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Top- und Flop-Gehälter 2019: Wer verdient am meisten?

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Kategorie: Berufe & Gehälter
06.08.2019
Top- und Flop-Gehälter 2019

Einmal im Jahr betrachten wir einzelne Berufe und listen die am besten sowie am geringsten vergüteten Jobs auf. Im Unterschied zu den Vorjahren haben wir diesmal nach Akademikern und Nicht-Akademikern ausgewertet. Dies ermöglicht uns einen noch besseren Blick auf das Gehaltsgefüge.

Sämtliche Ergebnisse basieren auf Angaben von Beschäftigten ohne disziplinarische Personalverantwortung. Das bedeutet, dass die Personen keine Führungskräfte sind und nicht befugt sind, Angestellte einzustellen oder welche zu entlassen. Insgesamt haben wir 224.385 Daten untersucht. Jedes der angegebenen Gehälter ist als Bruttojahresverdienst basierend auf einer 40-Stunden-Woche hochgerechnet.

Top-Gehälter im sechsstelligen Bereich für Mediziner

Wie in den Jahren zuvor auch liegen Oberärzte auf dem ersten Rang. Sie kommen auf ein Jahresgehalt von 117.545 Euro. Es folgen Fondsmanager mit 86.434 Euro und (Key) Account-Manager mit 81.104 Euro jährlich.

Top-Berufe für Akademiker  Median
Oberarzt/Oberärztin 117.545 €
Fondsmanager/-in 86.434 €
(Key) Account-Manager/-in 81.104 €
Facharzt/Fachärztin 80.537 €
Vertriebssteuerung / Verkaufsleiter/-in 78.704 €
Steuerberater/-in und Wirtschaftsprüfer/-in 76.682 €
Patentingenieur/-in 75.071 €
Individualkundenbetreuer/-in 74.149 €
IT-Leiter/-in 73.170 €
Syndikus, Justitiar/-in 71.415 €

Verkaufstalente verdienen auch ohne Studium sehr gut

Unter den Nicht-Akademikern befinden sich Regionalverkaufsleiter auf dem ersten Rang. Sie erhalten ein Jahresgehalt in Höhe von 73.053 Euro.

Keiner sitzt so nahe am Umsatzhebel wie der Verkäufer selbst. Talente können in diesem Bereich auch ohne Studium Top-Gehälter erzielen. Je größer dabei der Verkaufswert des Produktes, desto höher in der Regel die Provision.

Pharma-Referenten folgen mit einem Gehalt von 68.558 Euro jährlich. Auf dem dritten Platz befinden sich Beschäftigte in der SAP-Beratung. Sie verdienen wiederum 64.909 Euro jährlich.

Top-Berufe für Nicht-Akademiker Median
Regionalverkaufsleiter/-in 73.053 €
Pharma-Referent/-in 68.558 €
SAP-Berater/-in 64.909 €
Filialleiter/-in in der Bank 64.737 €
Revisionist/-in 62.038 €
(Key) Account-Manager/-in 61.019 €
Vertriebssteuerung / Verkaufsleiter/-in 60.837 €
Steuerberater/-in 60.000 €
Business Developer 59.599 €
Unternehmensberater/-in 55.240 €

In diesen Berufen verdienen Beschäftigte am wenigsten

Die Liste mit den geringsten Einkommen hat sich in den vergangenen Jahren nur leicht verändert. Auf dem letzten Rang befinden sich weiterhin Küchenhilfen. Hier können Menschen auch ohne Ausbildung arbeiten, sodass das Gehaltsgefüge entsprechend geringer ausfällt. Ihr derzeitiges Jahreseinkommen liegt bei 22.033 Euro im Jahr. Etwas besser verdienen Friseure mit einem Gehalt von rund 23.000 Euro. Sie liegen damit knapp hinter Kellnern, die auf 23.873 Euro kommen.

Flop-Gehälter für Nicht-Akademiker Median
Physiotherapeut/-in 28.861 €
Pflegepersonal 28.614 €
Zahnarzthelfer/-in 27.932 €
Koch/Köchin 27.240 €
Call Center-Mitarbeiter/-in 26.638 €
Kassenpersonal 26.446 €
Rezeptionist/-in 25.692 €
Kellner/-in 23.873 €
Friseur/-in 23.002 €
Restaurant- und Küchenhelfer/-in 22.033 €

Flop-Gehälter für Akademiker

Auch unter Akademikern gibt es Berufe, die schwächer vergütet sind. Hier befinden sich Gestalter und Designer auf dem letzten Rang. Sie erreichen ein Jahreseinkommen von 34.194 Euro. Es folgen Webdesigner und -programmierer mit 36.885 Euro und Erzieher mit 38.236 Euro.

Flop-Gehälter für Akademiker Median
PR-Manager/-in 47.991 €
Lehrer/-in an privaten Schulen 46.649 €
Umweltingenieur/-in 46.011 €
Creative Director 43.441 €
Redakteur/-in 43.054 €
Technische Gestalter/-in 42.581 €
Architekt/-in 41.497 €
Kulturmanager/-in 39.814 €
Pädagogen / Erzieher/-in 38.236 €
Webdesigner/-in 36.885 €
Grafiker/-in 34.194 €

Das eigene Gehalt steigern: eine Frage der Ambition

In jedem Beruf ist es möglich, das eigene Gehalt zu steigern. Dies geschieht unter anderem durch Weiterbildungen, die erbrachte Leistung oder einen Wechsel in größere Unternehmen. Stets sind es die eigenen Ambitionen, die darüber entscheiden, wohin eine Karriere führt.

Dr. Philip Bierbach, Geschäftsführer von GEHALT.de

Median statt Durchschnitt

In der aktuellen Auswertung haben wir uns ausschließlich auf den Median bezogen. Der Wert ist deutlich realistischer als der Durchschnitt, da durch extrem hohe oder geringe Gehaltsangaben zu sehr beeinflusst wird. Beim Median ist das nicht ganz der Fall. Er beschreibt die genaue Mitte im Datensatz – 50 Prozent der Angaben liegen über, die andere Hälfte unter dem Wert. Wer sich also mit seinem Gehalt in der Nähe des Medians befindet, ist weder über- noch unterbezahlt.

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