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Investment – Brancheninformationen

Das Wort Investment ist eine andere Bezeichnung für Geldanlage, Investition, Kapitaleinsatz oder Beteiligung. Bei allen Begriffen handelt es sich im Grunde um das Gleiche – sich mit seinem Kapital woanders, beispielsweise bei Privatpersonen, Unternehmen oder Banken, einbringen. Selbst die Art der Einbringung kann unterschiedlich sein und reicht von der klassischen Geldanlage über den Kauf von Wertpapieren bis hin zur Beteiligung an Investmentfonds.

Eine nahezu jedem Bürger bekannte Art des Investments ist die bereits erwähnte Geldanlage. Ob als sichere Altersvorsorge, zur Finanzierung der eigenen vier Wände oder des Traumurlaubs in der Karibik – das Angebot der Banken und Sparkassen zum Thema Investment ist breit gefächert und reicht vom Sparbuch über Tages- und Festgeld bis zu Wertpapieren mit festen Zinsen. Die Konditionen sind zwischen den einzelnen Anbietern derart verschieden, dass sich vor dem Kauf eines Produktes ein ausführlicher Vergleich lohnt. Bei größeren Anlagesummen oder fehlender Sachkenntnis empfiehlt es sich, einen kompetenten Anlageberater in Anspruch zu nehmen.

Weit verbreitet ist auch die Investition in einen Fonds durch den Kauf von Fondsanteilen. Das Fondsvermögen, das unter anderem aus Aktien, Immobilien und festverzinslichen Wertpapieren bestehen kann, wird vom Fondsmanager verwaltet. Ziel ist es dabei, im Interesse der Anleger möglichst viel Rendite zu erwirtschaften und die Verluste gering zu halten. In Zeiten einer weltweiten Wirtschaftskrise kann es aber auch zu einer negativen Entwicklung aller Werte und somit des gesamten Fondsvermögens kommen. Zu den bekannten Investmentfonds gehört beispielsweise die Beteiligung an Windkraft- und Solaranlagen. Eine weitere Form ist der Immobilien-Fonds, der aufgrund seines hohen Risikos jedoch für Einsteiger nicht geeignet ist. Wird z. B. das Bauprojekt durch Probleme in seiner Fertigstellung verzögert, steigen die Kosten, was letztendlich zu einem finanziellen Verlust beim Anleger führen kann. Seit einiger Zeit ist aber auch ein nachhaltiges und von der Börse unabhängiges Investment in Holz (Edelholz- oder Wald-Investment) möglich.

Investment kann auch durch den direkten Kauf von Aktien getätigt werden. Allerdings ist im Vergleich zum Investmentfonds das Risiko bei Aktien und anderen Wertpapieren schlechter zu kalkulieren. Besonders bei einer Investition in nur wenige Unternehmen drohen dem Anleger hohe Verluste, etwa infolge einer Insolvenz. Außerdem sind in Deutschland im Gegensatz zu den USA private Geldanleger erst seit 1990 aktiv an der Börse vertreten.

Als kurzfristige Geldanlagen bieten sich Tages- und Festgeldkonten und seit 1994 Geldmarktfonds an. Im Gegensatz zu anderen Anlageformen kann das Geld bei Bedarf auch kurzfristig wieder abgehoben werden. Doch auch hier ist ein Zinsvergleich sinnvoll, um das Angebot mit dem höchsten Gewinn zu finden. Wer eine Geldanlage oder die Beteiligung an einem Investmentfonds in Erwägung zieht, sollte sich nach Möglichkeit auch bei kleinen Anlagesummen an den Kundenberater der Hausbank oder einen kompetenten Anlageberater wenden. Oftmals fehlt es an Erfahrung oder der richtigen Strategie, um den höchstmöglichen Gewinn zu erzielen. Insbesondere beim Handel mit Aktien kann ein rechtzeitiger Kauf oder Verkauf über Gewinn oder Verlust entscheiden.

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