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Sanitätsdienst, ambulanter Dienst – Brancheninformationen

Wer die Berufsbezeichnung "Sanitätsdienst" hört, fragt sich, welche Tätigkeiten diese Arbeit umfasst. Verschiedene Veranstaltungen unterschiedlicher Größenordnung erfordern einen Sanitätsdienst. Das ausgebildete Fachpersonal steht bei einem Notfall bereit und leistet schnelle Hilfe. Sanitätsdienste beschäftigen Helfer, die mitsamt dem Unternehmen als moderne Hilfsleistungs-Organisation zur Verfügung stehen.

Der ambulante Dienst umfasst Grundpflege, Krankenpflege oder in manchen Fällen die psychiatrische Pflege. Sie findet im häuslichen Bereich der pflegebedürftigen Person statt. Die Besonderheit am ambulanten Dienst präsentiert sich als die "Gastrolle" im Haushalt des zu Pflegenden. Die Pflegeperson beziehungsweise deren Angehörige bestimmen über das Maß der Pflege. Dies erfolgt in Abstimmung mit dem ambulanten Dienst. Die "häusliche Pflege" versteht sich in diesem Fall als Dienstleistung, die den Leistungsnehmer als Kunden betrachtet. Der zu Pflegende erkauft sich das Arbeitspotenzial des ambulanten Dienstes.

Ausbildungen im Bereich Sanitätsdienst

Eine Sanitäts-Ausbildung vertieft im Grunde den Erste-Hilfe-Lehrgang inhaltlich. Die verschiedenen Hilfsorganisationen entwerfen in einigen Bereichen unterschiedliche Ausbildungspläne. Dabei besitzen die einzelnen Ausbildungsstufen in der Regel unterschiedliche Bezeichnungen. Ein Einführungsseminar klärt die Interessenten über die Hilfsorganisation und deren Ziele auf und stellt vorhandene Mitarbeiter und deren Funktionen vor. Beispiele für Sanitätsdienste sind beispielsweise das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Auch der Malteser-Hilfsdienst (MHD) und die Deutsche-Lebensrettungs-Gesellschaft stehen als bekannte Sanitätsdienste zur Verfügung.

Die Ausbildungen unterteilen sich in diverse Rubriken. Das bekannteste Beschäftigungsfeld stellt die Tätigkeit als Sanitäter dar. Des Weiteren existieren Ausbildungsformen zum Ersatzsanitäter oder zum Einsatzersthelfer. Der Lehrgang zum Sanitätsersthelfer folgt unmittelbar der Ausbildung zum Sanitäter. In speziellen Fortbildungen erlangen Teilnehmer einen Abschluss als Betriebssanitäter.

Ein großer Erste-Hilfe-Kurs umfasst im Regelfall 16 Stunden und qualifiziert Interessenten zu einem Einstiegs-Ausbildungskurs im Bereich Sanität. In dem Einstiegskurs behandeln die Teilnehmer vorrangig medizinische Themengebiete. Anatomie, Physiologie und lebensbedrohliche Bewusstseinsstörungen gehören dazu. Ebenfalls existieren die Ausbildungsfelder "Atmung und Kreislauf", "Unfälle mit Giftstoffen" oder "Rettung und Transport". In dem Teil "Gerätekunde" erlangen die zukünftigen Sanitäter notwendiges Wissen über Blutdruck-Messgeräte, Beatmungshilfsmittel oder Schienungs- und Transportmittel. Ein Grundwissen über die Assistenz und die Vorbereitung ärztlicher Maßnahmen zeigt sich unabdingbar. Hierzu zählen Vorkehrungen wie Infusionen, Intubationen und Injektionen. Am Ende einer Sanitätsausbildung folgen schriftliche und praktische Prüfungen.

