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Trader – Berufsbild

Durch leistungsfähigere Computer und Internetverbindungen wird der Online-Handel mit Wertpapieren immer populärer. Trader handeln spekulativ mit Finanzprodukten wie Wertpapieren, Rohstoffen, Devisen oder Derivaten in der Absicht, Gewinne zu erzielen. Im Gegensatz zu einer Investition, die meist langfristig getätigt wird und nicht wieder veräußert werden soll, wird beim Trading kurz- bis mittelfristig gehandelt.

Was macht ein Trader?

Trader handeln im Internet mit verschiedenen Finanzinstrumenten. Diese werden auf einer Handelsplattform von einem Broker oder einer Bank angeboten. Da Privatpersonen nicht berechtigt sind, direkt an der Börse Kauf- oder Verkaufsanträge abzugeben, handelt ein Broker im Auftrag seiner Kunden. Auf der Handelsplattform treffen Trader ihre Entscheidungen, die im Anschluss unmittelbar an den Broker weitergegeben werden. Als Entscheidungsgrundlage dienen die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt. Ein wichtiger Aspekt der Aufgaben von Trader ist es daher, diesen genau zu beobachten. Hierfür nutzen sie meist einen Marktscanner, der Märkte auf das Vorliegen bestimmter festgelegter Kriterien untersucht und sortiert.

Ein Trader sollte einen Tradingplan aufstellen, der die Ziele und die Intervalle des Tradings festlegt. Außerdem stellt er in der Regel Überlegungen dazu an, wie Verluste begrenzt werden können und welche Gewinne maximal erzielbar sind. Jeder Trader entwickelt im Laufe der Zeit einen eigenen individuellen Trading-Stil. Es gibt jedoch drei grobe Stilrichtungen für Strategien, die verfolgt werden können:
  • Scalping: Hier wird eine Position (ein Handel, der derzeit in der Lage ist, entweder einen Gewinn oder einen Verlust zu erzielen) nur sehr kurzfristig gehalten.
  • Daytrading: Hier wird eine Position meist bis zum Ende des Handelstages gehalten.
  • Swingtrading: Hier hält ein Trader eine Position für wenige Tage bis zu mehreren Wochen.

Die gewählte Strategie überwacht, beurteilt und optimiert ein Trader laufend. Gegebenenfalls führt er hierfür auch ein Trading-Journal, in dem die täglichen Tradings festgehalten werden.

Kein klassischer Beruf: die Voraussetzungen für Trader

Der Beruf des Traders ist kein anerkannter Ausbildungsberuf, daher gibt es auch keinen klassischen Weg diesen zu erlernen. Es gibt aber spezielle Trading-Ausbildungen, Seminare und Workshops, die von privaten Bildungseinrichtungen angeboten werden. Um ein generelles Verständnis für Finanzmärkte zu erlangen, können eine kaufmännische Ausbildung im Bankwesen oder ein wirtschaftswissenschaftliches Studium eine gute Grundlage bieten. Die meisten Trader erlangen ihr Wissen jedoch durch intensives Selbststudium und das Sammeln praktischer Erfahrungen.

Um überhaupt mit dem Trading beginnen zu können, benötigt ein Trader zunächst Startkapital. Eine festgelegte Summe kann nicht genannt werden; es gilt jedoch, dass je höher das Startkapital ist, desto höher sind auch die potentiellen Gewinne, die erzielt werden können. Ein Trader muss jedoch auch immer mit Verlusten und sogenannten Mistrades rechnen. Er sollte daher geduldig, risikofreudig und psychisch belastbar sein. Mathematisches Verständnis und ein sicherer Umgang mit Zahlen und Datenreihen sind darüber hinaus ebenso wichtig wie ein professionelles Geldmanagement und Kenntnisse in der notwendigen Software.

Grundsätzlich wird zwischen Retail Tradern und Institutional Tradern unterschieden. Retail Trader sind Privatpersonen, die auf eigene Kosten tätig werden. Sie handeln entweder nebenberuflich oder sind als freie Trader selbstständig. Institutional Trader sind bei Banken, Fonds oder Versicherungen tätig, die ihre Finanzinformationen für professionelles Trading nutzen.

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