Was verdient eigentlich ein …?

Gaststätten – Brancheninformationen

Dieser Sammelbegriff bezeichnet alle Unternehmen, die Gäste bewirten. Je nach Hauptangebot werden sie in entsprechende Unterbegriffe unterteilt. Die Anfänge dieser Branche sind weit zurück zu verfolgen. Schon im Altertum gab es das Gewerbe, das bewirtete und als Treffpunkt für Menschen aller Schichten diente. Oft wurden hier Kontakte geknüpft, die gesellschaftlich nicht gern gesehen waren. Bis heute hängt dieses Flair der Ungezwungenheit und der Aufhebung von Gegensätzen der Kneipe, die wohl typischste unter den Gaststätten, an.

Speisegaststätten und Restaurants:

Auch wenn Gastronomen das nicht gerne hören, beide sind sich sehr ähnlich. In aller Regel wird in Speisegaststätten deftige, bürgerliche Küche angeboten, in Restaurants finden eher Länderküchen oder gehobene Küche ihren Platz. Bei beiden Geschäftsarten teilten sich die Angestellten in Küchen- und Servicepersonal. Außerhalb der Öffnungszeiten ist es ihre Aufgabe, die Speisekarte zu gestalten, Vorräte zu verwalten und Reservierungen und die Servicezeiten zu planen.

Viele Rasthöfe an Autobahnen unterhalten ebenfalls Restaurants, Gaststätten und auch Imbisse. Diese Einrichtungen gehören ebenso zur Branche, wir Ausflugsgaststätten. Im Gegensatz zu Restaurants und Speisegaststätten in Ortschaften, leben diese Betriebe von der Laufkundschaft. So gilt es hier, eine Karte anzubieten, die möglichst vielen Leuten zusagt, beziehungsweise die typisch für die Gegend ist.

In der Branche ist es üblich, dass Lokale nach bestimmten landschaftlichen Merkmalen oder auch berühmten Personen benannt werden. Auch ortstypische Figuren finden sich oft im Namen wieder. So ist zu erkennen, dass die Branche durchaus ihre Berührungspunkte mit dem Tourismus hat. Gerade an Ausflugszielen zeigt sich dies deutlich, dort sind Gaststätten oft zentrale Punkte, an denen sich Ausflügler treffen oder sammeln. Solche Betriebe stehen unter besonderen Anforderungen. Sie haben im Service regelrechte Stoßzeiten, denen Stunden oder Tage nahezu ohne Betrieb gegenüber stehen. Dies erfordert eine sehr flexible Personalplanung, damit die Kosten sinnvoll gestaltet werden, aber Ersparnis nicht auf Kosten der Leistungsfähigkeit des Betriebes zu Stoßzeiten geht.

Einrichtung und Logistik:

Im weitesten Sinne gehören Zulieferer und Hersteller von Gastronomiebedarf ebenso zur Branche. So werden etwa Schankanlagen benötigt, die mit speziellen Behältern und Kohlensäurepatronen bestückt werden. Hersteller und die Fachleute für den Einbau und die Wartung machen den Betrieb einer Gaststätte erst möglich. Auch gibt es im Lebensmittelbereich Anbieter, die speziell für Gaststätten produzieren. Ebenso werden spezielle Kühllager angeboten.

Auch bei der Entsorgung gibt es Überschneidungen mit der Branche. So müssen etwa Fette und Öle, sowie manche Abwässer nach der Reinigung gesondert entsorgt werden. Auch Essensabfälle werden in der Gastronomie üblicherweise gesondert entsorgt. Dies liegt an der Menge und der Tatsache, dass größere Mengen Fleisch gesondert entsorgt werden müssen. Meist arbeiten diese Entsorgungsbetriebe nicht ausschließlich für die Branche, doch haben sie dann einen Spezialbereich für die Gastronomie.

Für viele Brauereien ist die Zusammenarbeit mit Gaststätten der Hauptzweig. Auch wenn die Betriebe nicht eindeutig zur Branche gehören, decken sich hier doch weite Bereiche. Manche Brauereien bieten Gaststätten zur Pacht an oder stellen die Einrichtung und Anlagen für den Betrieb zur Verfügung.

Branchen von A bis Z

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