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Karriere bei der Bundeswehr noch attraktiv?

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Kategorie: Branchen & Verdienstmöglichkeiten
22.03.2013

Seit dem Wegfall der Wehrpflicht hat die Bundeswehr zunehmend Nachwuchssorgen. Für Viele bedeutet Bundeswehr automatisch Dienst als Soldat. Doch bietet sie auch viele zivile Karrierechancen, die nur mäßig bekannt sind. So werden zum Beispiel Berufsausbildungen im Bereich Handwerk, Medizin, Verwaltung und Technik angeboten. Die Bundeswehr hat als Berufsausbilder einen hervorragenden Ruf und so dürfte die Karriere nach der Ausbildung sehr gute Aussichten bieten.

 

 

 

 

 

 

Weiterhin bietet die Bundeswehr viele Studienmöglichkeiten an. Hier vor allem im Bereich Naturwissenschaften und Ingenieurswesen. Auch nach der Ausbildung bietet sie zivile Arbeitsplätze, die oft an Absolventen eines von der Bundeswehr getragenen Studiums gehen. Möglichkeiten wie beim Deutschen Wetterdienst oder im Luftfahrtbereich zu arbeiten, sind nach Ausbildung an Instituten der Bundeswehr sehr viel greifbarer, als aus dem zivilen Ausbildungsbereich kommend.

 

 

Karriere in Uniform:

Wer heute zur Bundeswehr gehen möchte, muss Berufssoldat werden. Die Einkommensmöglichkeiten sind hier durchaus attraktiv, Auslandseinsätze werden je nach Gefährlichkeit sogar mit doppeltem Wehrsold dotiert. Auch innerhalb der Truppe gibt es viele Aufstiegsmöglichkeiten, die in der Zeit danach ebenfalls von Nutzen sind. So ist eine Offizierslaufbahn wohl immer noch eine der gefragtesten Führungskräfteausbildungen überhaupt. Neben verantwortungsvollen Aufgaben übernehmen Offiziere sozusagen das Personalmanagement in ihrer Einheit ebenso wie die Planung von Einsätzen, die Betreuung und Motivation der Untergebenen und auch die Berichterstattung an Vorgesetzte. Auch nach der Offizierskarriere, im zivilen Leben, sind ausgebildete Offiziere gefragte Mitarbeiter, wenn es um führende Positionen geht.

Die Mannschaftsdienstgrade, also solche, die kein Offizierspatent erfordern, bieten ebenfalls viele Möglichkeiten. So können Spezialfertigkeiten erworben werden, etwa im Bereich der Flugsicherung, der Kommunikationstechnik, Logistik und Organisation. Hier gilt ebenfalls, dass eine Karriere in der Bundeswehr auch danach viele Türen öffnet. So werden auch in der zivilen Luftfahrt sehr gerne Lotsen engagiert, die ihre Ausbildung bei der Truppe gemacht haben. Wenn im zivilen Bereich eine Ausbildung im Bereich Flugsicherung angestrebt wird, sind die Auswahlkriterien sehr viel härter, zumal es nur sehr wenige zivile Ausbildungsstätten gibt.

Herausforderungen und mögliche Nachteile:

Das Einsatzgebiet der Bundeswehr ist sehr breit gefächert. Neben Kampfeinsätzen leistet sie humanitäre Hilfe, Transportunterstützung und Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen auf der ganzen Welt.

Das bietet den Bundeswehrangehörigen die Möglichkeit, in vielen Gebieten Erfahrungen zu sammeln, kann sich aber auch so auswirken, dass man in mehr oder mindern großen Zeitabständen an anderen Standorten stationiert wird. Bei Auslandseinsätzen heißt es meist „Freiwillige vor“. Nur wenn nicht ausreichend Personal zusammenkommt, erhält auch ein Soldat, der nicht unbedingt ins Ausland will den Marschbefehl.

Viele Familien empfinden das Dasein als „Soldatenfamilie“ als mehr oder minder herausfordernd. So kann es sein, dass der Familienvater selbst der eigenen Frau nichts oder nicht viel über seine Tätigkeit erzählen darf. Auch werden die Kinder oft mit einem gewissen Sonderstatus in der Klasse betrachtet, doch diese Dinge müssen nicht zwangsläufig problematisch werden. Mögliche lange Trennungen von den Lieben hingegen und auch eine gewisse Gefahr bei Einsätzen können hier durchaus Schwierigkeiten darstellen. Der zivile Teil der Bundeswehr, also der Bereich, in dem man nicht als Soldat tätig ist, bietet hier möglicherweise genau den gesuchten Kompromiss. Die Bundeswehr als Karrieremöglichkeit ist sicherlich erheblich attraktiver, als allgemein bekannt ist und auf jeden Fall eine Überlegung wert.

(Quelle: bundeswehr-karriere.de)

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