Was verdient eigentlich ein …?

Hundeschulen – Brancheninformationen

In Hundeschulen lernen Hunde und ihre Halter unter fachkundiger Anleitung, miteinander umzugehen und zu kommunizieren. Gerade junge Hunde benötigen eine Erziehung, in der sie das Ausführen verschiedener Kommandos erlernen. Der Hundehalter soll gleichzeitig lernen, diese Kommandos auf eine für den Hund verständliche Art und Weise zu geben. Der Besuch einer Hundeschule ist auch dann anzuraten wenn ein älterer Hund bisher keine oder nur wenig Erziehung bekommen hat, denn auch ältere Hunde sind durchaus noch lernfähig und möchten ihrem Halter gefallen. Durch ein Training in der Hundeschule ist es möglich, auch schwierige und sogar aggressive Hunde zu erziehen und das richtige Einwirken auf solche Hunde zu erlernen, sodass der Hund oft auch in schwierigen Fällen weiter bei seinem Halter leben kann. Während eines Kurses in der Hundeschule bekommt der Hund darüber hinaus Kontakt mit anderen Hunden, was sich positiv auf sein Sozialverhalten auswirken kann. Die Ausbildung an Hundeschulen findet häufig auf so genannten Hundeplätzen statt.

Oft – aber nicht in jedem Fall – wird daneben die Möglichkeit geboten, in der freien Natur oder auch in geeigneten Räumlichkeiten miteinander zu trainieren. Neben dem Training für erwachsene Hunde, die in irgendeiner Form Nachholbedarf in Sachen Erziehung haben, bieten Hundeschulen in der Regel so genannte „Welpenschulen“ an, die sich speziell an junge Hunde und deren Besitzer wenden. Im Welpenkurs soll dem Hundebesitzer ein artgerechter Umgang mit dem Hund und die Umsetzung von positiver Welpenerziehung und -prägung vermittelt werden. Er erhält hier ein Basiswissen über das Verhalten von Hunden, die Körpersprache und das biologische Lernverhalten des Hundes sowie die Grundlagen einer artgerechten Hundeerziehung in Theorie und Praxis.

Der Welpe soll dagegen gutes Sozialverhalten gegenüber anderen Hunden und Menschen erlernen. Darüber hinaus wird der junge Hund mit verschiedenen Umweltreizen bekannt gemacht, denen er in seinem späteren Leben begegnen wird. Dazu gehören unter anderem verschiedene Arten von Lärm, Menschen aller Altersgruppen, Radfahrer, Jogger, das Element Wasser, Überwinden kleinerer Hindernisse und verschiedene visuelle Reize.

Durch das spielerische Erlernen der Grundbegriffe der Hundeerziehung (wie z. Bsp. das Herankommen auf Rufen, die Leinenführigkeit oder „Sitz“/ „Platz“ machen) wird der Hund zu einem alltagstauglichen Familienhund erzogen. Da die Bezeichnung „Hundeschule“ oder „Hundtrainer“ in Deutschland keinen behördlichen oder rechtlichen Vorgaben unterliegt, darf sich jeder ohne weiteres als Hundetrainer oder Hundeschule bezeichnen. (Ausnahmen: die Landestierärztekammern von Schleswig-Holstein und Niedersachsen bieten seit wenigen Jahren eine – allerdings nicht verpflichtende -behördlich anerkannte Zertifizierung für Hundetrainer an). Deshalb ist bei der Auswahl einer geeigneten Hundeschule anzuraten auf Referenzen der Schule zu achten oder vor Buchung eines Lehrgangs eine Schnupperstunde mit dem Hund zu absolvieren, was seriöse Hundschulen jederzeit ermöglichen. Auskünfte zu seriösen Hundeschulen erteilen auch gerne Ihr Tierarzt oder das örtliche Tierheim.

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