Gehaltsspanne: Kieferorthopädische/-r Fachhelfer/-in in Deutschland

 
2.490 €
2.741 €
3.018 €
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  • 2.741 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 2.490 € (Unteres Quartil) und 3.018 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Kieferorthopädische/-r Fachhelfer/-in

 

Kieferorthopädische Fachhelfer und Kieferorthopädische Fachhelferinnen nehmen unterstützende und organisatorische Tätigkeiten in kieferorthopädischen Praxen wahr. Neben der Assistenz bei Behandlungen sind sie auch mit der Vor- und Nachbereitung der Behandlungsräume und mit der Kommunikation mit den Patienten sowie mit Krankenkassen und zahntechnischen Laboren betraut.

 
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Jobangebote für Kieferorthopädische/-r Fachhelfer/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Was macht eine Kieferorthopädische Fachhelferin?

Zu den Aufgaben einer Kieferorthopädischen Fachhelferin gehört es vor allem, Kieferorthopäden und Kieferorthopädinnen bei ihrer Arbeit zu unterstützen und ihren Anweisungen zu folgen.

Vor einer kieferorthopädischen Behandlung trifft die Kieferorthopädische Fachhelferin Vorbereitungen im Behandlungsraum, beispielsweise legt sie die benötigten Instrumente bereit, rührt Abformmassen an und fertigt Abdrücke von den Kiefern der Patienten an. Darüber hinaus ist sie für die Anfertigung von Röntgenbildern sowie für deren Entwicklung und korrekte Aufbewahrung zuständig.

Bei Behandlungen assistiert die Kieferorthopädische Fachhelferin dem Kieferorthopäden, beispielsweise unterstützt sie ihn bei der Einsetzung von Zahnspangen. Sie arbeitet unter anderem mit Absauggeräten, Zangen sowie Bohraufsätzen und erstellt nach einer Behandlung die nötigen Dokumente. Kleinere Arbeiten wie beispielsweise die Korrektur von locker sitzenden Zahnprothesen übernimmt sie in einigen Fällen selbst.

Darüber hinaus ist die Kieferorthopädische Fachhelferin für den Empfang der Patienten zuständig. Sie berät diese hinsichtlich der angebotenen Leistungen und informiert sie über den korrekten Umgang mit Zahnspangen und Zahnprothesen. Bei Fragen bezüglich der Kieferorthopädie, der Zahnpflege oder der Prophylaxe steht sie den Patienten als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Zudem vereinbart sie Termine mit den Patienten, führt die Patientenakten und füllt Behandlungspläne aus. Sie stellt Rechnungen aus und ist für die Kommunikation mit den Krankenkassen zuständig. Auch die Reinigung der Instrumente und Geräte in der Praxis sowie die Beschaffung von neuen Materialien gehört zu den Aufgaben der Kieferorthopädischen Fachhelferin. Sie gibt Aufträge an das zahntechnische Labor weiter und versendet die notwendigen Dokumente.

Bei ihrer Arbeit trägt sie Arbeitskleidung in Form von Kittel, Einweghandschuhen und einem Mundschutz. Außerdem achtet sie darauf, dass stets die geltenden Hygienevorschriften eingehalten werden.

Arbeitgeber und Branchen

Kieferorthopädische Fachhelfer finden vor allem in Zahnkliniken und in Praxen für Kieferorthopädie eine Anstellung. Außerdem arbeiten sie in Zentren für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

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Gehälter nach Bundesland: Kieferorthopädische/-r Fachhelfer/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 2.870 €
Bayern: 2.801 €
Berlin: 2.643 €
Brandenburg: 2.410 €
Bremen: 2.682 €
Hamburg: 2.825 €
Hessen: 2.851 €
Mecklenburg-Vorpommern: 2.357 €
Niedersachsen: 2.618 €
Nordrhein-Westfalen: 2.751 €
Rheinland-Pfalz: 2.714 €
Saarland: 2.662 €
Sachsen: 2.418 €
Sachsen-Anhalt: 2.391 €
Schleswig-Holstein: 2.590 €
Thüringen: 2.416 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Die Ausbildung zur Kieferorthopädischen Fachhelferin

Die Voraussetzung für eine Tätigkeit als Kieferorthopädische Fachhelferin ist in den meisten Fällen eine Aus- oder Weiterbildung im Bereich der Zahnmedizin. Möglich ist beispielsweise eine Berufsausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA). Auch eine Weiterbildung zur Zahnmedizinischen Fachassistentin (ZMF) oder zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin (ZMP) ermöglicht die Arbeit in diesem Beruf. Um zu diesen Weiterbildungen zugelassen zu werden, ist in der Regel eine abgeschlossene zahnmedizinische Berufsausbildung erforderlich. In einigen Fällen muss zusätzlich ein Nachweis der Fachkunde im Strahlenschutz vorliegen.

Mit einer Weiterbildung zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen können Kieferorthopädische Fachhelferinnen einen beruflichen Aufstieg erreichen. Neben den bereits erwähnten Weiterbildungen ist außerdem eine Weiterbildung zur Staatlich geprüften Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen möglich.

Ein Studium kann Kieferorthopädischen Fachhelferinnen neue Karrierechancen ermöglichen. Naheliegend ist hierfür der Studiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsökonomie.

Mithilfe von Anpassungsweiterbildungen können Kieferorthopädische Fachhelferinnen ihr berufliches Wissen in einzelnen Bereichen auffrischen oder vertiefen. Hierfür stehen unter anderem die folgenden Themenbereiche zur Wahl:

Persönliche Voraussetzungen

Ein Kieferorthopädischer Fachhelfer sollte vor allem Präzision und Sorgfalt sowie Verantwortungsbewusstsein und eine Bereitschaft für Schichtarbeit mitbringen. Seine Arbeit ist mit engem Körperkontakt zu Patienten sowie mit Kontakt zu Reinigungsmitteln verbunden – damit sollte er also umgehen können.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
2.756 €
 
7–9 Jahre
2.451 €
 
3–6 Jahre
2.375 €
 
< 3 Jahre
2.320 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
3.322 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
3.271 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
3.075 €
 
< 100 Mitarbeiter
2.802 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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