Gehaltsspanne: Medizinprodukteberater/-in in Deutschland

 
3.359 €
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  • 3.803 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter.
  • 3.359 € (Unteres Quartil) und 4.305 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
  • Die berechneten Werte beziehen sich auf die allgemeine Verteilung der Gehälter in diesem Beruf (unabhängig von Berufserfahrung, Personalverantwortung etc.).
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Bruttogehalt:
 

Medizinprodukteberater/-in

 

Medizinprodukteberater und Medizinprodukteberaterinnen übernehmen beratende und kaufmännische Aufgaben im Vertrieb von medizinischen Produkten an Arztpraxen und ambulante Pflegedienste.

Für diesen Beruf findet auch die Bezeichnung Fachverkäufer bzw. Fachverkäuferin für Medizintechnik und medizinische Einrichtungen Verwendung. In einigen Unternehmen ist der englische Jobtitel Clinical Consultant üblich.

 
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Jobangebote für Medizinprodukteberater/-in

Bruttogehalt:
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Was macht ein Medizinprodukteberater?

Die Hauptaufgabe eines Medizinprodukteberaters besteht darin, Kunden wie Arztpraxen beim Kauf von Spritzen, Kathetern, Implantaten und anderen medizinischen Utensilien zu beraten. Ambulante Pflegedienste und Privatkunden unterstützt der Medizinprodukteberater bei der Auswahl von mobilen medizinischen Geräten. Unter anderem informiert er seine Kunden über die richtige Verwendung und die Qualität der Produkte.

Der Medizinprodukteberater übt seine Arbeit hauptsächlich im Außendienst aus. In einigen Fällen ist er allerdings auch in Verkaufsräumen tätig. Er übernimmt die Abwicklung von Verkäufen und Reklamationen und sorgt dafür, dass die Ware ansprechend präsentiert wird. Auch die Akquise von Neukunden kann in den Aufgabenbereich des Medizinprodukteberaters fallen.

Wenn ein Kunde ein Produkt gekauft hat, sorgt der Medizinprodukteberater dafür, dass das Gerät korrekt installiert wird, und informiert die Benutzer über die fachgerechte Bedienung. In einigen Fällen überprüft er, ob Geräte, die bereits gekauft wurden und in Gebrauch sind, korrekt eingestellt sind und funktionieren.

Auch einige kaufmännische Tätigkeiten gehören zu den Aufgaben von Medizinproduktberatern. Unter anderem führen sie Verhandlungen mit Lieferanten durch, kontrollieren die Rechnungen und behalten den Wareneingang und die Lagerhaltung im Blick. Außerdem gehören die Bestellung neuer Ware und die Durchführung von Inventuren zu ihrem Arbeitsalltag. Zusätzlich sind Medizinprodukteberater häufig für die Planung und die Umsetzung von Marketingmaßnahmen zuständig.

Einsatzmöglichkeiten für Medizinprodukteberater

Medizinprodukteberater finden vor allem im Groß- und Einzelhandel eine Anstellung. Unter anderem arbeiten sie dort in Fachgeschäften für Medizintechnik und medizinische Einrichtungen und im Sanitätsfachhandel.

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Gehälter nach Bundesland: Medizinprodukteberater/-in
Bruttogehalt:
Baden-Württemberg: 3.982 €
Bayern: 3.886 €
Berlin: 3.666 €
Brandenburg: 3.343 €
Bremen: 3.720 €
Hamburg: 3.918 €
Hessen: 3.955 €
Mecklenburg-Vorpommern: 3.269 €
Niedersachsen: 3.632 €
Nordrhein-Westfalen: 3.816 €
Rheinland-Pfalz: 3.765 €
Saarland: 3.692 €
Sachsen: 3.354 €
Sachsen-Anhalt: 3.317 €
Schleswig-Holstein: 3.592 €
Thüringen: 3.351 €
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
Minimum Maximum
Durchschnitt
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden

Der Weg zur Medizinprodukteberaterin

Für die Arbeit als Medizinprodukteberaterin ist in den meisten Fällen eine abgeschlossene Berufsausbildung im Bereich des Groß- oder Einzelhandels erforderlich. Auch eine Aus- oder Weiterbildung in der Medizintechnik ermöglicht eine Karriere als Medizinprodukteberaterin. Mögliche Wege in den Beruf sind beispielsweise eine Ausbildung zur Assistentin für medizinische Gerätetechnik oder eine Weiterbildung zur Staatlich geprüften Technikerin der Fachrichtung Medizintechnik. Häufig ist es mit einjähriger oder längerer Berufserfahrung in einem ähnlichen Arbeitsbereich auch möglich, ohne eine weitere Aus- oder Weiterbildung in diesem Beruf Fuß zu fassen.

Medizinprodukteberaterinnen, die eine berufliche Weiterentwicklung anstreben, können beispielsweise eine Weiterbildung zur Handelsfachwirtin oder zur Fachberaterin im Vertrieb absolvieren. Auch ein Studium kann gegebenenfalls für Führungsaufgaben qualifizieren. Naheliegend sind unter anderem die Studiengänge Handelsbetriebswirtschaft, Medizinische Technik sowie Orthopädie- und Rehatechnik.

Mithilfe von Anpassungsweiterbildungen können Medizinprodukteberaterinnen ihre beruflichen Kenntnisse auffrischen oder in bestimmten Bereichen vertiefen. Hierfür stehen unter anderem die folgenden Themenbereiche zur Wahl:

  • Waren-, Produkt-, Verkaufs- und Sachkunde
  • Verkaufsgespräch, Verkaufsberatung und Verkaufstechniken
  • Werbung und Verkaufsförderung
  • Handels- und Gesellschaftsrecht

Persönliche Voraussetzungen

Wichtige Fähigkeiten für die Arbeit als Medizinprodukteberaterin sind kaufmännisches Denken, Serviceorientierung und Kommunikationsstärke.

 

Gehalt nach Berufserfahrung:

Bruttogehalt:
 
> 9 Jahre
3.967 €
 
7–9 Jahre
3.608 €
 
3–6 Jahre
3.495 €
 
< 3 Jahre
3.409 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
 

Gehalt nach Unternehmensgröße:

Bruttogehalt:
 
> 20.000 Mitarbeiter
4.298 €
 
1.001 – 20.000 Mitarbeiter
4.069 €
 
101 – 1.000 Mitarbeiter
3.938 €
 
< 100 Mitarbeiter
3.749 €
 
 
Durchschnittliches Bruttogehalt bei 40 Wochenstunden.
 
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