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Qualitätsmanagement – Brancheninformationen

Das Management eines Unternehmens besitzt unterschiedliche Aufgaben. Unter ihnen befindet sich das Qualitätsmanagement (abgekürzt QM). Das Qualitätsmanagement umfasst sämtliche Maßnahmen, die Prozesse, Produkte und Services qualitativ verbessern. Das Ziel besteht in der Erhöhung von Effizienz und Effektivität der Geschäftsprozesse und der Arbeit. Besagtes Ziel erreicht die Branche des Qualitätsmanagements mit verschiedenen Vorgehensweisen. Dazu gehören optimierte Wege der Kommunikation, eine erhöhte Zufriedenheit unter den Kunden und eine verbesserte Motivation der Angestellten. In ausgewählten Branchen sind QM-Systeme verbindlich für die angehörenden Unternehmen vorgeschrieben. Das gilt für die Medizintechnik, die Lebensmittelherstellung, das Arzneiwesen sowie die Luft- und Raumfahrt.

Die Qualitätsmanager verfolgen mit ihrer Arbeit das Ziel, eine vorgegebene Qualität sicherzustellen. Sie überprüfen, ob die Prozesse und das Personal Standards und Normen einhalten. Zudem tragen sie die Verantwortung für das Aufstellen neuer Standards. Die Ergebnisse überprüfen die Qualitätsmanager mithilfe angefertigter Statistiken und Dokumentationen. Die angesprochenen Normen stellen die Basis eines QM-Systems dar. Die Qualitätsmanagementnorm gibt an, welche Ansprüche das System zu erfüllen hat. Als bekannte Norm gilt die ISO 9001.

Es existieren auf das Gebiet des Qualitätsmanagements abgestimmte Aus- und Fortbildungen. Daneben richten ausgewählte Studiengänge ihren Fokus auf das Qualitätsmanagement. Daraus resultieren Experten für das Fach. Die Gesamtheit der Experten und Spezialisten bilden die Branche des Qualitätsmanagements. Viele der ausgebildeten Qualitätsmanager arbeiten in Unternehmen, die anderen Wirtschaftssektoren angehören. Innerhalb der Betriebe verantworten sie die Verbesserung der Prozess-, Produkt- und Leistungsqualität. Allerdings stellt nicht jedes Unternehmen eigenes Personal für das Qualitätsmanagement ein. Das trifft insbesondere auf kleine und mittelständische Betriebe zu. Letztere verlassen sich auf den Rat von externen Qualitätsmanagern. Ein Teil der ausgebildeten QM-Experten besitzt keine feste Anstellung in einem Unternehmen aus einer anderen Branche. Stattdessen arbeiten sie bei einem auf das Qualitätsmanagement spezialisierten Dienstleister. Der Dienstleister bietet sein Fachwissen interessierten Betrieben ohne eigenes QM-Personal an.

Geschäftsmodelle der Dienstleister für Qualitätsmanagement

Hinsichtlich der Dienstleister für Qualitätsmanagement zeigen sich zwei unterschiedliche Geschäftsmodelle. Die Strategie des zeitlich begrenzten Qualitätsmanagements richtet sich an Unternehmen, die eigene Kompetenzen in der Thematik aufbauen. Die Interessenten stehen am Anfang ihres Managementsystems. Der Aufbau geht mit einem hohen Aufwand und Herausforderungen einher. Der Dienstleister entlastet den Vorgang. Er unterstützt beim Einrichten eines effektiven Systems. Die Angestellten lernen vom Fachwissen der Experten. Zusätzlich schult der Dienstleister die Mitarbeiter. Nach sechs bis 24 Monaten besitzt der Kunde ausreichend Kompetenzen, um das QM-System selbstständig fortzuführen.

Daneben gilt das Outsourcing von unterschiedlichen Abteilungen als ein in der Wirtschaft unverändert bedeutender Trend. Unternehmen entscheiden sich für die Konzentration auf ihre Kernkompetenzen. Sie lagern Abteilungen, die nicht zu den Kernkompetenzen gehören, aus. An diesem Punkt setzt das zweite Geschäftsmodell "externes Qualitätsmanagement" an. Der Dienstleister übernimmt sämtliche QM-Aktivitäten seines Klienten. Der Kunde profitiert auf zwei Wegen. Er spart sich die Personalkosten für eigene QM-Mitarbeiter. Stattdessen bezahlt er für die Leistungen anerkannter Experten. Letztere arbeiten auf dem neuesten Stand der Technik. Das Modell des Outsourcings lohnt sich, wenn die Kosten für eigenes Personal die anfallenden Zahlungen an den Dienstleister übersteigen. Ist Letzteres der Fall, verfügt der Kunde über zusätzliches Kapital. Die freien Ressourcen investiert er in seine ausgewählten Kernbereiche. Das verbessert seine Marktposition.

Fortbildungen und Vertiefungsfächer für das Qualitätsmanagement

Personen mit Interesse am Qualitätsmanagement erhalten das notwendige Fachwissen über diverse Ausbildungs- und Studienangebote. Mehrere Einrichtungen bieten Berufserfahrenen Lehrgänge zur Weiterbildung im Qualitätsmanagement an. Die Präsenz- und Fernlehrgänge tragen unterschiedliche Titel. Hierzu zählen Prozess- und Qualitätsmanager, Qualitätsbeauftragte, Qualitätstechniker oder die Fachkraft für Qualitätstechnik. Alternativ erfolgt der Einstieg in die QM-Branche über ein Studium. Reine Studiengänge für das Qualitätsmanagement sind selten. Allerdings bieten die Universitäten und Fachhochschulen Vertiefungen an. Das geschieht über speziell auf das Qualitätsmanagement ausgerichtete Vorlesungen.

Die Vorlesungen behandeln zunächst die Grundlagen des Qualitätsmanagements. Sie verdeutlichen den Stellenwert vom QM in der Beschaffung, der Entwicklung, der Fertigung und beim Kunden. Darüber hinaus lernen die Studenten spezifische Methoden kennen. Die Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (kurz FMEA) oder das Quality Function Deployment (QFD) gelten als bekannte Methoden, die das Qualitätsmanagement unterstützen. Die Verfahren helfen den Qualitätsmanagern, die Ansprüche der Kunden an die Produkte und Services zu erfüllen.

Gehalt im Qualitätsmanagement

Das Gehalt im Qualitätsmanagement variiert stark. Das Verantwortungsgebiet und die Größe des Unternehmens beeinflussen die Höhe maßgeblich. Der niedrigste Lohn eines Qualitätsmanagers beginnt bei 1.000 Euro monatlich. Spitzenverdiener erhalten im Monat ein Gehalt von 9.000 Euro. Im bundesweiten Vergleich zeigen sich in Deutschland deutliche Unterschiede. Qualitätsmanager in Thüringen beziehen im Schnitt einen jährlichen Lohn in Höhe von 30.000 Euro. Das durchschnittliche Jahresgehalt in Baden-Württemberg erreicht das Doppelte.

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