Berufe und Ausbildungen beim ambulanten Dienst

Der ambulante Dienst übernimmt speziell für ältere und pflegebedürftige Menschen hauswirtschaftliche und pflegerische Hilfen. Daher besteht die Möglichkeit einer Ausbildung als Altenpfleger, um in diesen Berufszweig "einzusteigen". Im ambulanten Dienst arbeiten die Mitarbeiter in der Regel im Team. Die Aufgabenbereiche umfassen Alten- und Krankenpflege, was vorgeschriebene Beratungsbesuche der Pflegeperson beziehungsweise deren Angehörigen einschließt.

Es arbeiten nicht ausschließlich Pflegefachkräfte im ambulanten Dienst. Mit einer Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren beschäftigen sich Angestellte verwandter Berufsgruppen in diesem Bereich. Ein Beispiel stellen ausgebildete Sanitäter dar. Für Pflegekräfte im ambulanten Dienst bestehen keine speziellen Auflagen. Allerdings empfiehlt sich für diese Arbeit eine Basisqualifikation als Pflegehilfspersonal. Ein ganzheitliches, umfassendes Wissen gilt für die Mitarbeiter als erforderlich.

Zum Arbeitsbereich des ambulanten Dienstes gehört die Sicherstellung der Betreuungs- und Pflegequalität sowie die Erstellung von Pflegeplanung und Pflegeanamnesen. Die Beschäftigten verpflichten sich, die erbrachten pflegerischen Leistungen zu dokumentieren. Organisatorische und verwaltende Aufgaben fallen in den Tätigkeitsbereich eines Pflegedienst-Mitarbeiters. Im Normalfall arbeiten Beschäftigte in ambulanten Diensten mit Ärzten, Therapeuten und Angehörigen der Pflegeperson zusammen. Da dies auf interdisziplinäre Weise geschieht, benötigen Interessenten eine schnelle Auffassungsgabe und schnelle Lernfähigkeit. Der Beruf erfordert die Fähigkeit, Probleme zeitnah zu lösen. Gelassenheit und freundliches Auftreten in Stresssituationen gelten als unerlässlich. Da ambulante Pflegekräfte mobil den "Kunden" betreuen, erfordert diese Tätigkeit zwingend den Besitz eines Führerscheins.

Gehalt in den Bereichen Sanitätsdienst und ambulanter Dienst

Die Möglichkeit besteht, eine Ausbildung als Sanitäter über die Bundeswehr zu absolvieren. Abhängig von den persönlichen Qualifikationen bieten sich weitreichende Karrierechancen. Zukunftsorientierte Beschäftigungsfelder in vielen medizinischen Sparten stehen dem ausgebildeten Sanitäter zur Verfügung. Innerhalb der Bundeswehr erhalten Sanitäter einen monatlichen Sold von 1.800 bis 2.100 Euro. Dabei orientiert sich das Entgelt an dem Dienstgrad und der Berufserfahrung. Der Verdienst für Einsteiger liegt bei 1.895 Euro monatlich.

Sanitäter, die bei einem der bekannten Sanitätsdienste arbeiten, bekommen pro Monat einen Lohn von 1.200 bis 2.200 Euro. Dies gilt, solange sie sich in der Ausbildung befinden, wobei das erste Ausbildungsjahr unvergütet bleibt. Ausgebildete Sanitäter erhalten einen durchschnittlichen Maximalverdienst von 2.500 bis 2.700 Euro monatlich.

Im ambulanten Dienst entlohnen Unternehmen ihre Arbeitskräfte mit einem Durchschnittsgehalt von 2.000 Euro im Monat. Der Maximalverdienst beläuft sich monatlich auf 2.600 Euro. Beschäftigt ein Arbeitgeber im öffentlichen Dienst ambulante Pflegekräfte, verdienen diese als Berufseinsteiger ein jährliches Durchschnittseinkommen von 36.000 Euro. Mit fünfjähriger Berufserfahrung erhöht sich das Entgelt auf durchschnittlich 40.500 Euro im Jahr. Arbeitskräfte mit längerer Dienstzeit beziehen ein Jahreseinkommen von 51.600 bis 63.300 Euro.

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