bundesweit verdienen Vermögensberater etwa 58.447 € im Jahr. Auf die Bundesländer bezogen, arbeiten die Top-Verdiener in Hessen. Hier beträgt das jährliche Einkommen 64.175 €. Danach folgen die Einkünfte in Baden-Württemberg und Bayern.

In den Neuen Bundesländern verdienen die Fachleute für Finanzen in Brandenburg am meisten. Hier beträgt das Jahreseinkommen 47.693 €. Der geringste Verdienst insgesamt wird in Mecklenburg-Vorpommern erzielt. Hier beträgt das durchschnittliche Jahresgehalt 44.420 €.

Wie stehen die Frauen in der Branche da?

Die vorliegende Statistik gibt über diese Frage keine klare Auskunft. Betrachtet man den Markt, so scheint es mehr männliche Vermögensberater zu geben, als weibliche. Lange Zeit war in der Gesellschaft Finanz- und Vermögenswesen den Männern vorbehalten.

Es scheint, als würde sich diese Tradition nur langsam lösen.Gerade im Versicherungsbereich bringt der Beruf viel Außendienstarbeit mit sich. Dies kann sicherlich auch ein Grund sein, warum Frauen eher andere Berufe ergreifen. Sicherlich spielt hier auch das Klischee eine Rolle, dass Männer mathematischer und logischer denken, als Frauen. Es wird abzuwarten sein, ob die Finanzwirtschaft in den nächsten Jahren für Frauen attraktiver und auch zugänglicher wird.

 

Hier finden Sie weitere Info zu Gehalt in der Vermögensberatung:
Gehalt Vermögensberatung

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