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Wie werde ich Koch/ Köchin?

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Kategorie: Ausbildung & Berufseinstieg
17.12.2014

Ein Koch oder eine Köchin deckt nicht nur eines der Grundbedürfnisse der Menschen ab, sondern zaubert wahre Köstlichkeiten. Wie in jedem Beruf gibt es auch beim Koch Vorteile und Nachteile sowie gewisse Voraussetzungen, die man mitbringen sollte.

 Koch

Voraussetzungen für den Beruf des Kochs/ der Köchin

Wer Koch werden möchte, muss mindestens den Hauptschulabschluss vorweisen können. Zudem solltest Du die Grundrechenarten beherrschen, da Menüs kalkuliert werden müssen oder auch Rezepte je nach Personenanzahl umgerechnet werden müssen.

Als Koch muss der Geschmackssinn besonders gut ausgeprägt sein. Zudem sollte man Essen nicht nur als reine Erfüllung eines Grundbedürfnisses ansehen, sondern gerne essen. Ein guter und erfolgreicher Koch bringt Kreativität und Offenheit gegenüber Neuem mit. Somit wird er neue Gerichte zaubern können, aber auch bereit sein, mit neuer Technik umzugehen.

Hygiene sollte selbstverständlich sein und da es in diesem Beruf oft hektisch zugeht, muss man mit Stress gut umgehen können und eine hohe Belastbarkeit mitbringen.

Ausbildung zum Koch/ zur Köchin

Die Ausbildung zum Koch oder zur Köchin dauert drei Jahre. Während dieser Zeit lernt man unterschiedliche Garmethoden, beispielweise Kochen, Braten, Backen, Pochieren oder Schmoren. Als Auszubildender lernt man zudem verschiedene Sorten an Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst kennen und diese Lebensmittel zu Gerichten zu verarbeiten. Zudem wird man in die Gewürz- und Kräuterkunde eingeführt und lernt, welche Gewürze und Kräuter zu welchen Gerichten und Lebensmitteln passen.

Als Koch ist man aber nicht nur für die Zubereitung der Speisen zuständig, sondern ebenfalls für die Erstellung von Speiseplänen, dem Einkauf von Lebensmitteln und man muss dafür sorgen, dass immer genügend Vorräte auf Lager sind. Zum Kochen gehört außerdem das Säubern des Arbeitsplatzes, sprich: Die Küche muss nach Feierabend blitzeblank geputzt werden.

Zur Ausbildung gehört natürlich auch der theoretische Teil, der in Berufsschule erlernt wird. Dort stehen Lebensmittelkunde, Getränkekunde, Fachrechnen, Rechtsfragen sowie Deutsch, Französisch und Englisch auf dem Programm.

Vor- und Nachteile des Berufs als Koch/ Köchin

Der Beruf des Kochs ist von Vorteilen und Nachteilen begleitet:

Vorteile:

  • Gute Zukunftsaussichten, denn als Koch findet man immer einen Arbeitsplatz
  • Kreativer Beruf, denn man kann neue Gerichte erfinden und auch beim Anrichten der Speisen kreativ sein
  • Ein guter Koch wird die Karriereleiter relativ schnell emporsteigen können
  • Abwechslungsreicher Beruf, besonders bei Köchen, die sich flexibel zeigen und in unterschiedlichen Regionen, Ländern oder Gastronomiebereichen arbeiten möchten

Nachteile:

Aufgrund der Arbeitszeiten ist es schwierig, Beziehungen und Freundschaften zu pflegen.

  • Arbeitszeiten – meistens muss abends und am Wochenende sowie an Feiertagen gearbeitet werden.
  • Stress – Als Koch muss man über ein gutes Stressmanagement verfügen, denn zu Stoßzeiten wollen viele Gäste möglichst schnell bedient werden und ihr Essen bekommen. Hektik in der Küche gehört somit zum ganz normalen Arbeitsalltag.
  • Überstunden sind ebenfalls mit dem Beruf verbunden und nicht immer werden diese zusätzlichen Arbeitsstunden vergütet.
  • Die Gehälter als Koch sind nicht besonders hoch. Die erbrachte Leistung wird also nicht angemessen bezahlt.

Dieser Beruf sollte unbedingt Berufung sein, denn nur wenn Spaß und Leidenschaft anwesend sind, wird man mit dem Stress und der eher geringen Bezahlung zurechtkommen können.

Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten als ausgebildeter Koch/ ausgebildete Köchin

Die Berufsaussichten eines Kochs sind sehr gut, denn Köche sind gefragt und in verschiedenen Berufsfeldern zu finden. Zum Beispiel arbeiten Köche in Restaurants, Hotels, Pflegeheimen, Catering-Unternehmen, Krankenhäusern und auch bei Produktionsstätten von Tiefkühlkost oder Fertiggerichten. Wer flexibel ist und gerne andere Städte und Länder kennenlernen möchte, wird auch im Ausland gute Chancen haben, als Koch einen Arbeitsplatz zu finden.

Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind für einen Koch recht vielfältig:

Eine Weiterbildung zum Küchenmeister dauert ein paar Monate. Als Küchenmeister darf man Köche ausbilden und eine Küche leiten.

Ist der Chef des Unternehmens von Dir als Koch überzeugt, wird er Dich eventuell zum Chefkoch befördern.

Als ausgebildeter Koch kannst Du an einer Fortbildung zum Betriebswirt teilnehmen. Als Betriebswirt wirst Du nicht mehr in der Küche arbeiten, sondern das Management übernehmen.

Es gibt Fortbildungen, um sich als Koch zu spezialisieren, beispielsweise als Gardemanger oder Entremetier.

Wer einen Wechsel von der Küche in die Forschung oder die Lebensmittelindustrie anstrebt, kann ein Fachstudium absolvieren. Dazu gehören beispielsweise Studienfächer wie Ökotrophologie oder Lebensmitteltechnologie.

Als Koch – besser noch als Küchenmeister – kannst Du Dich mit einem eigenen Restaurant selbstständig machen.

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