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Kochkurse – Brancheninformationen

Kochkurse erfreuen sich nicht nur in der Medienwelt großer Beliebtheit. In Zeiten der zunehmend gesunden Ernährung nimmt das Angebot an Kochkursen für die bewusste Lebensweise zu. Darüber hinaus entwickeln sich aus diesen Tendenzen immer mehr Berufsfelder. Neben den klassischen Berufen des Kochs oder Beikochs entstehen neue Berufe rund um Kochkurse.

Für Verbraucher bieten viele Selbstständige Kochkurse an einer Volkshochschule oder im eigenen Zuhause an. Der Vorteil ist die flexible Zeiteinteilung als Veranstalter und die selbstständige Entwicklung der Kursprogramme. Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, benötigt einige Vorbereitungen. Zunächst sind das Ziel der Gewerbeschein und eine entsprechende Lizenz. Die genauen Erfordernisse offizieller Art hängen vom Bundesland ab. Darüber hinaus sollte eine Lehrküche zur Verfügung stehen. Das kann bei entsprechender Größe die eigene sein. Ist das Platzangebot nicht ausreichend, empfiehlt sich die Anmietung einer entsprechenden Küche. Gerade in der Gründungsphase ist Flexibilität wichtig. Dafür benötigt der Selbstständige ein Auto und einen entsprechenden Kundenstamm. Werbung spielt hier eine wichtige Rolle.

Neben den organisatorischen Dingen existieren viele persönliche Kriterien. Wer mit Kochen und Kochanweisungen sein Geld verdienen möchte, muss selbst Ahnung von der Materie haben. Die Kenntnis von Gewürzen, Zubehör und Zutaten ist eine Grundvoraussetzung. Darüber hinaus orientieren sich die meisten Selbstständigen der Branche an bestimmten Spezialisierungen. Mit entsprechender Erfahrung sind Kochkurse in französischer Küche oder spanischer Speisenzubereitung möglich. Im Trend liegen zudem Kurse, die sich mit gesunder Ernährung befassen. Das gemeinsame Kochen leichter Gerichte hilft dem Koch und den Gästen. Dieses Themenfeld verbindet den Gesundheitstrend mit der Freude am gemeinsamen Kochen.

Beruflich gibt es aufgrund der häufigen selbstständigen Tätigkeit keine vorgeschriebenen Mindestvoraussetzungen. Um einen Kundenstamm zu bekommen, sind Referenzen von Vorteil. Eine Kochausbildung und die Tätigkeit in einem oder mehreren Restaurants stellt solche dar. Das gesunde Kochen legt Erfahrungen in diesem Bereich nahe. Oft verbinden ausgebildete Ernährungsberater oder Ökotrophologen ihre normale Tätigkeit mit Kochkursen zur gesunden Ernährung. Andere spezialisierte Tätigkeiten, wie die französische Küche oder Weinempfehlungen lassen sich in Seminaren erlernen. Angehende Gastgeber in Kochkursen sind ebenfalls gut beraten mit Kenntnissen in Nischenbereichen der kulinarischen Genüsse. Im Trend liegen asiatische Spezialitäten und die sogenannte Cross-over-Küche. Diese verbindet mehrere Richtungen.

Wer zunächst als Angestellter Erfahrungen sammeln möchte, findet Stellen bei Volkshochschulen. Interessant sind auch verschiedene Integrationsprojekte. Dort lernen Jugendliche in Kursen Grundbegriffe des Kochens. Das dient der Vorbereitung späterer Ausbildungen. Mit einer pädagogischen Grundausbildung gelingt der Quereinstieg. Gegebenenfalls sind Seminare oder Zusatzqualifikationen erforderlich. Ist bereits eine abgeschlossene Ausbildung zum Koch vorhanden, lohnt sich unter Umständen die Fortbildung zum Diätkoch. In diesem Zusammenhang lernen die Auszubildenden den Zusammenhang zwischen dem Körper des Menschen und der Nahrung. Das ist eine geeignete Vorbereitung auf die Tätigkeit als Leiter von Kochkursen mit einer expliziten Richtung.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass Kochkurse eine stetig wachsende Branche sind. Die Beschäftigungsmöglichkeiten hängen von der Spezialisierung ab. Aufgrund der Popularität sind die Verdienstmöglichkeiten gut. Ausschlaggebend sind das Engagement und die Qualität.

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